Frage von robi187, 52

Sagen alle Religionen das der Tod zum Leben gehört?

wieso verdrängen wir dann den tod?

ist der tod nur die pause von der ewigkeit?

Antwort
von LiselotteHerz, 52

Da hier mit Sicherheit keiner schreibt, der schon mal tot war, können wir hierzu keine Angaben machen. Die meisten Religionen sehen den Tod nicht als etwas Endgültiges an, sondern nur das Übertreten in eine andere Form des Daseins. Ich persönlich - ich bin Atheist - glaube das nicht. Aber glauben heißt nicht wissen. Für die meisten Menschen wird es wohl ein Trost zu sein, dass sie in dem Glauben sterben können, dass das nicht das endgültige Ende ist. Ich denke, dass jeder Organismus, ob das jetzt eine Pflanze, ein Tier oder ein Mensch ist, eine gewisse Zeit existiert und irgendwann das Ende dieser Lebenszeit gekommen ist. Bei Tieren, als auch bei Menschen, kann das Herz nur bedingt lange seine Aufgabe erfüllen, das ist nunmal physisch so angelegt. Bäume hingegen können - wenn der Mensch sie nicht fällt - sehr, sehr alt werden. Auch Reptilien, z.B. Schildkröten, können nachweislich ein unglaublich hohes Alter erreichen. Aber dass danach noch irgendwas kommt, halte ich für äußerst zweifelhaft. lg Lilo

Wieso verlängern wir dann den Tod? Die meisten Menschen haben Angst vorm Sterben und deshalb wird alles darangesetzt, das hinauszuzögern. Denn wie gesagt, wir wissen nicht, was danach kommt.

Antwort
von gamine, 31

Die Religionen sagen eigentlich nicht, dass der Tod zum Leben gehört, sondern der Anfang für ein anderes Leben sei. Und genau deshalb verdrängen viele Leute den Tod.

Die einen bemühen sich, in diesem Leben gut zu leben, um im nächsten ein gutes Karma zu haben - sie leben genau genommen nicht ihr jetziges Leben, sondern versuchen Punkte für das nächste zu sammeln.

Für die anderen gilt dasselbe, sie sammeln Punkte für die Ewigkeit, weil sie der Meinung sind, es gäbe dort Belohnungen oder Strafen.

Leider weiss niemand genau, was denn mit Plus und was mit Minus gerechnet wird und so ist jeder immer der Meinung das Gute zu tun, ungeachtet der Tatsache, dass das, was ich als gut betrachte, für mein Gegenüber das Schlechte sein kann.

Wir verdrängen den Tod, weil wir uns weigern, ihn als Schlusspunkt unseres Lebens zu betrachten, ebenso wie die Geburt der Anfang eines an Zeit und Ort gebundenen Daseins ist. Falls es etwas vorher oder nachher gibt, was sinnlos ist, denn wo Zeit und Raum enden, gibt es weder vorher noch nachher, wäre das wohl eine völlig andere Dimension, die wir uns nicht vorstellen können. - Noch ein Grund mehr, den Tod zu verdrängen.

Antwort
von Hamburger02, 50

Das sagen nicht nur Religionen, das sagt auch die Philosophie sowie die Lebenserfahrung.

Antwort
von suziesext04, 10

hi robi187 - alle normalen Menschen sehn das ganz ohne Religion, dass man geboren wird und dass man stirbt, dass das Sterben überhaupt die allereinzigste Sicherheit und Gewissheit ist im Leben. Weil das aber doch so traurig und unlogisch ist, haben die meisten Religionen sich mit dem Tod beschäftigt und versucht Antworten, Auswege oder zumindestens Trost zu geben.

Im Christentum glauben sie an die Auferstehung, wo also der Tod praktisch bloss so n Durchgang wie n Tunnel ist. Im Islam denken sie, der Tod ist bloss körperlich, und n geistiger Körper lebt weiter und geht über die Brücke ins Paradies oder fällt runter in die Feuergrube. Buddhisten sagen, wenn der Körper zerfällt, dann wandert das Karma und senkt sich über ein Elternpaar bei der Zeugung. Aber praktisch alle Religionen versuchen zu zeigen, dass der Tod gerade nicht unbedingt das engültige Ende eines Lebens ist.

