Frage von Jennywau, 40

Ist der Ruf der Universität wichtig?

Hallo,

derzeit informiere ich mich über die verschiedenen Universitäten, an denen die für mich interessanten Studiengänge (Romanistik, Anglistik bzw. Linguistik; nicht auf Lehramt) angeboten werden. Dabei fielen die Universitäten Heidelberg und Düsseldorf in die engere Auswahl.

Beide Universitäten besitzen sowohl Vor- als auch Nachteile: Heidelberg ist natürlich bekannt für den exzellenten Ruf der Universität, jedoch wird dort das Studienfach Linguistik nicht angeboten. In Düsseldorf hingegen werden alle von mir gewählten Studienrichtungen angeboten; ich müsste mich hier nur noch für ein Hauptfach und ein Nebenfach entscheiden. An dieser Stelle eine Frage: Wäre es auch möglich, die drei oben erwähnten Fächer zu studieren? Sprich ein Hauptfach und eben zwei Nebenfächer?

Des Weiteren wohnt mein derzeitiger Freund dort und wir könnten endlich zusammenziehen (komme selbst aus dem schönen Badener Land ;-)) Einziger Nachteil - wenn man das denn als Nachteil bezeichnen darf - ist nun, dass ich nicht weiß, wie es um den Ruf der Universität bestellt ist. Kommt es bei der Jobsuche den sehr darauf an, an welcher Universität man studiert hat oder ist das letzendlich "egal"?

Besten Dank für Antworten!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Ansegisel, Community-Experte für Studium, 40

Um den Ruf der Universität würde ich mir an letzter Stelle Gedanken machen. Niemand wird nacher einen Absolventen ablehnen, weil der den Abschluss an der "falschen" Uni gemacht hat. Am Ende zählen Noten, Praktika und vielleicht Zusatzqualifikationen.

Und ob du "gut" studieren kannst, hängt z.B. auch eher davon ab, wie stark die Studiengänge besucht sind. Was nützt der renommierteste Professor, wenn man den zwischen 200 anderen Studierenden ohnehin kaum zu Gesicht bekommt und er kaum Zeit hat, sich individuell zu kümmern...

Ob du die drei Fächer zusammen studieren kannst (also etwa ein Hauptfach, zwei Nebenfächer) erfragst du am besten bei der Studienberatung.

Antwort
von Chrisgang, 28

der ruf der universität ist unter umständen dann wichtig, wenn du es einmal hoch hinaus schaffen willst! dann schadet es garnicht, wenn auf der liste der vielen universitäten, die du bis dahin besucht haben wirst (und dort auch selbst gelehrt haben wirst) schon mal eine gewisse rolle! vorträge von jemandem, der in düsseldorf mathematik studiert hat verkaufen sich nicht so gut, wie die eines harvard absolventen!! aber ansonsten ist der ruf total egal! mach dir da keine gedanken drum! wichtig ist, dass du dich wohl fühlst und das dort machen kannst, was du willst!

wie es mit nebenfächern aussieht musst du mit der universität klären! mehr nebenfächer bedeuten meist mehr stress! also ich persönlich würde mir da nicht zu viel vornehmen! aber eine allgemeingültige aussage kann dir dazu niemand geben, das ist komplett von der hochschule abhängig!

Antwort
von flunra39, 21

der Ruf einer Uni ist nicht ausschlaggebend.  (Ggfs. nur ur für die Vorurteilsforschung wichtig).

Anders war es in den 70er Jahren: Da gab es Vorurteile bei Arbeitgebern und Kultusministerien(!)  gegenüber sog. "Roten Unis", wie z.B. der Uni Bremen gegenüber.

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