Frage von Dhalwim, 232

Sag mal, kann man bei sowas überhaupt noch bei klarem Verstand bleiben?

Es geht dabei um die Medien, es werden ständig solche Sachen berichtet wie wenn das Freihandelsabkommen EU USA durchgesetzt wird, Fracking unser Grundwasser zerstört, Genmanipuliertes Essen (man weiß die Folgen nicht vielleicht verändertes Erbgut, Allergien oder Autoimmun-Erkrankungen), Flüchtlinge und eine "Islamisierung des Okzident" oder dass sie jedem von uns Ungläubigen (inkl. mir) den Kopf abschneiden werden.

Dass Der Ukraine Konflikt nach Mitteleuropa sich ausweitet, Bienensterben und damit lebensende vieler Menschen auf der Welt, Klimawandel wo die Ozonschicht und purer Sonnenwind uns entgegen gesteuert wird, Reiche und Superreiche (Rothschild und Goldman Sachs) bestimmen wann ein Krieg wie und warum (Überbevölkerung) geführt wird. Solche Themen lassen einen nicht wirklich fröhlich leben.

Bei der Umfrage, habe Ich mir 7 verschiedene Meinungen zusammengespinnt. Diese sollen die Meinung einiger Menschen wiederspiegeln die die Dinge so sehen wie sie wollen.

Ich habe keine Lust auf solche Katastrophen. Wie seht ihr das?

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von Buddhishi, Community-Experte für Angst, 97
Es gab schon immer Krisen, und das ist Heute nicht anders. Und damals haben wir's auch geschafft.

Hallo Dhalwim,

da hast Du was echt Tolles ausgearbeitet :-) Kann ich gar nicht widerstehen, drauf zu antworten!

Ich weiß leider nicht mehr, wer das gesagt hat, aber es fiel mir spontan ein: "Wer in dieser Welt nicht verrückt wird, kann nicht ganz normal sein." Ja, vieles ist völlig daneben und läuft schief. Aber ich denke schon, dass die sogenannten 'guten, alten Zeiten' ebenso waren. Es ist nur die Erinnerung, 'die mit einem goldenen Pinsel malt.'

Manches wird von den Medien überzogen dargestellt, manches füttert einfach nur die Sensationsgeilheit vieler Dösbaddeln und vieles erfahren wir gar nicht. Von den wirklich wesentlichen, existenzbedrohlichen Bedrohungen erfahren wir maximal die Spitze des Eisberges.

Aber es gibt nebenbei auch Positives, wie z. B. Fortschritte in der Medizin, die allerdings meiner persönlichen Einschätzung nach nicht nur Segen, sondern auch Fluch sein können.

Was m. E. sicher ist: Die Welt befindet sich in einem Wandel und sie wird irgendwann zerstört sein. Ob das durch unser Zutun früher als vor dem wissenschaftlich ermittelten 'Verfallsdatum' sein wird, wird sich auf der Skala vermutlich in Millionen-Jahren-Einheiten ausdrücken. Es sei denn, die Irren finden die sog. 'roten Knöpfe' früher.

Nein, ich glaube kein Mensch hat Lust auf solche Katastrophen.

Mit Ausnahme von: Fanatikern, machtgeilen Politikern, Despoten, Diktatoren, - ups, sind ja doch schon so einige, gell ;-)

Aber was könnten wir ändern? Bei welchem Problem anfangen? Wie und bei wem sich Gehör verschaffen? Wo Einfluß nehmen? .......  Ich habe daher für mich beschlossen, in 'meiner kleinen Welt' anzufangen. Durch Achtsamkeit, Mitgefühl, mir und anderen Gutes tun .... und Vorleben.

Wenn das jeder täte, müßte sich durch viele Mikrokosmen doch eigentlich auch irgendwann der Makrokosmos ändern, oder?

LG

Buddhishi

Kommentar von Dhalwim ,

Stimmt auch wieder.

Kommentar von Dhalwim ,

Eine letzte gegenfrage, was sind Mikrokosmen und Makrokosmen?

Kommentar von Buddhishi ,

Mikro = klein, Makro = groß, Der Mensch ist im Universum, also des Makrokosmos ein Mikrokosmos. Beide hängen untrennbar meiner Meinung nach miteinander zusammen. Wie z. B. ein jeder Tropfen in einem Meer Bestandteil dieses Meeres ist. Hier ist der Tropfen der Mikrokosmos und das Meer des Makrokosmos.

