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Schadet man sich langfristig, wenn man sich nach dem Joggen nicht richtig dehnt?

gefragt von ProwlerProwler am 03.08.2009 um 0:12 Uhr

Der Typ aus dem Runners Point meinte ja, mein Krankengymnast meint: nein. :-/


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anonym
beantwortet von dantes am 3. August 2009 00:13
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Nein. Bis heute ist es nicht bewiesen, dass Dehnen etwas bringt. Läufer dehnen sich vor Wettkämpfen zum beispiel grundsätzlich NICHT. Und wenn, dann nur wegen der psychischen Angespanntheit. Aber sicherlich nicht wegen der Physischen.

Kommentar von dantes am 3. August 2009 00:16

belmondo
beantwortet von belmondo am 3. August 2009 00:13
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man sollte vorher Dehnübungen machen und hinter her sich auch entspannen


katkitkat2
beantwortet von katkitkat2 am 3. August 2009 00:15
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ich mache eigentlich kaum dänübungen wenn mal 2 min aber mehr auch nicht aber nach dem joggen solte man nicht zu schnell aufhören was zu machen immernoch etwas weiterlaufen und sich NICHT hin legen da kann ein schonmal schnell wegen kreislauf schwindelig werden !!

:)


DaSu81
beantwortet von DaSu81 am 3. August 2009 00:16
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Ich sage auch Ja, du schadest deinen Muskeln! Sie verkürzen nach jedem Sport, weil sie exzentrische und konzentrische Muskelarbeit leisten müssen. Bei Joggen aber eher exzentrische (=zusammenziehen, verkürzen) und daher müssen sie anschließend in die ursprüngliche Form gebracht werden. Logisch, oder?!?

Aber erst "Cool Down", dann dehnen. Wichtig: Die Dehnstellung mindestens 10 - 15 Sekunden halten und nicht federn!

Kommentar von dantes am 3. August 2009 00:17

Nö. Denn Dehnen dehnt nicht die Muskeln nachhaltig. Das ist längst widerlegt.

Kommentar von 50b6a57e0973ea3d63d23c02a881292csmallDaSu81 am 3. August 2009 00:19

Ich weiß doch was ich während meiner Physiotherapieausbildung gelernt habe!?! Sicher ist das Dehnen wichtig!!!

Kommentar von dantes am 3. August 2009 00:20

Nö... Siehe unten, was ich aus Wikipedia entnommen habe. Das, was du gelernt hast ist medizinisch überholt. Hat mir letztens erst mein Sportarzt bestätigt.

Kommentar von dantes am 3. August 2009 00:19

Wikipedia: Entgegen früherer Annahmen werden Muskeln durch Dehnübungen nur in Ausnahmefällen verlängert: Sie ziehen sich unter Normalbedingungen stets in ihre ursprüngliche Form zurück. Hauptverantwortlich hierfür ist ein riesiges, erst vor einigen Jahren erkanntes Molekül namens Titin, das als Connectinfilament Aktin- und Myosinfilamente elastisch miteinander und mit den Z-Scheiben, auf denen die Aktinfilamente fußen, verbindet und so den Formerhalt der Muskeln sicherstellt. [...] Durch ihre elastischen Rückstellkräfte weisen ruhende Muskeln stets eine Grundspannung (Ruhetonus) auf, von der man annahm, sie könnte durch Dehnübungen verringert werden. Wenn überhaupt erhöht sie sich jedoch eher noch, während regelmäßiges Dehnen mittels Zug an den Z-Scheiben einen Zuwachs an passiv stabilisierendem Titin erzeugt – ebenso wie Kraftübungen, bei denen in gleicher Form Kräfte auf die Z-Scheiben einwirken. [...] Das hingegen, was gemeinhin als permanente Muskelverkürzung bezeichnet wird, ist keine strukturelle Längenminderung, sondern ein Zeichen muskulärer Dysbalancen infolge Fehlbelastung: Ruhelänge und Längenänderungsvermögen eines Muskels ergeben sich aus seiner tagtäglichen Beanspruchung. Eine scheinbare Verkürzung kann daher nur durch eine ausbalancierte, aufrechte Körperhaltung und den physiologischen Spielraum regelmäßig weitestgehend ausnutzende Bewegungen, sowie gegebenenfalls eine gezielte Aktivierung und Kräftigung zu schwacher Antagonisten behoben werden.

Kommentar von 50b6a57e0973ea3d63d23c02a881292csmallDaSu81 am 3. August 2009 00:21

Ich bleibe bei meinem Wissen und meinen Erfahrungen mit anschließendem Dehnen!

Kommentar von dantes am 3. August 2009 00:24

Und was soll es bringen? Wegen Erfahrungen: Erfahrungen sind und bleiben einzelne Sichtweisen. Das ersetzt aber nicht medizinische Erkenntnisse. Deine Sichtweise ohne genaue Auswertung und Betrachtung von anderen parallel wirkenden Einflüssen ist leider nicht objektiv und genau genug.

Kommentar von 50b6a57e0973ea3d63d23c02a881292csmallDaSu81 am 3. August 2009 00:30

Jaja, versuch mich doch anders zu überzeugen. Willst du gegen eigene, wirklich selbst gemachte Erfahrungen mit schlichten Links anstinken. Von mir aus - jeder kann und soll dir glauben; ich muss es ja nicht tun.

Kommentar von dantes am 3. August 2009 00:34

Werde doch nicht unfreundlich. Und ja: Der Mensch ist mit seinen Sinnen und erst recht seinen Erfahrungen sehr täuschbar. Schau dir die Homöopathie an. Da werden so hunderte Millionen Euro gemacht...

Kommentar von 50b6a57e0973ea3d63d23c02a881292csmallDaSu81 am 3. August 2009 00:39

Oh je: sorry, unfreundlich wollte ich nicht erscheinen. Doch du wolltest mir deine Meinung aufzwingen (jedenfalls hatte ich es so empfunden!). Zu der Sache mit der Homöopathie kann ich nur sagen: auch das hilft mir - egal was irgendwelche Studien belegen können oder nicht. Aber: nicht alles hilft da = das muss ich zugeben. Oki-Doki?!?

Kommentar von dantes am 3. August 2009 00:50

Okili Dokili! :-)

Kommentar von 50b6a57e0973ea3d63d23c02a881292csmallDaSu81 am 3. August 2009 00:55

;-) Guat's nächtle, dantes!


anonym
beantwortet von Imera am 4. August 2009 16:29
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dehnen beugt Schäden vor, kann nie schaden


anonym
beantwortet von Imera am 4. August 2009 16:39
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ebenso vor dem laufen dehnen!!


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