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Schadet das Heizen mit bestimmten Holzarten dem Kaminofen und warum

gefragt von Trogir am 28.04.2009 um 17:39 Uhr

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anonym
beantwortet von CKirk am 9. Juni 2009 10:44
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Nur die nach der Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (1. BimSchV) zugelassenen Brennstoffe verwenden. Dies sind Grill-Holzkohle, Grill-Holzkohlebriketts und naturbelassenes Holz - beispielsweise in Form von Scheitholz, Presslingen, Holzbriketts, Hackschnitzeln, Sägemehl, Spänen, Schleifstaub oder Rinde sowie Reisig und Zapfen.

Keine Spanplatten, lackierte oder Feuerschutz-behandelte Hölzer verbrennen, denn hierbei entstehen vielfältige, teils hochgiftige Emissionen.

Zusätzlich die Angaben des Anlagenherstellers zu den geeigneten Brennstoffen beachten.

Möglichst trockenes Holz verwenden. (In 1-2 Jahren geschützter Trocknung sinkt der Wasseranteil in frisch geschlagenem Holz von über 50 % auf 15 - 20 %.) Nadelholz trocknet am schnellsten, hartes Holz wie Eiche am langsamsten; es sollte vor der Verheizung etwa 3 Jahre trocken lagern.

Zum Anheizen trockenes, dünn gespaltenes Holz mit genügend Luftzufuhr verwenden, um schnell hohe Temperaturen zu erzeugen.

Den Ofen nicht zu voll laden, um eine möglichst vollständige Verbrennung zu gewährleisten.

Für die richtige Luftzufuhr sorgen: Ist sie zu stark, entweicht unnötig viel Wärme durch den Schornstein. Ist sie zu schwach, steigt der Schadstoffausstoß. Daher das Feuer lieber über die Holzmenge regulieren.

Die Feuerstelle regelmäßig, mindestens 1-mal pro Jahr, von einem Fachbetrieb inspizieren lassen.

Hier stehen viele Tipps für gesundes, wirtschaftliches und umweltschonendes Heizen mit Holz: http://www.biobay.de/tipp/richtig-heizen-mit-holz


FvEFvE
beantwortet von FvEFvE am 28. April 2009 17:40
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besonders nasses holz, weil es schlecht mit viel rauch brennt und sich glanzruss im kamin bilden kann

Kommentar von exbonn am 28. April 2009 17:43

Harziges, frisches Nadelholz hat die gleichen Eigenschaften!

Kommentar von exbonn am 28. April 2009 17:43

Harziges, frisches Nadelholz hat die gleichen Eigenschaften!


holsch
beantwortet von holsch am 28. April 2009 17:40
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nicht vorstellbar


Gerd2
beantwortet von Gerd2 am 28. April 2009 17:45
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Eichenholz hat zuviel Gerbsäure und schadet dem Schornsstein bei überwiegenden Gebrauch


anonym
beantwortet von forst09 am 1. Mai 2009 11:38
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Alle Baumarten sind gleichermaßen gut geeignet, sofern sie naturbelassen und ofentrocken sind, d.h. einen Wassergehalt von ca. 15 -17 % haben. Das gilt auch für alle Nadelhölzer! Lediglich sehr harzige Stücke sollten nicht als Scheite, sondern nur als kleines Anmachholz verbrannt werden. Bei eiche ist es in der Tat günstig, sie bis zu 1 Jahr im Freien ohne Abdeckung zu lagern, damit der Regen die Gerbstoffe auswäscht. Auf die richtige Luftzufuhr achten: Gem. Bedienungsanleitung für "Volllastbetrieb Holz".


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