Frage von Cara89, 85

Scheidung, ausbildung, unterhalt?

Hallo, ich bin 27. Seit ca 8 jahren in einer beziehung und 6 davon verheiratet. Wir haben einen sohn der fast 6 ist. Ich habe vor 4 monaten meine ausbildung angefangen. Ich bin nach deutschland vor 8jahre gekommen, musste erst die sprache lernen, dann die schwangerschaft...als mein kind 3 wurde und konnte in den kindergarten habe ich ein bisschen gearbeitet aber irgendwann kommt man zu dem entschluss, dass es ohne beruflicher ausbildung eher schlecht aussieht. Mein Mann arbeitet in der Gastronomie...er ist kaum zuhause, nachts nach der feierabend bis morgen früh unterwegs...mit freunden in den kneipen oder sonst wo. Vor 5 jahren hat er mich auch betrogen und seitdem hat er durch sein Lebensstil das vertrauen nicht ganz aufgebaut. Vor 4 monate habe ich meine ausbildung angefangen, meine probezeit ist um und ich frage mich wie es aussehen würde wenn die scheidung in frage kommt. Er verdient ca 1500-1700 und ich lächerliche 230. Hatte hier jemand eine ähnlich Situation oder kennt sich aus wie das geregelt wird und ob ich ausreichend hilfe bekommen würde. Das macht mir alles viel angst aber so möchte ich nicht weiter leben. Meine Erklärungen und Bemühungen bringen gar nichts.:( für jede hilfreiche antwort herzlichen dank

Antwort
von DerHans, 24

Er müsste natürlich Kinderunterhalt zahlen. Du selbst kannst Berufsausbildungsbeihilfe beantragen.

Antwort
von DFgen, 21

Theoretisch hättest du während des Trennungsjahres (bis zur Scheidung) Anspruch auf Trennungsunterhalt an deinen Mann. Würde der Mann mehr verdienen, käme möglicherweise sogar der nur noch in Ausnahmefällen zugebilligte "nacheheliche Unterhalt" bis zum Abschluss deiner Berufsausbildung für dich infrage....., aber:

Praktisch ist der Mann mit seinem Einkommen nicht in der Lage (und dann auch nicht verpflichtet...), dir über den Kindesunterhalt hinaus noch etwas zu zahlen.....

Der Lebensunterhalt für euer Kind wird durch den Kindesunterhalt, den du vom Mann einfordern musst, und das Kindergeld abgedeckt. Bei der Unterhaltsforderung kannst du dir vom Jugendamt helfen lassen.

Für dich selbst wirst du BAB beantragen müssen. Über weitere mögliche Unterstützungen kannst du dich beim Sozialamt/ Jobcenter informieren.

Kommentar von Cara89 ,

Danke Euch allen für die Tipps :) 

Antwort
von MenschMitPlan, 25

Von deinem Mann wirst du im Falle der Trennung nicht viel erwarten können bei dem geringen Einkommen. Du wirst Berufsausbildungshilfe (sofern Voraussetzungen erfüllt sind) beantragen müssen und alternativ/ergänzend Arbeitslosengeld II. Wohngeldanspruch könnte bestehen. Unterhaltsvorschuss wirst du beantragen müssen, wenn dein Mann nicht freiwillig Kindesunterhalt zahlt. Kindergeld bekommst du ohnehin. Das wars dann aber schon. Es wird ausreichend Hilfe geben für eine günstige Wohnung und verhungern werdet ihr auch nicht. Für viel mehr wirds aber nicht reichen.

Antwort
von Slendermanworld, 46

Für Mütter im Beruf wird der Staat dir viel unterstützung geben, von Geld bis hin zu Dienstleistungen (zB Kinderkrippe/ Kindertagesstätte). Informiere dich bei der Agentur für Arbeit, welche ansprüche du hast. Sei dabei SEHR freundlich, ansonsten lassen die Beamten ihren Trotz raushängen.

Am besten du machst das heimlich, da die meisten Väter dann zu tillen anfangen.

Antwort
von himako333, 13

Ihr schließt eine Trennungsvereinbarung und regelt alles was mit der Scheidung zusammenhängt, incl. bei wem das Kind weiterhin lebt, wer die Wohnung übernimmt.. ..

 in der Trennungszeit ( ist Ehezeit!) und im ersten Jahr nach der Scheidung steht Dir aufstockender Unterhalt zu, da Du ja weniger Einnahmen hast ..

 der, der das Kind betreut bekommt vom anderen den Kindesunterhalt 

Antwort
von Accountowner08, 30

klingt desolat, in jeder Hinsicht!

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