Frage von Girlfrom1864, 66

Schaffe ich es allein aus einer Depression heraus?

Hallou:) Also ich habe Depressionen, habe mich selbst verletzt, aber nicht schlimm, und meine Mutter meldet mich jetzt in einer Vollstationären Klinik an. Ich weiß grundsätzlich natürlich das mir dort geholfen wird. Aber ich möchte es allein schaffen. Ich gehe seid 5 Wochen nicht mehr zur Schule...und ich schaffe es irgendwie auch nicht. Sie ist natürlich verzweifelt und versucht mir auch nur zu helfen... Aber ich habe jetzt bei einer Freundin übernachtet und wir hatten und 2 Tage vorher schon getroffen (sie ist die einzige die ich immoment habe) aber nun sagt meine Mutter das ginge so nicht da ich mich auf mich konzentrieren sollte... Ich will es nicht mehr ich will daraus kommen und auch ohne Hilfe. Ich bin stark genug ich weiß nur nicht wie ich das anstellen soll...ich bin 15 Jahre alt.  Danke schonmal :)

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ChaseDe123456, 25

Hallo :-)

Also...wenn du Depressionen hast dann bist du nicht stark genug um "es da alleine raus zu schaffen". Sonst wärst du ja auch nicht alleine dort hinein geraten oder? Wenn ein Mensch keine Hilfe mehr annehmen kann dann sollte man davon ausgehen das er sie wirklich braucht. Ein gesunder Mensch ist dankbar wenn ihm Hilfe angeboten wird. Du sagst das du niemanden an deiner Seite hast. Lies dir mal deine Frage in aller Ruhe durch und du wirst merken das es einen Menschen gibt der dir nicht von der Seite weichen wird egal welche Probleme auf dich zu kommen. Dieser Mensch ist deine Mutter. Nimm sie mal wieder in den Arm und rede mit ihr über das was dich belastet. Viel Glück und alles Gute für dich.

Antwort
von Music10, 20

Du solltest das mit der stationären Behandlung machen, es wird dir auf jeden Fall helfen. Alleine aus so etwas rauszukommen ist sehr schwer, dass schaffen nicht mal Erwachsene alleine.
Wenn du Glück hast und es dir schnell wieder besser geht, dann musst du auch nicht so lange dableiben.

Natürlich wirst du es schaffen, doch alleine wird es ein sehr sehr sehr langer Weg. Wenn du alleine da raus kommen willst, musst du dir erst einmal darüber im klaren werden, was überhaupt deine Probleme sind, was dich so fertig macht, runter zieht. Am besten schreibst du dir das ganze auf oder redest viel mit einer bestimmten Person darüber.
Danach musst du dann versuchen daran zu arbeiten. Du brauchst unbedingt Erfolgserlebnisse, damit du ein Ansporn hast, damit du merkst, dass auch noch etwas anderes gibt als die Depression.

Ich wünsche dir ganz Viel Glück und Gute Besserung.

Antwort
von Shiftclick, 18

Ich nehme mal an, deine Mutter ist mit ihrem Latein am Ende. Und sie ist der Meinung, dass du lange genug Zeig gehabt hättest, zu beweisen, dass du aus der abwärts gerichteten Spirale selber herauskommst. Sie möchte sich nicht eines Tages vorwerfen lassen, dass sie die Signale nicht wahrgenommen hat. Und es war nicht sie, die eine Überweisung in eine Klinik für medizinisch geboten gehalten hat, sondern ein Arzt mit Erfahrung. Der schon viele ähnliche Fälle gesehen hat. Du hast noch Jahrzehnte Zeit, dir und der Welt zu beweisen, was du aus eigenem Antrieb heraus schaffst. So lange du aber ein Kind bist, ist es die verdammte Pflicht deiner Mutter, sich ihre Gedanken nach bestem Wissen und Gewissen zu machen.

Antwort
von staffilokokke, 22

Das Deine Mutter da so reagiert, halte ich für verständlich. 

Aber bei der stationären Einrichtung wird dem Auslösern Deiner Downphase erst mal auf den Grund gegangen. Eine mögliche anschließende Therapie, dient der Stabilisierung Deiner Geisteshaltung. Alleine schaffen musst Du es sowieso, kein Psychologe besitzt einen Zauberstab. 

Antwort
von yologirlxD, 5

Hi, ich hatte auch depressionen mit 12 jahren.. man denkt jetzt vielleicht so Omg ist die dumm... wahren eh keine echten depressionen aber doch. Ich hab so gedacht ist doch okay das wird schon wieder und so und ich hab sie auch überwunden, aber nur durch eine komplette umgebungsveränderung das heißt: neue Schule, neue Freunde, neues Zimmer, neue Klamotten, klar man muss jetz nich alles machen und sein ganzes Geld ausgeben, ich hab das auch alles mit der Zeit gemacht , man muss ja das nicht alles machen und sein ganzes geld ausgeben. Das geht auch schon mit sachen die einen runtermachen aussortieren (inkl. Freunde) oder dinge im Zimmer.

Antwort
von Coza0310, 17

Bevor jemand vollstationär aufgenommen wird, sollte eine ambulante Therapie versucht werden, also Psychotherapie und eventuell Antidepressiva. So sehen das übrigens auch die Krankenkassen.

Antwort
von SoDoge, 14

Und gerade deswegen, weil man alleine keinen Weg findet, gibt es solche Kliniken. Professionelle Hilfe ist in dem Fall viel verlässlicher als Selbsthilfe...du brauchst nur den Willen, da raus zu kommen, für den Rest ist die Therapie da. Du kannst das gerne versuchen und das voranbringen, aber keinesfalls als Ersatz für die Therapie.

Antwort
von schakal98, 25

Du bist stark genug, weißt aber nicht, wie du da raus kommst ?

Stationäre Therapie.

Für den Erfolg braucht man eine gute einrichtung UND den willen, es durchzuziehen.

Nur eins von beiden und nix funktiioniert.

Vielleicht kannst du ja während der therapie mit deiner freundin kontakt halten ? Aufgeben musst du sie bestimmt nicht

Antwort
von Anglover84, 33

Nein, geh lieber mal zu Arzt

Antwort
von auchmama, 18

ich weiß nur nicht wie ich das anstellen soll.

Und genau dabei wird man Dir in der Klinik helfen!

Vertrau bitte auf Deine Mutter und die Ärzte! Du bist jung und hast noch Dein ganzes Leben vor Dir. Nutze die Hilfe, um Dein weiteres Leben glücklicher und Zufriedener zu leben!

Gute Besserung und alles Gute


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