Auch der Mensch selbst kann jedoch als Makrokosmos gesehen werden, in dem jede Zelle ein Mikrokosmos ist. Ist eben relativ in der Betrachtungsweise. 'Einstein läßt grüßen' ;-)

Das Traurige ist, dass Menschen, die z. B. an einer Depression erkrankt sind, das nicht mehr spüren können. Überhaupt geht das Gefühl dafür, dass alles eins ist und eins in allem ist, verloren.

Vera Birkerbihl hat das mal in einem sehr guten Beispiel erläutert.

'msn.com/de' Die Wissenschaft der letzten Minuten: Was wirklich passiert, wenn wir sterben

Lohnt sich unbedingt, sich das mal anzuschauen.

LG

Kommentar von Dhalwim ,

Ok, gibt zwar auch andere sehr hilfreiche Antworten hier, aber offensichtlich können sie deine rein Objektiv betrachtet nicht toppen.

Das heißt, die sind eine Haaresbreite unter deiner.

DH!

Kommentar von Buddhishi ,

Hallo, danke für den Stern :-)  Ich finde auch, dass viele der Antworten super sind, aber es ist ja auch eine super Frage, die Du gestellt hast :-)

Antwort
von OlliBjoern, 69
Es gab schon immer Krisen, und das ist Heute nicht anders. Und damals haben wir's auch geschafft.

Ich finde, die Menschen in Deutschland sind tendenziell etwas zu negativ eingestellt. Man hängt zu sehr der Illusion an "früher war alles besser". Dabei war es keineswegs so, dass früher alles besser war, jede Zeit nimmt halt vor allem die Krisen wahr, uns fehlt das Talent, auch mal das Gute zu sehen.

Schon die alten Griechen hatten "über die Jugend" gejammert, und auch damals gab es schon Leute, die trotz eigentlich guter Zeiten den (vermeintlich) "guten alten Zeiten" hinterhergetrauert hatten. So viel hat sich also seitdem gar nicht geändert.

Uns geht es materiell meist gut (bis sehr gut), aber unsere Psyche ist oft recht wackelig, wir machen uns über alles Mögliche Sorgen, und die Informationsflut tut uns oft gar nicht wirklich gut. Geht mir auch oft so, aber ich mache mir bewusst, dass es mir gut geht (sonst würde ich es vergessen; denn wir sind so geübt darin, uns über alles Denkbare Sorgen zu machen).

 

Antwort
von berkersheim, 31
Ist nur Panikmache.

Medien sind inzwischen mehr als unzuverlässig. Skandale sind wichtiger als sachliche Informationen. Dann ist zudem schwer zu unterscheiden, welcher Kriegspropaganda wir gerade aufsitzen. Auffallend, die hohe Emotionalisierung der Berichte, die nicht selten besserwisserische Schulmeisterart der Medien. Man bekommt den Eindruck, die halten uns alle für doof: Selten ein umfangreicher sachlicher Bericht, eine reine Information und dann erst ein begründeter Kommentra. Nein die Berichte werden gleich von Kommentaren begleitet, damit wir Kindergartenkinder gleich wissen, was wir von den sparsam gelieferten Informationen zu halten haben.

Da gibt es die gute Ecke und die böse, dunkle Ecke und alles, was gleich in die dunkle Ecke gestellt wurde, muss man erst gar nicht mehr sachlich berichten, sind ja eh ähbäh. Wenn in China zehntausend Kinder geboren werden, kein Ton. Wenn aber in der nordchinesischen Pampa ein alter klappriger Bus umkippt und man blutverschmierte Menschen zeigen kann, kommt das direkt zum Frühstück als "Brotaufstrich". Insoweit ist das Bild der Medien extrem in Richtung Sensation verzerrt. Bei all diesen Meldungen z.B. auch zur Gesundheitgefährdung müssten wir längst bei einer Lebenserwartung von 40 Jahren gelandet sein. Und war ist die Realität: Die Lebenserwartung steigt über 80 und die Versorgung der zu vielen Alten macht ökonomische Probleme.

Die größte Verdummung erleben wir in der Berichterstattung über die sogenannten Flüchtlinge. Da werden Bewertungen gemacht, obwohl immer wieder deutlich wird, dass niemand so recht weiß, wer überhaupt hier in Deutschland rumgeistert. Je nach politischer Brauchbarkeit sind mal bis zu 500.000 Menschen überhaupt nicht erfasst oder nur liederlich Erfasste wechseln ohne Kenntnis der Behörden ihren Aufenthalt. Dann kommen die Bedenkenträger und jammern, dass 7000 Kinder "verschwunden" seien. Was ist das so gering, wenn nach anderen Angaben 400.000 Menschen "verschwunden" sind. Ausgerechnet die GRÜNEN, die die Grenzen nicht weit genug aufmachen konnten, beklagen jetzt das mit den Kindern, ohne zu sagen, dass die offenen Türen dazu geführt haben, dass niemand genau weiß, wer überhaupt hin und her zieht. Hat man bei diesem (gewollten??) Chaos vor Problemen gewarnt, vor allem, dass da ein Eldorado für Kriminelle entsteht, war man ja gleich rechts.

