Frage von Jessili16, 47

Sachmangelhaftung des Händlers bei Gebrauchtwagen?

Hallo!

Habe im Februar 2016 einen Gebrauchtwagen für 3000€ gekauft.

Nach 1,5 Monaten: Zündspule kaputt, musste ausgewechselt werden = 150€

Jetzt nach 3 Monaten: Nockenwellenversteller und sämtliche andere Dinge im Motorraum sind defekt und müssen ausgewechselt werden. Würde mich mehr als 1000€ kosten.

Greifen nun hier die §§ 434, 437 und 438 BGB?

Vielen Dank schonmal!

Antwort
von Havenari, 12

Im Prinzip greift die Sachmängelhaftung schon. Fraglich ist aber, ob beim Verkauf bereits irgendwelche Mängel vorgelegen haben. Der Verkäufer muss aufgrund der Beweislastumkehr nachweisen, dass dem nicht so war.

Das wird er mittels der simplen Beweisführung tun: wenn die Mängel beim Verkauf schon vorhanden gewesen wären, dann wäre das Auto nicht gefahren. Auto fuhr aber => Mängel waren nicht vorhanden. Dem ist schwer beizukommen.

Merke: Sachmängelhaftung bedeutet nicht, dass an dem Auto ein Jahr lang nix kaputt geht.

Expertenantwort
von fuji415, Community-Experte für Auto, 16

Das sind Verschleißteile wie Reifen Bremsen Kupplung die können kaputt gehen müssen aber nicht was will man für 3000 verlangen das ist kein Neuwagen bei dem an alles dann neu bekommt  .

 Der Händler kann nichts daran tun der wusste nichts von diesen defekten wen es gewusst hätte müsste man es ihm nachweisen in dem man den Vorbesitzer nach so was fragt ob da was war 

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