Frage von MehrWissen, 155

Russland besetzte Tschechoslowakei. 1968 rückten Truppen + Panzer Russlands in die Tschechoslowakei ein. Hatten die ein UNO-Mandat?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kreuzkampus, 107

Nein. Nur ein "russisches Mandat". Und Russland hat seine übrigen Verbündeten, einschl. der DDR gleich mit einmarschieren lassen.

Kommentar von Huckebein ,

Die DDR war zwar in Bereitschaft, aber nicht dabei. Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts.

Kommentar von kreuzkampus ,

Dumme Sprüche sind hier fehl am Platze, Huckebein Aber ich hätte vielleicht nicht aus Erinnerung schreiben, sondern auch erst bei Wiki nachlesen sollen. Erledigt.

"In der Nacht zum 21. August 1968 marschierten etwa eine halbe Million Soldaten[22] der Sowjetunion, Polens, Ungarns und Bulgariens
in die Tschechoslowakei ein und besetzten innerhalb von wenigen Stunden
alle strategisch wichtigen Positionen des Landes. Es handelte sich
hierbei um die größte Militäroperation in Europa seit 1945.[23]

Beim Einmarsch starben 98 Tschechen und Slowaken. Etwa 50 Soldaten der Interventionstruppen kamen ums Leben. Die Nationale Volksarmee der DDR
nahm an der Besetzung nicht teil, allerdings standen zwei ihrer
Divisionen an der Grenze bereit. Nur etwa 30 Soldaten einer
NVA-Nachrichteneinheit weilten auf Grund der Militäraktion im
Führungsstab der Invasionstruppen auf dem Truppenübungsplatz Milovice."

Kommentar von WDHWDH ,

Du hast vergessen zu schreiben warum die etwa 50 Soldaten ums Leben kamen. Sie wurden wegen Befehlsverweigerung erschossen!

Kommentar von Huckebein ,

Es ist zwar die Rede davon, dass beim Einmarsch  50  Soldaten umgekommen sind,  jedoch nirgends steht geschrieben, dass die wegen Befehlsverweigerung erschossen wurden.
Das entspringt deiner Fantasie, wie so manches andere auch, es sei denn, du hast als Journalist!!!:) daneben gestanden und durftest zusehen. Oder: Vielleicht hast du ja eine Quelle, die du uns posten kannst. Keine Behauptung! Eine nachvollziehbare Quelle!

Kommentar von WDHWDH ,

Huckebein, deine voreingenommene und falsche Meinung ist nicht so wichtig um sie Dir gem. der Tatsachen zu widerlegen. Und deine Bildungsresistenz zeigt sich hier wieder!"

Kommentar von Huckebein ,

Hallo Bildungsresistenz! Dein Name ist WdhWdh!

Antwort
von Ansegisel, 118

Die Truppen des Warschauer Paktes sind 1968 in der Tschecheslowakei eingerückt, um die dortige reformfreudige Regierung wieder auf den sowjetischen Kurs zu bringen.

Ein UNO-Mandat gab es dafür natürlich nicht, aber weder die Uno noch die Nato konnten darauf reagieren, ohne einen dritten Weltkrieg zu riskieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Prager\_Fr%C3%BChling

Kommentar von WDHWDH ,

Die Tschechen wollten wieder ihre (kommunistische) Vorherrschaft.

Antwort
von JBEZorg, 32

Es gab weder Russland noch wurde die Tschechoslowakei besetzt. Es marschierten Truppen des Warschauer Vertrages und nicht nur der SU ein. Es wird gerne im Westen verschwiegen, dass unter der neuen Macht des Parger Frühlings es zu massiven Übergriffen gegen die Kommunisten kam. Die Lage war mehr als angespannt.

Letzendlich gng es nur um eins. 1945 wurden de Einflussphären aufgeteilt zwischen USA und SU. Es wurde auch vereinbart sich nicht einzumischen in die inneren Angelegenheiten des anderen Blocks. So hat die SU die USA in Süd- und Zentralamerika gewähren lassen und die USA haben sich nicht in steuropa eingemischt. Die SU musste die abtrünnigen tschechischen Kommunisten absetzen und hat es getan und der Westen hat auf empört gemacht und hat zugeschaut. Das war eben die grosse Politik des Kalten Krieges.

Die UNO hatte damit auch garnichts zu tun. Es gab ja keinen Krieg zwischen Staaten und in solche aus juristischer Sicht innere Angelegenheiten hat sich die UNO nicht eingemischt. Die UNO hat sich ja auch nicht um den Umsturz in Chile 1973 gekümmert z.B. Genauso wie die SU, weil es amerikanische "Spielwiese" war.