Antwort
von elisabetha0000, 15

Der Tod hat nichts mit Religion zu tun. Jeder der lebt, muß auch einmal sterben. Leben und Tod gehören zusammen. Wäre der Tod nicht, gebe es für das Leben gar keinen Namen. Sterben ist wie ein loslassen. Wer behauptet, er hätte keine Angst, der lügt. Aber was wäre ein Leben ohne Tod? Wenn nichts enden würde, das wäre noch schlimmer als der Tod an sich. Wer den Tod nicht versteht, der versteht auch das Leben nicht!

Antwort
von Virginia47, 20

Das sagen nicht nur die Religionen. Auch Ungläubige wissen, dass der Tod zum Leben gehört. Das hat die Natur nun mal so bestimmt. Und ehrlich gesagt, möchte ich nicht ewig leben. 

Ich verdränge den Tod nicht. Ich bereite mich darauf vor. Allerdings lasse ich mich nicht von diesen Gedanken beherrschen. Aber ich weiß genau, dass es eines Tages vorbei sein wird. Und bis dahin will ich so viele positive Spuren hinterlassen wie möglich. 

Und der Tod wird auch im Allgemeinen nicht verdrängt. Wie kommst du auf diese Idee? Es gibt sogar Feiertage, die sich intensiv mit dem Tod auseinandersetzen - wie heute. 

Kommentar von robi187 ,

es gibt keine un-gläubige? denn jeder glaubt was?

un-gläubige wird nur von menschen benutz die sich über ander stellen wollen?

Kommentar von Virginia47 ,

Da hast du recht. 

Antwort
von 1988Ritter, 36

Mit dem Tod erfolgt die Beendigung eines Abschnittes. Dazu bedarf es aber keiner Religionen.

Antwort
von Philipp59, 16

Hallo robi187,

die Bibel behauptete das jedenfalls nicht! Nach dem, was dort geschrieben steht, ist der Tod einer der größten Feinde des Menschen. Wir lesen in der Bibel über den Tod: "Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht" (1. Korinther 15:26). Wenn also der Tod zum Leben gehört, warum bezeichnet die Bibel ihn dann als einen Feind, der eines Tages zunichte gemacht wird?

Von Anbeginn der Menschheit gehörte der Tod nicht zum Leben. Die ersten Menschen hätten für immer leben können. Erst als sie sich von Gott abwandten, sprach er über sie das Urteil aus: "Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren" (1. Mose 3:19). Sünde und Tod kamen also erst durch den Ungehorsam des Menschen in die Welt. Die Bibel beschreibt das so: "Darum, so wie durch e i n e n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten" (Römer 5:12).

Seit den Tagen Adams steht also die gesamte Menschheit unter einem Todesurteil. Doch von Anfang an war es Gottes Vorhaben, dass dieses Todesurteil eines Tages wieder aufgehoben und der ursprüngliche vollkommene Zustand des Menschen wiederhergestellt wird. Um das zu erreichen, war gemäß den Rechtsmaßstäben Gottes ein Lösegeld erforderlich. Warum das?

Nun, durch die Sünde des ersten Menschen geriet die gesamte Menschheit in eine Art von Gefangenschaft, in eine Gefangenschaft von Sünde und Tod. Allein konnte sich daraus niemand befreien. Ein Lösegeld war erforderlich, um die Menschheit aus dieser Gefangenschaft loszukaufen.

Das, was durch Adam verloren gegangen war, war ein vollkommenes menschliches Leben. Den Ausgleich konnte wiederum nur ein ebenso vollkommenes Leben schaffen. Dieses gab Gott uns in dem vollkommenen Leben seines Sohnes Jesus Christus, was wohl der größte Ausdruck der Liebe Gottes zu uns Menschen ist. Darüber heißt es in der Bibel: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe" (Johannes 3:16). Durch das Lösegeld Jesu Christi steht also grundsätzlich jedem der Weg zu ewigem Leben offen.

Es ist also offensichtlich, dass der Tod nicht zum Leben dazu gehört. Somit kann der Tod für viele genau das sein, wovon Du schreibst: "Die Pause vor der Ewigkeit"!

LG Philipp

Kommentar von robi187 ,

was in den schriftstücke aus menschenhand alles kommt und mit erhoben zeigen figer alles gesagt wird kommt nicht von gott sondern von menschen . die sich anmaßen im namen gottes zu reden?

gott ist allmacht und hat es nicht nögig menschliche fürsprecher zu haben. auch wenn diese uralt sind.

das leben könnte ja auch nur eine kurze fase der wegikeit (verganenheit uns zukuft) sein?

aber jeder darf das glauben was er möchte.

