Frage von orakel9999, 214

Ist Sahra Wagenknechts Aussage über Flüchtlinge rechtspolpulistisch?

Was war an der Aussage von Sarha Wagenknecht jetzt so schlimm, als sie sagte, ich copy and paste: "Die Ereignisse der letzten Tage zeigten, dass die Aufnahme und Integration einer großen Zahl von Flüchtlingen und Zuwanderern mit erheblichen Problemen verbunden und schwieriger ist, als Merkels leichtfertiges ‚Wir schaffen das‘ uns im letzten Herbst einreden wollte", hatte die Linken-Politikerin erklärt.
Für diese Aussage, bekommt sie nun aus ihrer eigenen Partei Schelte und die Medien befeuern das auch noch. Wo ist aber der Skandal? Finde es da skandalöser, wenn Frau Merkel mit solchen Aussagen wie "Wir schaffen das" fast schon arglistig das Volk täuscht, als eine Einschätzung die Millionen im Land sofort unterschreiben würden. Hätte sie (Merkel) uns von Anfang an reinen Wein eingeschenkt, hätte ich das als 1000 Mal ehrlicher empfunden, darum soll es aber gar nicht gehen, sondern um die Aussage von Frau Wagenknecht, war das in euren Augen rechtspolpulistisch oder Medienhetze (gegen sie).

Antwort
von Fontanefan, 12

Es ist beliebt, Wagenknecht Populismus vorzuwerfen, wenn man gegen ihre differenzierte Argumentation nicht ankommt.

Ein extremes Beispiel war ein Interview im ZDF mit Lanz am 16.1.2014, wo er sie im Verein mit Jörges ständig unterbrach, um ihr unmöglich zu machen, ihre Argumentation im Zusammenhang vorzutragen (vgl. Niggemeier: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/17061/wie-markus-lanz-ein-paar-mal-bei-der-...).

Die neuen Vorwürfe folgen dem selben Schema. 
Wagenknecht hatte noch einmal formuliert, was die Organisationen, die die Festung Europa für menschenrechtswidrig hielten, von Anfang an kritisiert haben. Nämlich, dass Merkels verspätete Entscheidung, die Grenzen zu öffnen, unvorbereitet war. Der lange überfällige Schritt wurde nicht von den notwendigen organisatorischen Maßnahmen begleitet. Das - vorbildliche- ehrenamtliche Engagement kann den Mangel an Mitarbeitern bei der Identifizierung der Geflüchteten und an Lehrern für den an Zertifikaten orientierten Sprachunterricht nicht ausgleichen, wie nicht  zuletzt Lageso gezeigt hat. So kann angesichts der stark ansteigenden Zahlen die Integration der Geflüchteten nicht schnell genug vorangetrieben werden.

Wenn diese Überlegung falsch wäre, müsste genau genommen man allen Organisationen, die für die Verwirklichung von Menschenrechte eintreten, statt für das Propagieren ohne entsprechendes Handeln, Populismus vorwerfen. 

Bekanntermaßen ist aber konsequentes Eintreten für Menschenrechte höchst unpopulär.

Antwort
von Hasenmann81, 77

Man muss es doch immer im Kontext sehen:

Die Aussage von Frau Wagenknecht kam nach einer erneuten Attacke eines Immigranten. Somit hat ihre Aussage sehr wohl rechts-populistische Züge, da es suggeriert, dass die Gefahr solcher Attacken mit dem Flüchtlingszustrom nach Deutschland kam. Und das wiederum suggeriert, dass alle Immigranten potenzielle Attentäter sind. Und, liest man zwischen den Zeilen, unterstellt Frau Wagenknecht somit Frau Merkel, sie hätte potenzielle Attentäter nach Deutschland förmlich eingeladen.

Hätte sie ihre Aussage auf die Überlastung der Behörden bezüglich der Asylverfahren bezogen, wäre es schon wieder etwas ganz anderes und hätte nicht mehr diesen "braunen Beigeschmack".

