Frage von Minifried, 32

Schadenersatzforderung an Jobcenter (ALG II) über Amtsgericht?

Auf Grund der Versäumnisse eines Sachbearbeiters im Jobcenter wurden unserer Bedarfsgemeinschft Zahlungen für Lebensunterhalt und Miete zwei Monate verrspätet überwiesen. Dies nötigte uns einen Überziehungskredit bei unserer Bank ab, wodurch Kosten in Höhe von ca. 11,-- € entstanden - viel Geld für uns. Diese Unkosten möchte ich gerne beim Amtsgericht (dies ist der korrekte Weg) als Schadenersatzforderung einklagen. Hat jemand mit so etwas Erfahrung und kann mir evtl. weiterhelfen? Ich benötige keinen juristischen Beistand oder Rat, sondern nur Hilfe in der Vorgehensweise bzw. hilfreiche Kontaktadressen. Vielen Dank schon Mal und liebe Grüße an Alle,

Minifried

Antwort
von glaubeesnicht, 19

Kosten in Höhe von ca. 11,-- € entstanden -

Du sagst, dies ist viel Geld für euch! Wenn du klagst, wirst du die Gerichtskosten etc. zunächst mal aus deiner Tasche auslegen müssen. Auch wenn es nur um 11 € geht, wird hierbei ein Streitwert von 300 € angenommen - das ist der Mindestbetrag.

Kommentar von Minifried ,

Zunächst Mal Danke; habe heute mit einer Mitarbeiterin des AG telefonischen Kontakt aufgenommen, die mir riet, in die Klage die Übernahme der Verfahrenskosten dem Jobcenter anzulasten sowie eine Prozesskostenbeihilfe zu beantragen... Gänzlich unbedarft und blauäugig lasse ich mich auf diese Sache nun doch nicht ein.

Hoffe trotzdem auf gute Tipps im Forum gf.

Liebe Grüße,

Minifried.

Kommentar von glaubeesnicht ,

Dann klage, wenn du meinst, dies tun zu müssen.

Meine persönliche Meinung dazu, wegen 11 € zu klagen und dies auch noch auf Kosten der Steuerzahler, von der Überlastung der Gerichte ganz zu schweigen,  sage ich  hierzu lieber nicht.

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