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Schadet längeres Tragen einer Seh-Hilfe? Nicht Brille!

gefragt von PaperkitePaperkite am 28.10.2009 um 23:20 Uhr

Ich habe eine Lesebrille verschrieben bekommen und damit ist auch alles klar. Für unterwegs und "zum verlieren" habe ich mir rechtpreiswerte Sehhilfen in Supermärkten gekauft. Kann ich davon ausgehen, das sie bei der mir verschriebenen Dioptriezahl auch diese haben oder kann es da Abweichungen geben. Bzw. sind andere qualitative Einschränkungen zu erwarten? meist benutze ich sie nur kurz, aber es könnte passieren, das ich auf einer Reise sie länger tragen würde.


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Vom Fragesteller als hilfreichste Antwort ausgezeichnet


anonym
beantwortet von microman am 28. Oktober 2009 23:24
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Hilfreichste Antwort

Es schadet nicht wirklich. Allerdings kann das Lesen mit diesen billigen Hilfen schon anstrengend sein.

Sofern die Cance besteht, daß Du längere Zeit damit liest/arbeitest etc., solltest Du Dir eine preiswerte Lesebrille beim Optiker anfertigen lassen. Die kannst Du dann nämlich, wenn Du sie später trägst, im wahrsten (und besten) Sinne des Wortes "vergessen".

Kommentar von Brillenexperte am 29. Oktober 2009 15:51

und das ist die "hilfreichste" Antwort ??

NEIN !! Das ist eine falsche Antwort !!

Richtig ist: Es kann schädlich sein !!

  1. Du kannst NICHT davon ausgehen, dass die vorgeschriebenen Stärken vorhanden sind.
  2. Erst recht nicht in den Durchblickspunkten, da diese nicht auf die PD (Pupillendistanz) zentriert wurden.
  3. Es gibt enorme qualitative Einschränkungen, so dass von einem längeren Gebrauch dringend abzuraten ist.
  4. Lies Dir einmal die Beschreibung bei den Fertiglesebrillen durch. Hier ist der Hersteller sogar verpfichtet, auf den Charakter der "Notbrille" hinzuweisen.
Kommentar von 57b1411e583a3319ee5f6ca43282be55smallSchwarzeBlume am 29. Oktober 2009 16:47

Wie soll eine Fertiglesebrille am Auge schaden anrichten??

Kommentar von Brillenexperte am 30. Oktober 2009 11:33

hier ein recht hilfreicher Text, der sogar eher noch zu "lasch" ist, aber gute Infos gibt: www.sehen.de/downloads/presse/KGS-PI091027Fertigbrille.doc

Zusätzlich mahne ich zur Vorsicht, da nicht bekannt ist, wie die "verschriebene Lesebrille" des Fragestellers auszusehen hat. Hierauf die Antwort zu geben, dass das - sogar über längere Zeit angekündigte - Tragen der Fertiglesebrille "wirklich nicht schadet", halte ich für sehr bedenklich !!

Kommentar von 57b1411e583a3319ee5f6ca43282be55smallSchwarzeBlume am 30. Oktober 2009 20:51

Das erklärt nun trotzdem nicht, warum du meinst, dass eine Lesebrille schaden soll. Kopfschmerzen na klar, aber das ist doch kein Schaden. Ich rate sicher auch von Fertigbrillen ab, aber Schaden tun sie niemandem, sie sind nur nicht komfortabel.


Weitere gute Antworten


chaostheorie68
beantwortet von chaostheorie68 am 28. Oktober 2009 23:23
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..für längere Zeit, wie auf Reisen nicht geeignet...ich würde ganz drauf verzichten und ausschließlich die benutzen welche du auch verschrieben bekommen hast, da du auch Dauer deinen Augen nichts gutes tust.


pippi60
beantwortet von pippi60 am 28. Oktober 2009 23:25
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Trage die Brille vom Optiker, sie ist optimal angepasst. Diese Lesehilfen sollte man, wenn überhaupt, nur kurzfristig verwenden.


Sturmwolke
beantwortet von Sturmwolke am 28. Oktober 2009 23:25
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Die Sehkraft ist ja oft rechts und links ungleich. Wenn das bei Dir auch so ist, kann es sein, daß bei längerem Tragen Deine Augen schmerzen, da das bei den Sehhilfen nicht berücksichtigt ist.


Paperkite
beantwortet von Paperkite am 28. Oktober 2009 23:32
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Danke!


Kommentar von microman am 28. Oktober 2009 23:34

Büdde. :)


SchwarzeBlume
beantwortet von SchwarzeBlume am 29. Oktober 2009 09:11
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Diese Lesehilfen sind zur Not gedacht, um schnell mal im Supermarkt ein Etikett zu lesen oder die Speisekarte im Restaurant. Der Nachteil bei diesen Lesehilfen ist, dass sie immer auf beiden Seiten die gleiche Korrektion haben (die meisten Menschen aber haben unterschiedliche Stärken R+L). Hornhautverkrümmungen können sie gar nicht ausgleichen (fast jeder Mensch hat eine leichte Hornhautverkrümmung, viele haben eine Hornhautverkrümmung, die auf jeden Fall korrigiert werden sollte). Deine individueller Durchblickspunkt wird absolut nicht berücksichtig (ein Brillenglas hat einen optischen Mittelpunkt, da durch solltest du im besten Fall schauen, beim Optiker wird dieser ermittelt). Die Brillengläser in den Brillen und natürlich auch die Gestelle sind von minderer Qualität. Durch ein gefertigtes Glas siehst du besser, hast zusätzlich noch (falls du das möchtest) eine Entspiegelung und gehärtete Kunststoffgläser und die Brillenfassung wird angepasst.


anonym
beantwortet von Brillenexperte am 29. Oktober 2009 15:53
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zur falschen "hilfsreichsten" Antwort:

Es kann schädlich sein !!

◦Du kannst NICHT davon ausgehen, dass die vorgeschriebenen Stärken vorhanden sind. ◦Erst recht nicht in den Durchblickspunkten, da diese nicht auf die PD (Pupillendistanz) zentriert wurden. ◦Es gibt enorme qualitative Einschränkungen, so dass von einem längeren Gebrauch dringend abzuraten ist. ◦Lies Dir einmal die Beschreibung bei den Fertiglesebrillen durch. Hier ist der Hersteller sogar verpfichtet, auf den Charakter der "Notbrille" hinzuweisen.

Kommentar von 57b1411e583a3319ee5f6ca43282be55smallSchwarzeBlume am 29. Oktober 2009 16:47

Wie soll eine Fertiglesebrille am Auge schaden anrichten??

Kommentar von Brillenexperte am 30. Oktober 2009 11:33

hier ein recht hilfreicher Text, der sogar eher noch zu "lasch" ist, aber gute Infos gibt: www.sehen.de/downloads/presse/KGS-PI091027Fertigbrille.doc

Zusätzlich mahne ich zur Vorsicht, da nicht bekannt ist, wie die "verschriebene Lesebrille" des Fragestellers auszusehen hat. Hierauf die Antwort zu geben, dass das - sogar über längere Zeit angekündigte - Tragen der Fertiglesebrille "wirklich nicht schadet", halte ich für sehr bedenklich !!


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