Nimmt man die Aussage einfach so für sich ohne Kontext, sieht man sicherlich nichts rechts-populistisches darin.

Kommentar von orakel9999 ,

Sehe ich ganz und gar nicht so. Ihre Aussage mit dem Hintergrund der Anschläge fasse ich nicht so auf, das sie jeden Flüchtling zum potentiellen Terroristen erklärt, das würde sie nie und nimmer von sich geben und das ist unterbewusst so ziemlich jeden in D bewusst, der diese Politikerin jemals hat reden hören. Sie hat noch mehr dazu gesagt, das sollte man sich dazu auch noch durchlesen, man nimmt immer nur den ersten Teil, was die Aussage etwas aus dem Kontext reißt. 

Kommentar von orakel9999 ,

Im Ganzen sagte sie, ich copy und paste: 

Die Ereignisse der letzten Tage zeigten, "dass die Aufnahme und Integration einer großen Zahl von Flüchtlingen und Zuwanderern mit erheblichen Problemen verbunden und schwieriger ist, als Merkels leichtfertiges ‚Wir schaffen das‘ uns im letzten Herbst einreden wollte", hatte die Linken-Politikerin erklärt. Und: "Der Staat muss jetzt alles dafür tun, dass sich die Menschen in unserem Land wieder sicher fühlen können. Das setzt voraus, dass wir wissen, wer sich im Land befindet und nach Möglichkeit auch, wo es Gefahrenpotentiale gibt. Ich denke, Frau Merkel und die Bundesregierung sind jetzt in besonderer Weise in der Verantwortung, das Vertrauen der Menschen in die Handlungsfähigkeit des Staates und seiner Sicherheitsbehörden zu erhalten."

Sie sagte das mit dem Hintergrundgedanken, die Situation ernster zu nehmen, weil so wie es Merkel angeht, kann es nicht funktionieren. Die Sicherheit in einem Land ist nunmal das oberste Gebot ohne die braucht man auch keinen Staat, faktisch auch keine Steuern zahlen usw. momentan haben wir hier ein...... (ich sag es lieber nicht)

Kommentar von Hasenmann81 ,

So wie Du es erklärst, ist und bleibt es rechts-populistisch. Denn wenn wir hier die Sicherheit des Staates anführen, dann geht es um die Sicherheit des Staatsvolkes, denn dies ist eines der drei Bestandteile eines Staates. Und Staatsvolk sind nun einmal alle deutschen Staatsangehörige. Somit sind alle Immigranten potenzielle Gefahrenquellen.

Kommentar von Hasenmann81 ,

Ähm, naja, wenn das jedem bewusst ist, der sie je hat reden hören, dann frage ich mich, warum es sogar Protest aus den eigenen Reihen gab bzw. gibt? Haben die sie noch nie reden gehört? Das wäre aber schlecht für die Linke, wenn sich die Abgeordneten für die Reden ihrer Oppositionsführerin nicht interessieren.

Kommentar von orakel9999 ,

Nicht jeder hält den Protest für gerechtfertigt

Antwort
von Jonas711, 105

Die Feststellung, dass die Aufnahme von einer großen Zahl von Flüchtlingen nicht so einfach ist, ist völlig legitim und auch nicht rechtspopulistisch. 

Nicht in Ordnung ist es Merkels (zugegeben nicht immer geradlinigen) Kurs auf die (zugegeben stumpfe) Parole "Wir schaffen das!" zu reduzieren und alle weiteren Entwicklungen auszublenden. Das macht sonst nur die politische Rechte, links hat da differenzierter zu sein.

Ebenso ist es nicht in Ordnung, derartige Aussagen in direktem Zusammenhang mit einem Terroranschlag zu machen. Das stellt Flüchtlinge ein Stück weit unter Generalverdacht und ist bei der allgemeinen aufgeheizten Stimmung in Deutschland nicht förderlich.

