wtf001 am 04.10.2009 um 16:15 Uhr
Ich habe jemanden eine Spielekonsole ausgeliehen (eine Gamecube).
Ich dachte, er mag mich und ich könnte ihn vertrauen, aber es stellte sich später heraus, es is doch nicht so.
Ich wollte die Gamecube wieder haben, aber er meinte, er hätte die bereits bei ebay verkauft.
Das ganze ist schon 1 Jahr her, aber der Typ geht noch auf meine Schule und ich hab seinen Namen.
Kann ich gegen ihn vorgehen? Oder ist es eigenes Risiko gewesen und nun eine Sackgasse?
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Du kannst ihn anzeigen, aber die Chancen stehen schlecht. Du hast ja keine Nachweise darüber, dass du ihm das Gerät geliehen hast.

ich glaube der braucht mal eine kräftig in die sch..... ich glaube du kannst dagegen nichts machen, oder hast du beweise dafür?
waaas! das ist ja krass, so eine Frechheit!!....keine Ahnung was zu tun ist, aber wollte das mal loswerden.
hmmmm schwer zu sagen du könntest ihn anzeigen bzw vor gericht gehen müsstest des ganze nur beweisen können und das es schon ein jahr zurück liegt ist auch bischen schwer am besten gehst du zu seinen eltern und machst klar tisch und sagst so sieht es aus anzeige oder konsole zurück aber wenn man den marktwert der gamecube anschaut die ja net mehr hergestellt wird würde ich sagen währe eher sinnlos
Es gilt hier zwischen Strafrecht und Zivilrecht zu unterscheiden. Im Strafrecht ist es Sache der Ermittlungsbehörden, die Beweise zu liefern. Im Zivilrecht ist dies Sache der klagenden Partei. Ich würde in diesem Fall eine Frist zur Rückübereignung der Spielkonsole setzen, und zwar Nachweisbar, also per Einschreiben. Parallel - ich nehme an der Täter wohnt noch bei seinen Eltern - würde ich den Eltern einen Besuch abstatten und den Sachverhalt schildern und mit einer Strafanzeige drohen. Bleibt das alles erfolglos, konsequenz bleiben und Strafanzeige erstatten. Ideal wäre es natürlich, wenn du Zeugen benennen könntest. Das alles kostet dich nichts. Schon mancher kleiner Gauner wurde wachgerüttelt, als er zur Vernehmung geladen wurde.

Wie Du schon selbst vermutet hast, es war eigenes Risiko und nun eine Sackgasse. Natürlich könntest Du Maßnahmen einleiten, wie bei ihm zu Hause vorbeigehen und die Eltern einweihen, oder Mitschüler informieren, aber es ist fraglich, ob dann im Endeffekt für Dich nicht noch alles schlimmer wird. Am Ende hast Du mit ihm noch einen ganz anderen, schlimmeren Ärger, als jetzt schon. Ich kann Deinen Ärger verstehen, mich würde das auch wahnsinnig ärgern. Heut zu Tage kann man leider niemandem mehr trauen!