Und was hört man von den anderen anstehenden Problemen. Wie steht es mit Griechenland, außer, dass die Flüchtlinge zur Erpressung neuer Gelder genutzt haben, weil sie der Türkei darin nicht nachstehen wollten? Was hört man von den Schulden und maroden Banken in Italien? Was von der Wirtschaftsentwicklung in Spanien oder Portugal. Schließlich bezahlen wir das ja heftig. Kein Ton. Da muss man sich bereits aktiv um Spezialnachrichten bemühen um mitzubekommen, was uns da alles an Fehlentwicklungen verschwiegen wird. Und die Milliarden, die Deutschland zur "Förderung der korrupten Demokratie" in der Ukreine gezahlt hat. Ab in die Taschen von US-Großspekulanten oder von korrupten Oligarchen. Kein Ton, weil das ja nicht gegen Putin wäre. Wenn etwas nicht gegen Putin ist, ist jede kritische Haltung verboten.

Antwort
von whabifan, 82
Mach dir nicht ins Hemd! Die Welt ist ein viel besserer Ort als du glaubst!

...es wird viel übertrieben. Ich weise zB auf Ebola hin. Vor einem oder 2 Jahren (wann war das nochmal...) ging die Welt wegen Ebola scheinbar unter. Gleiches gilt für EHEC, BSE, Schweinegrippe, Vogelgrippe, Borkenkäfer usw. Das sind alles Beispiele die belegen sollen, dass medial oft viel Dampf gemacht wird, ohne dass eine wirkliche Gefahr für die Menschheit besteht. 

Trotzdem muss man sich nicht ins Hemd machen, es gibt viele Dinge die unglaublich verteufelt werden, an sich aber nicht weiter schlimm sind. Ich denke an die Reform des Arbeitsrechtes in Frankreich (El Khomri), wo die Franzosen seit Wochen glauben die Welt geht unter, ich denke an TTIP, ich denke an die Flüchtlingskrise, ich denke an die Eurokrise. 

Am Ende des Tages musst du trotzdem als Bewohner dieser Welt glücklich sein, dass du nicht im Bürgerkrieg Syriens bist, dass du nicht irgendwo in Afrika oder Asien Hunger leidest und dass du die Möglichkeit hast zur Schule zu gehen und was aus dir zu machen. 

Denn auf dieser Welt, egal welche Hilfen und Unterstützungen es gibt, bist du am Ende des Tages immer auf dich alleine gestellt. Nutz deine Möglichkeiten und mach was draus. Lg 

Kommentar von Dhalwim ,

Du meinst, es wird mit Absicht solche Panik produziert (auch von solchen sog. Experten?)

Kommentar von whabifan ,

Es wird halt gerne übertrieben. Eine Zeitung wo auf der Titelseite steht "die Welt geht unter" verkauft sich halt besser als wenn dort steht "Es ist nichts passiert, alles super"

Kommentar von Dhalwim ,

Musste schmunzeln, habe bisher noch nie eine Zeitung mit solch einem Titel gesehen.

Wenn's die gibt hol Ich die mir! (O.O)

Antwort
von Cibag, 29
Es gab schon immer Krisen, und das ist Heute nicht anders. Und damals haben wir's auch geschafft.

Aufgrund der ständigen Verfügbarkeit von Nachrichten erfahren wir heute einfach mehr über das Weltgeschehen und die Hintergründe.

Antwort
von voayager, 53

Es liegt an uns, wie die Welt sein wird. Je mehr wir uns solidariseren, dem ganzen existierenden Wahnsinn uns entgegenstemmen, desto größer sind die Cahncen, dass der sich nicht noch weiter ausbreiten kann. Millionen an Menschen, die sich verbünden, sind stärker als eine Handvoll Milliardäre und Multimillionäre.

Ob das die breite Masse allerdings begreift, ist z.Z. noch recht ungewiß.

Antwort
von Samika68, 98

All' diese Aussagen haben den gleichen Aspekt!

Sie signalisieren alle, dass man die momentane Situation hinnimmt - mal mehr und mal weniger gelassen.