Kommentar von orakel9999 ,

Leuten unterstellen sie wären rechtspolulisten obwohl gerade sie es sind, die an die Menschen denken, ist wirklich eine Schande. Merkel denkt dabei nicht zuerst an die Menschen, sie denkt um ganz andere Ecken bei ihrer Politik, sie denkt dabei kapitalistisch

Kommentar von Jonas711 ,

Ich verstehe deine Aussagen nicht so wirklich, Wo Merkel bei ihrer ursprünglichen Flüchtlingspolitik ("Wir schaffen das"-Phase) Kapitalinteressen in den Vordergrund gestellt haben soll, ist mir zum Beispiel völlig unklar.

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Das ist mir ebenfalls unklar ^^

Kommentar von orakel9999 ,

Hab ja auch nicht gesagt das es zum Vorteil Deutschlands sein muss, wir haben schließlich auch gegen Rußland Sanktionen erhoben, wobei Deutschland unter allen UN Staaten darunter am meisten zu leiden hat, nicht die USA, die da etwa am lautetesten geschrieen hat, so ähnlich seh ich das auch mit der Asykrise, da es eigentlich bekannt ist, das Frau Merkel nur Befehle aus Washington ausführt, was ihr sogar schon im Bundestag vorgeworfen wurde und wenn deswegen jetzt wieder jemand mit der Verschwörugstheoretikerkeule rumdemoliert, dann bitte auch die Politiker Verschwörungstheoretiker beschimpfen, die dieser Meinung sind (u.a. Frau Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine uvm)

Kommentar von Hasenmann81 ,

Och nee, bitte nicht wieder die Masche "BRD ist eine NGO oder GmbH". 

Interessant ist ja, dass Du Frau Wagenknecht und Herrn Lafontaine in diesem Zusammenhang anführst. Die beiden sind ja bekanntlich verheiratet. Vermutlich kommt gleich noch der "Ober-Stasi-Agent" Gysi, der dem Klassenfeind nie zugetan war.

Ach, ist das wieder köstlich...

Kommentar von orakel9999 ,

Sind alles Sachen die ich nie gesagt habe, merkst du was? Das ist bei einigen schon pathologisch, vielleicht besser mal ein Arztbesuch abstatten? Mich gleich ins lächerliche zu ziehen und mich zu den Deutschland GmbH Typen ins Boot zu setzen ist typisch, unterste Schublade so ein Verhalten, ich hab hier fertig. 

Kommentar von Hasenmann81 ,

Den Arzt empfehle ich Dir, wenn Du selbst nicht einmal merkst, was genau Du schreibst.

Du schreibst, Deutschland bzw. Frau Merkel würde nur nach Weisungen der USA handelt und dass jetzt niemand mit der Verschwörungstheorie-Keule kommen solle.

Was soll ich bitte davon halten? All diese Aussagen haben den Hintergedanken, dass Deutschland nicht souverän ist und somit ist mein Kommentar vollkommen zutreffend.

Aber bitte, lass uns weiter an Deinem voll umfänglichen Wissen teilhaben. Ich würde es nie wagen, einem Orakel zu widersprechen. Ich füge mich meinem Schicksal!

Kommentar von orakel9999 ,

Ok du hast den totalen Plan und ich bin jetzt still

Kommentar von Jonas711 ,

Deine Worte interpretiere ich so, als hätte die USA ein Interesse an der gegenwärtigen Flüchtlingskrise der EU. Verstehe ich das richtig und wenn ja, wieso sollte das so sein?

Btw: Von wem und in welchem Kontext wurde Merkel im Bundestag vorgeworfen eine Marionette der USA zu sein? Wo äußern sich Wagenknecht und Lafontaine in diesem Sinne?

Kommentar von orakel9999 ,

https://www.youtube.com/watch?v=2Dlqnf43eDo wer suchet der findet die Videos aber auch alleine, gibt noch mehr von der Sorte

Kommentar von Jonas711 ,

Tatsächlich. Ich halte ihre Rede für etwas überzogen, aber davon mal abgesehen: Da geht es um die NATO - Russland Politik, nicht um die Flüchtlingskrise, was ja das eigentliche Thema deiner Frage war.

