Frage von martn01101011, 35

Schadensersatz auf Grund fehlender Verwalterzustimmung, da keine offiziell gewählte Verwaltung existiert?

Hallo zusammen,

aktuell umtreibt mich ein Problem, für welches ich im Netz keine Antwort finde: Habe ich als Käufer einer Eigentumswohnung Anspruch auf Schadensersatz, weil die Verwalterzustimmung auf Grund einer fehlenden offiziell gewählten Verwaltung nicht gegeben werden kann?

Ich kaufe aktuell das erste Mal in meinem Leben eine Wohnung. Nachdem ich nun den Kaufvertrag unterschrieben habe, kann der Notar auf Grund der fehlenden Verwalterzustimmung nicht weiter machen. Die aktuell tätige Hausverwaltung wurde nämlich nicht korrekt gewählt und ist somit nicht zuständig. Der Vertrag mit der alten Hausverwaltung ist bereits ausgelaufen. Jetzt muss ich warten bis eine neue Verwaltung gewählt wird, die dann dem Kauf zustimmt und zahle somit länger Miete, etc..

Habt ihr dieses Problem auch schon einmal gehabt und könnt mir weiterhelfen? Oder wisst ihr, wo man weitere Informationen findet?

LG Martin

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo martn01101011,

Schau mal bitte hier:
Kauf Eigentumswohnung

Antwort
von schleudermaxe, 16

Also, ich habe so schon viele Erlebnisse haben dürfen.

Das Grundbuchamt benötigt hier bei uns aktuell so rd. 9 Monate für eine Umschreibung und prüft dabei ja auch, ob eine Zustimmung gemäß TE nötig ist.

Diese Zustimmung kann durch eine Versammlung erfolgen oder durch den Verwalter.

Die Kaufverhandlungen führen aber ja die Vertragsparteien selber und alles ohne Einbindung der WEG.

Auch wird der Übergang ohne diese geordnet. Dafür wird ja auch  keine Verwalterzustimmung erforderlich.

Was fehlt, ist also allein die Mitgliedschaft in der WEG und dieser Vorgang berechtigt keinen zu Schadenersatz, denn es entsteht kein Schaden, oder übersehe ich etwas?

Kommentar von martn01101011 ,

Der Schaden entsteht mir, da die Kaufabwicklung länger dauert. Da ich selbst einziehen möchte, zahle ich auch länger Miete - daher mein Gedankengang. Klingt natürlich weit hergeholt, wahrscheinlich findet man auch deswegen so wenig Infos im Netz, aber wollte trotzdem nachfragen. Ich bin ja wahrscheinlich nicht der erste in einer solchen Situation ;-)

Kommentar von schleudermaxe ,

... aber die Abwicklung wird doch im Kaufvertrag geordnet, was ist da denn unrund vereinbart worden?

Ich kenne viele Beispiele,

wirtschaftlicher Übergang wird festgesetzt, der Geldgeber bestätigt die Mittel, die Auflassung wird beantragt, wenn diese bestätigt wird, zieht der ET ein und gut ist.

... und alles ohne den Verwalter natürlich.

Das monatliche Hausgeld wird übernommen und irgendwann nach Monaten kommt auch die Umschreibung.

Antwort
von WeinWasser, 24

Eine Lösung kann ich dir gerade zwar nicht anbieten, aber es muss ja irgendwann mal einen ordnungsgemäß gewählten Verwalter gegeben haben. Im Zweifel behaupte ich mal, dass der so lange zuständig ist, bis es einen gültigen Nachfolger gibt.

Davon abgesehen sagt ja schon der Name Verwalter, dass er nur für jemanden die Stellvertretung wahrnimmt. Also wohl den Eigentümer der Wohnungsgemeinschaft oder wie auch immer das bei dir heißt. Vielleicht kommst du weiter, wenn du dich direkt an die wendest.

Letztendlich müsste es doch beim Geschäftsführer hängen bleiben, wenn es sonst niemanden mehr gibt.

Antwort
von Sciffo, 17

der notar macht nicht nur kaufverträge, sondern berät dich auch fachlich und rechtlich.. dafür bezahlst du ihn.. also frageihn

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