Antwort
von 1988Ritter, 15

Religionen sind hinsichtlich des Todes nicht realitätsfremd, gestatten aber eine Perspektive darüber hinaus.. 

Kommentar von robi187 ,

machen das märchen nicht auch? ohne religion zu sein

Kommentar von 1988Ritter ,

Märchen enden mit dem Satz

".....bis ans Ende ihrer Tage."

Antwort
von Andrastor, 27

Weil, egal was die Religionen sagen, wir Menschen wissen tief in uns dass das alles Blödsinn ist. Tief in uns wissen wir dass der Tod das Ende ist und keine Jenseitsvorstellung kann uns die Gewissheit nehmen, dass unsere Zeit mit der Verstorbenen Person nun vorbei ist.

Wenn die Religionen wirklich Recht hätten, wenn es so ein Jenseits wirklich gäbe, dann würden wir eine natürliche Freude für die Verstorbenen empfinden und nicht traurig sein.

Natur schlägt Religion.

Kommentar von JackZeRipper ,

Also diese "Beweisführung" ist ja wohl mehr als dürftig. Wer sagt dir, dass die religiösen Menschen sich nicht auf die Begegnung mit ihrem Schöpfer freuen. Aber alles zu seiner Zeit..erst lebt man ein paar Jahre hier, dann ist Zeit für das Jenseits. "Tief im mir" weiß ich, dass alles Leben und jede Existenz eben Keinen Sinn machen würde, wenn kein Schöpfer da wäre und jeder zur Rechenschaft gezogen werden würde. Wenn du nicht glauben kannst oder willst, sprich nicht für die die entsprechend der Logik an einen Schöpfer und das Leben danach glauben.

Kommentar von Andrastor ,

Freust du dich wenn Angehörige von dir sterben?

Nein?

Warum nicht? Immerhin sind sie nach ihrem Tod bei ihrem Schöpfer, im Paradies, oder wie auch immer du dir das Jenseits vorstellst.

Was du beschreibst tief im inneren zu fühlen hat nichts mit Instikten zu tun, sondern ist deine Überzeugung und deine mangelnde Fantasie.

Du vergisst, oder übersiehst absichtlich nämlich dass der Sinn des Lebens das Leben selber ist. Zweitrangig ist der Sinn Evolution, Fortschritt, Veränderung.

Es gibt keine Logik bezüglich eines Schöpfers. Glaube daran ist das Verweigern sämtlicher Logik und Vernunft.

Aber wenn du glaubst logisch begabt zu sein, erkläre mir bitte den Sinn des Lebens wie du es beschrieben hast:

.erst lebt man ein paar Jahre hier, dann ist Zeit für das Jenseits

Warum soll man zuerst ein paar Jahre hier leben um dann die Ewigkeit woanders in völligem Stillstand (nach allgemeiner Jenseitsvorstellung) zu verbringen?

Kommentar von robi187 ,

leichenschmaus drück aus das auch freude dabei sein kann?

Kommentar von JackZeRipper ,

Sinn des Lebens ist das Leben selbst? Wie ist das möglich... dann morde ich und raube und zerstöre.. vllt komme ich ins Gefängnis vllt nicht..und das wars ?? Kein Gericht?? Alles egal? Wenn das für dich Logik ist.. viel Spaß mit deinem sinnlosen Leben. 

Der Schöpfer entscheidet, dass wir im Leben geprüft werden, wie gut und gottesfürchtig wir sind .. und danach wird entschieden, ob wir für immer dafür belohnt werden oder eben bestraft. 
Das hört sich doch schon nach einem Plan an... im Gegensatz zu deiner "logischen"  allgemeinen Unsinn.

Antwort
von Waldfrosch4, 12

Nicht ganz :

Laut christlicher Religion ist der Tod eine Folge der Sünde (Sündenfall ) und nicht zwangsläufig vorgegeben gewesen von Anbeginn an .

Kommentar von robi187 ,

lt. schriftsück von menschen geschaffen.

gott braucht keine menschen um seinen willen zu verkünden denn er ist allmächtig?

Kommentar von Waldfrosch4 ,
  • Natürlich wurde die Bibel von Menschen geschrieben ..oder meinst du Bäume oder Steine würden schreiben können .

  • Sicher ....Gott ist allmächtig und braucht uns nicht ! Und doch liebt er es wenn die Menschen mit arbeiten ,denn wir sind seine Freunde und seine Kinder . Was stört dich daran ?

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