Bin morgen zu einer Vernissage eingeladen und sicher kenne ich viele Leute nicht. Wie reagiert man denn richtig, wenn man einander vorgestellt wird?

Wenn einem sonst nichts einfällt, ist das angebracht. Besser ist es aber, etwas nettes, nicht formelhaftes zu sagen, das auf den anderen eingeht. Gute Benehmen bedeutet, es dem anderen angenehm zu machen und nicht, einfach nur Regeln abzuspulen.

In gehobenen, guten Kreisen, antwortet man immer noch mit angenehm, oder erfreut. Gute Manieren überleben sich nicht, auch wenn es manchem lieber wäre.
demosthenes am 21. Juli 2007 20:21 @getan:
"Angenehm" und "erfreut" waren in "gehobenen, guten Kreisen" noch nie üblich - das war ausgesprochen kleinbürgerlich.
Ich denke das kommt ganz auf die Leute an, die einem vorgestellt werden. "Angenehm" und "Erfreut" hört sich veielleicht ein bißchen verstaubt an! Versuchs doch mit "Freut mich" wenns Dich tatsächlich freut oder eben einfach "Hallo!"

Ich würde es mit "Freut mich" versuchen,. Das kommt glaube ich ganz gut, ist nicht zu altbacken und auch nicht zu locker.

Eigentlich nicht. Man sagt eher nur "hallo" . Besonders bei Kindern und Jugentlichen ist das so.
"Hallo" ist - außer bei den Kids - sicher nicht angebracht, man könnte dann auch "Hi" sagen.

Nein.
Angesehen einmal davon, dass das eher ein "kleinbürgerliches" Ritual war, ist es heute endgültig "out".
Was ist in?
demosthenes am 21. Juli 2007 20:24 @Hans1943:
Das hängt natürlich etwas von der Situation ab - eher "privat" oder "formell".
Ein freundliches Nicken oder eine angedeutete Verbeugung sind nie verkehrt - man sollte das Gegenüber dabei aber in jedem Fall freundlich lächelnd ansehen.

Wieso nicht?
Immer noch besser, als ein nichtssagendes HALLO!
Nee, mit Sicherheit nur, wenn man unangenehm auffallen will. Ansonsten nickt man nur oder deutet eine leichte Verbeugung an.
kuntzkids am 19. Juli 2007 23:23 Eine Verbeugung scheint mir aber noch weniger zeitgemäß?! Und stummes Nicken zeugt wohl auch nicht gerade von viel Benimm.