Klaus Winkler am 22.04.2008 um 12:49 Uhr
Bei einem Streik werden doch viele Kunden zu einem andern Anbieter wechseln,dadurch hat die Post auf längere Zeit nicht mehr so viel Arbeit und muß möglicherweise Leute entlassen.
Ich denke nicht daß das passiert - zumindest nicht wenn sich der Streik was weiß ich wie lange ausdehnt...das ist ja nicht das erste mal daß die streiken und ich glaube nicht daß das bisher ernste konsequenzen hatte

...Privatkunden immer auf die Post angewiesen sind. Auf Dauer macht sich, ein erfolgreicher Streik für die Postangestellten positiv bemerkbar. Entlassungen drohen auch ohne Streik!
Entlassungen werden so oder so kommen! Mit oder ohne Streik!
Genauso wird es sein. Wenn das Ergebnis bei der Post nicht stimmt, wird geprüft, wo Einsparungen möglich sind. Personalkosten sind da immer weit vorn im Streichkonzert.
Im Sinne ihres Streiks haben sie gute Karten, weil ja jeder auf sie angewiesen ist der Handel betreibt. jedoch machen sich nun auch viel eüber Fremdunternehmen schlau und bleiben oft auch bei diesen. Ich handel oft mit lebendtieren und bin nun auch zu einem Privaten Lieferservice gewechselt und zahle sogar weniger für meine Packete.
die nur befristet streiken. Die Briefe werden also nur verspätet ausgeliefert.

... weil sie momentan hauptsächlich Großkunden treffen! Und die haben gar keinen Grund, die Muskelspielereien von Verdi mitzumachen! Kommt ein Konkurrent mit einem vernünftigen Angebot, sind die weg - zurecht!
Das ist richtig, allerdings wechseln Kunden, die rechnen können, nicht nur wegen eines Streiks, sondern immer dann, wenn andere Anbieter gleiche Leistung für weniger Geld bringen können.
RBMannheim am 22. April 2008 21:11 Aber bei einem Streik haben sie ein kurzfristig wirksames Argument! Und es führt einem ein Problem vor Augen, welches man bisher vielleicht noch gar nicht als solches erkannt hat!

Was bleibt Privat-Kunden denn ausser der Post realistisch über?

man ja auch nicht gleich den arzt oder die ubahngesellschaft wechselt, wenn streik is
Die Post ist nicht die Bahn. Fahren Züge wegen Streik nicht, bleiben zahlende Kunden aus, wer heute fahren will/muss, der tut das nicht morgen. Dieser Kunde fällt als Zahler aus, das Unternehmen erleidet Verlust. Briefe bei der Post werden im voraus bezahlt, dem Brief ist es egal, ob er einen oder mehrere Tage länger als normal im Postkasten oder der Verteilerstelle liegt. Zugestellt wird er auf jeden Fall. Das Unternehmen erleidet hier keinen materiellen Verlust, lediglich das Ansehen kann geschädigt werden. Und die Postmitarbeiter müssen den Mehraufwand wegen angesammelter Briefberge selbst abarbeiten und ohne zusätzliche Bezahlung nachholen.
Es kommt nicht zur großen Kundenabwanderung weil die Deutsche Post AG als Nachfolgerin der Deutschen Bundespost als einzige flächendeckend in ganz Deutschland befördert und zustellt.