Hierzu sagtest du eben Folgendes:

ähnlich seh ich das auch mit der Asykrise, da es eigentlich bekannt ist, das Frau Merkel nur Befehle aus Washington ausführt,

Und da warte ich immer noch auf eine Erklärung, wie dies für dich Sinn ergibt. Welche Strategie soll die USA verfolgen, wenn sie Merkel ihre Flüchtlingspolitik diktiert (wie du das ja andeutest)?

Antwort
von Fielkeinnameein, 56

Hallo,

nein war es natürlich nicht. Die Aussage ist doch völlig korrekt und legitim. Das ist doch eine Diffamierungskampagne der untersten Schublade .. einigen Leuten gefällt einfach nicht das Sahra Wagenknecht es mal wieder auf den Punkt bringt. Einfach lächerlich .. 

Mfg

Antwort
von Silmoo, 2

Das ist in unserem Land eine Schande, das Meinungen, die Abweichen von der gewohnten Meinungsrichtung , dann direkt in die braune Nazi-Ecke gestempelt werden.

Sie ist eine überzeugte Linke und das ist nun mal ihre Meinung.

 Wenn ihre Meinung  mit anderen Parteien übereinstimmt, dann zeugt es von freier Meinungsbildung in ihrer Partei.

Das sie nun aus ihren eigenen Reihen deswegen angegiftet wird zeigt darauf hin, das es in der Linken Partei radikale Diktatoren gibt. 

Der Partei Vorstand sollte solche Gegner in ihren Reihen scharf zurecht weisen.

Antwort
von TimmyEF, 94

Ich finde die Aussage nicht rechtspopulistisch. Ein leichtfertiges "Wir schaffen das" von "Mutti" ohne über die Konsequenzen nachzudenken geschweige denn vorbereitet zu sein ist viel gefährlicher. Keiner weiß was alles über die Grenze reingekommen ist. Auch die Aussage "...das alle Flüchtlinge jetzt registriert sind..." kann ich so nicht nachvollziehen.

Kommentar von Hasenmann81 ,

Zum Thema "vorbereitet sein" möchte ich einmal folgendes anmerken:

Vorab eine allgemein Frage: Wann begann die (vermeintliche) Flüchtlingskrise in Deutschland bzw. Europa? 
So richtig los ging es mit der Medienberichterstattung Anfang 2015 - zumindest sagt das der Großteil meiner Freunde und Bekannten, wenn ich sie danach frage.

Aber(!), die Änderung des § 246 BauGB, in dem es um die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften geht, trat bereits im Oktober 2014 in Kraft. Wer weiß, wie solche Gesetze erlassen werden, der weiß auch, dass dem ein etwas längerer Prozess vorangeht. Somit kann man daraus schlussfolgern, dass die Bundesregierung schon im Laufe des Jahres oder gar vor 2014 gewusst haben muss, was auf Deutschland zukommt. 

Hier könnte man sicherlich unterstellen, dass man nicht genügend Vorkehrungen getroffen hat.

Expertenantwort
von PeVau, Community-Experte für Politik, 58

Nein, das ist es nicht. Die Unterstellung, dass es rechtspopulistisch sei, ist Teil einer schmutzigen Diffamierungskampagne, die gegen eine ausgewiesene linke Kritikerin der neoliberalen Entwicklung gerichtet ist und teilweise sogar vom rechten Flügel der Partei DIE LINKE (sog. Realos und Antideutsche) getragen wird. Dabei ist es bemerkenswert, wie die Kritik des rechten Flügels der LINKEN an Wagenknecht von CDU-, SPD- und Grünenpolitikern sekundiert wird.

Antwort
von marylinjackson, 13

Populistisch heißt ja, dem Volk zu Munde reden. Aber Wagenknecht hat ihre eigene feste Überzeugung, sie hat es nicht nötig, irgend was nachzuplappern

Und rechts ist sie bestimmt nicht.