Kommentar von WDHWDH ,

Bei den ersten freien Wahlen in der Tschechoslowakei (frei)unterlagen die Kommunisten. Benesch (ein Altkommunist im engl.Exil!) rief die UDSSR zu Hilfe und die "übernahm" mit Gewalt die Regierung. Kennst du keine Geschichte oder nur gelenkte PRO russische Geschichte. Wenn du keine Lügen mehr erfinden kannst, da kommt Chile usw ins Spiel. Bleib bei der Frage! Die standrechtlichen Erschießungen von russischen Soldaten durch ihre Offiziere kamen zustande, da russisch sprechende Tschechen/Slowaken  den  russischen Soldaten die Wahrheit über den Einmarsch sagten und die Russen dann-mangels Einmarschgrund-Befehle verweigerten! Es gab keine Konterevolution usw..Es ist ein Wahnsinn was du da verzapfst!.

Antwort
von Ruenbezahl, 67

Es gab natürlich kein UN-Mandat. Die NVA-Truppen standen zwar in Bereitschaft, wurden aber zurückgehalten. Man hatte Angst, dass deutsche Truppen die Erinnerung an die Besetzung der Tschechoslowakei durch die Truppen Nazi-Deutschlands wachrufen könnten.

Antwort
von WDHWDH, 100

Dubcek (Prager Frühling) war Slowake. In der Tschechoslowakei gab es einen Proporz 3:2. D.H 3Tschechen,zwei Slowaken. Dubcek änderte das Verhältnis auf 3 Slowaken/2 Tschechen. Wie schon 1947 (im den freien Wahlen unterlegene Kommunisten-Benesch) riefen die Tschechen (Kommunisten)wieder die Russen zu Hilfe und tarnten dies als "Einmarsch". Damit wurde wieder der Proporz 3/2 für die Tschechen hergestellt. Ich war als Journalist dabei!

Antwort
von DrStrosmajer, 102

Nein, ein UN-Mandat lag nicht vor. Wie auch?

Übrigens waren nicht nur sowjetische Truppen am Einmarsch beteiligt. Sogar die NVA hat mitgemacht.

Kommentar von Daguett ,

Falsch, die NVA hat nicht mitgemacht, allerdings standen Truppen an der Grenze bereit. Polen, Ungarn und Bulgarien haben sich aber beteiligt.

Kommentar von WDHWDH ,

Sie waren sehr wohl dabei-und marschierten ein-aber Aufgrund der Beschwerden der tschech.Bevölkerung und der Befehlsverweigerungen von sow.Soldaten (etwa 50 Soldaten erschossen!) wurden sie sofort zurückgezogen. Die Tschechen konnten "Deutsch  und Russisch"!.

Kommentar von dimawowaputjew ,

Irgendwelche Belege für deine Lügen hast du wohl nicht? Es leben von denen, die dabei waren die meisten noch. Und es gibt weder Aussagen von Sowjetsoldaten, NVA Angehörigen oder Tschechen/Mährern/Slowaken bzw. Dokumente, dass die NVA in die Tschechoslowakei einmarschiert ist! 

Und für die Erschießungen wegen angeblicher Befehlsverweigerung kannst du auch nur auf deine blühende Phantasie verweisen....

Kommentar von Huckebein ,

@Dimawowaputjew,

der "Prosessor" WDHWDZ meint, als Journalist dabeigewesen zu sein. Dabei hat er dann auch die NVA-Truppen wahrgenommen !!!, die mit "einmarschiert" waren.

Wahr ist:

Seitens der NVA waren für die Übung "Donau" die 7. Panzerdivision (7. PD) und die 11. Motorisierte Schützendivision (11. MSD) vorgesehen, die bereits seit dem 29. Juli 1968 dem sowjetischen Oberkommando unterstellt waren und für den Einmarsch in die CSSR bereitstanden.
Entgegen aller Planungen verließen die für den Einmarsch bereitstehenden Kampfverbände der NVA jedoch weder am 20. oder 21. August 1968 noch in den Tagen danach das Territorium der DDR. Die 7. Panzerdivision und die 11. Motorisierte Schützendivision der NVA wurden kurzerhand in die Reserve versetzt.

Die NVA beteiligte sich trotz der ursprünglichen Absicht nicht mit Kampftruppen am Einmarsch in die CSSR. (Wikipedia)

Kommentar von WDHWDH ,

Wahr ist weil du es gelesen hast und nachplapperst"?

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