Antwort
von scben, 56
Es gab schon immer Krisen, und das ist Heute nicht anders. Und damals haben wir's auch geschafft.

Hej, wir können über Netzte kommunizieren, haben Pocken ausgerottet, das Ernährungsproblem verbessert gegenüber den 90er Jahren, CO2 eingespart, die Wölfe kehren zurück...

Imme das Gute fördern und das Schlechte bekämpfen. Das raubt einem manchmal den Verstand. Ist aber nicht schlimm, solange man genug Herz hat :-)

Kommentar von Dhalwim ,

Ok stimmt auch wieder. Hab Ich total vergessen, Dante! :D

Antwort
von Nijori, 70
Diese Welt ist nun mal trostlos...

Ja es ist schon nicht schön wie die Welt vermurkst wird und einen Unterschied machen ist heute auch nicht mehr einfach, viele Bewegungen werden zu politischen Werkzeugen, wenn sie nicht ganz klar in einem Extrem Stellung beziehen und wer das tut wird heute nur zu gern als Radikaler und Terrorist dargestellt.

Natürlich kann man auch nicht allem glauben was man von den ach so freie Meinung fördernden Medien hört, aber außer das Fakten verdreht werden wird seltener gelogen.
Die Probleme die uns tagtäglich vorgestellt werden existieren, auch wenn man selten wahre Gründe dafür zu hören bekommt.

Ich denke um bei den Zuständen in der Welt bei klarem Verstand zu bleiben muss man entweder ein absoluter Egoist sein oder sich vor den Problemen der ganzen Welt komplett verschließen.

Ich finde mich ungern damit ab was so alles abläuft, aber bisauf Kleinigkeiten habe ich bisher noch keine Sachen tun können die mir das Gefühl gegeben haben ich hätte etwas gutes getan.
Die großen Veränderungen, die nötig wären, liegen leider außerhalb der Reichweite der meisten Menschen und die die sie greifen können wollen keine Veränderung.

Antwort
von 1988Ritter, 23
Es gab schon immer Krisen, und das ist Heute nicht anders. Und damals haben wir's auch geschafft.

Statt zu Orakeln sollte man einfach auf das rückblicken, was die Menschheit schon geschafft hat. 

.....und das ist nicht wenig.

Ich lebe nach dem Motto:

Wenn sich Dir eine Tür verschließt, dann öffnet sich eine andere.

Antwort
von Namenlos002, 55
Diese Welt ist nun mal trostlos...

Puh...ich würde dir einfach mal das Motto der Assassinen ans Herz legen:"Nichts ist war und alles ist erlaubt."

Abgesehen von unseren Meinungen und denen der Medien ist die Welt vollkommen wertneutral.ealität anders...einige positiv, andere negativ.In Wahrheit ist sie nichts...Die Zeit läuft einfach immer weiter, egal was wir Menschen tun, denken oder überhaupt verstehen.

Kommentar von Dhalwim ,

Naja ok, gegen diesen Satz kann man nicht wirklich was sagen.

Nicht's ist wahrhaftig und alles ist erlaubt. Aber das würde wiederum auch heißen, dass selbst DIESER Grundsatz der Assassinen nicht wahrhaftig ist, und es erlaubt ist zu sagen, dass selbst dieser nicht stimmt.

Tut mir leid für meine Falsifikation,

Antwort
von mibinebewobork, 61
Ist nur Panikmache.

Ich glaube inzwischen solchen Nachrichten nur noch zu 3%, wieso?

Es war immer so, sie übertreiben oft nur, es ist oft was kleines wie:

(wahre Geschichte): Flüchtling rutscht aus und fasst aus versehen Frau an den Po.

(RTL): Flüchtlinge gehen wieder durch die Stadt und machen sich an Frauen ran.

Ohne Handfeste beweise darfst du nicht wirklich viel glauben, ich denke (hoffe) das die Politiker noch bei klarem Verstand sind und wissen, dass Ttip ein Fehler ist.

Kommentar von Dhalwim ,

Ok, aber bei dieser RTL Aussage musste Ich einfach mal so richtig abbrechen (hatte nen heftigen Lachflash XD).

Weil's ja irgendwie auch stimmt (Frauentausch, Dschungelcamp).

Antwort
von lupoklick, 3
Mach dir nicht ins Hemd! Die Welt ist ein viel besserer Ort als du glaubst!

Freihandel - wie schrecklich ---- wer hat einen billigen Strick für mich

bzw. Tausch gegen Hamster......  ?

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