Jede Form einer geäußerten Skepsis und Kritik zur Merkel-Politik der weit geöffneten Grenzen Europas wird heute als rechtspopulistisch bezeichnet.

Die Bürger sollen in der Flüchtlingspolitik optimistisch und nicht pessimistisch eingestellt werden, sie könnten ja sonst auf die Straße gehen und dagegen protestieren. Denn diese Leute oder Warner sind die bösen "rächten" Populisten. Sie sind es, die "Rattenfänger", das "Pack", die, die "Hass in ihrem Herzen tragen".

Und mit denen will Wagenknecht nichts zu tun haben.

Antwort
von Dovahkiin11, 82

Daran ist nichts rechtspolistisch, die Masse regt sich nur gern auf. In dieser seltsamen Gesellschaft muss man wegen eines Worts gleich um seinen Job fürchten. Das finde ich einfach nur widerwärtig und sadistisch. 

Das Wir schaffen dass soll arglistige Täuschung sein? Ich nenne das Ermutigung. Sie hat auch von vornherein gesagt, dass es nicht einfach wird. Aber dieses Land hat schon andere gleich schwere Krisen überstanden.

Kommentar von orakel9999 ,

Naja, angesichts der Tatsache das sich hier schon jemand in die Luft gesprengt und jemand im Zug Menschen zerhackt hat, möchte ich behaupten, Merkel hat das Volk eher ungenügend eingeschworen auf solche kommenden Ereignisse, eher Flower Powerstimmung verbreitet und die war völlig fehl am Platze, ich glaub sogar den Flüchtlingen war das peinlich

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Das gab es schon immer. Nur heute wird die Bevölkerung durch die Medien damit kanalisiert.

Die Willkommenskultur war keineswegs fehl am Platz. Jemand, der alles hinter sich gelassen hat und fliehen musste, freut sich über diese Haltung sehr. Und nichts anderes wäre für diese Menschen angebracht. Ich habe schon dutzende Lebensläufe und Geschichten von Flüchtlingen selbst gehört und bin in mehreren Kommunen teils indirekt in das Hauptverantwortliche Amt für Flüchtlinge involviert, teilweise verbringe ich nur viel Zeit mit Ihnen. Ich kenne ihre Geschichten und ihre Charaktere tatsächlich und lass mich nicht von dem Geschwafel der Medien beeindrucken. Dass das den Flüchtlingen peinlich sein sollte, trifft nicht zu. Allein das Geklatsche mancher Leute hat etwas Verwunderung hervorgerufen. 

Davon abgesehen, hat die CDU in dieser Sache nur umgesetzt, wofür ihr Name steht. Christliche Werte und Akzeptanz von Flüchtlingen. Wer sich darüber wundert, hat falsch gewählt. 

Antwort
von Geraldianer, 25

Für mich ist Frau Wagenknecht populistisch. Sie hat ja schon öfter Aussagen in dieser Richtung gemacht.

Typisch für Populisten ist, sich gegen geheimnisvolle Eliten zu wenden und nationalistische Sprüche zu äußern. Anschließend rudert man natürlich zurück. Frau Wagenknecht agiert da wie die Herren Gauland und Seehofer.

Wobei Frau Wagenknecht außenpolitisch ebenfalls weitgehend mit der AfD übereinstimmt.

Antwort
von ThommyGunn, 41

Heute ist doch fast alles "rechtspopulistisch", das sind Kampfbegriffe um Andersdenkende zu verunglimpfen - gib darauf nichts, im Gegensatz zu anderen Linken hat Wagenknecht noch etwas gesunden Menschenverstand.

Antwort
von soissesPDF, 33

Das Problem liegt in der Verwechselbarkeit der Aussage.

Antwort
von atzef, 19

Ja. Wagenkecht sprngt hier auf den rechtspopulistischen Stimmungszug ud fischt damit in den trüben Gewässern der von Rassismus und Ausländerhass umgetriebenen Wahlklientel.

Deshalb hat es ja auch einen Protestbref von mehreren hundert (?) Funktionären der Linkspartei gegebenn, der aber mittlerweile aus dem Internet genommen wurde.

Da scheine sich die Kritiker der Parteiräson unterworfen zu haben.

Und was bitte ist an einem realistischen, optimistischen und selbstbewussten "Wir schaffen das!" so skandalös?

Was wäre die Alternative? Neuerlicher Mauerbau mit Schießbefehl auf Hilfesuchende?

Antwort
von MrMiles, 85

Es ist eher so, dass "Frau Merkel" einfach gesagt "Frau Wagenknechts" Arbeitgeberin ist. Und über den Chef lästert man einfach nicht.

Kommentar von PatrickLassan ,

Seit wann ist die Bundeskanzlerin 'Arbeitgeber' der Opposition?

Kommentar von MrMiles ,

Einfach gesagt - das Land Deutschland ist der "Arbeitgeber" - und die Bundeskanzlerin ist der/die RegierungschefIn.

Antwort
von konzato1, 79

Ja, es ist rechtspopulistisch. Denn den gleichen Wortlaut haben Pegida und die AfD verwendet. Und die sind ja rechtspopulistisch.

Gleiche Aussagen kann man ja nicht unterschiedlich einordnen.

Kommentar von orakel9999 ,

Ich glaube eher, es ist (angeblich) rechtspopulistisch, weil man in der Thematik sofort beim kleinsten Einwand jemanden unterstellt, das er rechtspopulistisch wäre, was man meistens nur als boshaftigkeit bezeichnen kann, meine Meinung..

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Und wenn von Storch mal gesagt hat, gib mir bitte den Salzstreuer und ich das wiederhole, macht mich das dann auch rechtspolulistisch? Auf den Inhalt kommt es an, nicht auf den Sprecher.

Kommentar von konzato1 ,

Ja, das macht dich rechtspopulistisch. Und zwar, wenn die Aussage "gebe mir mal bitte den Salzstreuer" von der Lügenpresse als rechtspopulistisch ausgelegt wird.

Kommentar von Hasenmann81 ,

Aha, der Herr schreibt ironisch!

Kommentar von PatrickLassan ,

Auf den Inhalt kommt es an, nicht auf den Sprecher.

Stimmt.

Antwort
von rawierawie, 64

Es ist auf keinen Fall rechtspopulistisch, die Medien mögen Sahra Wagenknecht nicht und wittern da unberechtigterweise was!

Antwort
von Lazarius, 36

Das ist vielleicht die Einzige, die in dieser Partei noch Durchblick hat ohne verklärten Blick auf die Realität.


Kommentar von Fielkeinnameein ,

Dann ist das ja schon mal eine mehr als in den anderen Parteien :D 

Antwort
von Maxfile22, 12

Ich finde diese Aussage total rechtpopulistisch und finde sie gehört nicht mehr zur Linken.. soll sie doch zu AfD gehen, dort kann sie weiter ihren braunen Müll loswerden.

Antwort
von 1988Ritter, 65

Sobald man überhaupt auch nur etwas kritisches in Sachen Flüchtlingen andenkt, erfolgt sofort eine Beschwerdelawine mit Nazi-Keule.

Was diese Regierung hier treibt, dass möchte ich auch mal langsam gerne wissen.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Nicht nur die Regierung, sondern die ganze Gesellschaft. Jeder Spruch ruft nach kurzer Zeit einen Shitstorm hervor, weil manche offenbar immer ihren Ärger publizieren müssen.

Kommentar von orakel9999 ,

Jede Diskussion im Keime ersticken, das soll diese Rechtspopulismus- Keule bezwecken und sie leistet ja auch ausgezeichnete Arbeit, läuft alles wie am Schnürchen. In den 60ern beschimpfte man die als Verschwörungsttheoretiker, die an der offiz. JFK Geschichte ihre Zweifel hatten, heute....

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