Frage von Herkules1989, 307

Rüden mit Homöopathie behandeln anstatt kastrieren?

Ich habe einen Chihuahua-Rüden. Er wird im Mai 5 Jahre. Ich habe ihn mit 3,5 Jahren unkastriert bekommen. Er hat sich gut mit meiner kastrierten Pudelhündin vertragen. Vor 8 Monaten fing es dann an. Er hat die Hündin bedrängt, ständig versucht zu rammeln, alle Pinkelstellen aufgeschleckt. In der Früh hatte er eine "Morgenlatte". Dies muss extrem schmerzhaft sein weil er da oft vor Schmerz jault und sich dann ableckt. Die Hündin wurde dann zunehmend aggressiv, da sie keine ruhige Minute hatte. Als es dann wirklich gefährlich wurde, hat die Tierärztin einen Kastrationschip eingesetzt.

Nun sind die 6 Monate um. Ergebnis: der Hund ist völlig normal, verhält sich super. Aber: er ist so fresssüchtig, dass es so nicht geht. Er kann nur noch an der Leine gehen. Sein Leben besteht aus Suchen. Er frisst Kaugumi von der Straße, einfach alles, auch Ungebießbares. Und trotz Leine und wenig Futter hat er Gewichtsprobleme. Sein Leben ist so nicht toll.

Ich möchte ihn daher weder kastrieren lassen, noch den Chip erneuern. Aber es darf auch nicht so werden wie am Anfang.

Gibt es Alternativen auf natürlicher Basis die helfen können? Also Globuli, Bachblüten, etc.?

Bitte keine Diskussion über Pro und Contra zur Kastration! Ich möchte ausschließlich natürliche Mittel wissen, die diese Hormonprobleme etwas eindämmen, damit er nicht so aufdringlich ist.

Schön wäre es, wenn Leute antworten würden, die persönliche Erfahrung haben.

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Antwort
von BurkeUndCo, 119

Du kannst es gerne mit Homöopathie und Bachblüten versuchem, aber der erwartete Erfolg liegt bei genau NULL.

Warum: Beides sind reine Placebo-Verfahren, die zwar eine Gesundwerdung des Menschen durch etwas zusätzlichen Optimismus bewirken können, aber sicher wenig (eigentlich gar keinen) Einfluss auf den Sexualtrieb Deines Hundes haben werden.

Kommentar von Herkules1989 ,

Und da bin ich komplett anderer Meinung. Meine Hündin ist starke Allergikerin. Das Kortison vom Tierarzt hat sie fast umgebracht. Sie ist seit 6 Monaten beschwerdefrei. Und das mit Homöopathie. Der Hund wird es kaum unterlassen sich die Beine komplett aufzubeißen und den Hals blutig zu kratzen weil er dran glaubt. Und auch nicht weil ich dran glaube und er mir deshalb einen Gefallen tun will.

Aber ich wollte ja nicht diskutieren, ob Homöopathie oder pflanzliche Mittel wirken oder nicht. Ich wollte Informationen von Menschen, die sich damit auskennen.

Kommentar von BurkeUndCo ,

Teils Zustimmung, teils nicht.

Zustimmung zu:
Und da bin ich komplett anderer Meinung. 

Denn Meinung kann jeder haben, wie er es will. Und es gibt viele Menschen, die eine gute Meinung über die Homöopathie besitzen, denn die Werbung der Homöopathie ist nahezu grenzenlos und die wenigsten Menschen haben wirklich den Placebo-Effekt verstanden und schieben alle später auftretenden Verbesserungen der Homöopathie zu.

Und nein, meine Haltung zur Homöopathie beruht nicht auf Meinung, sondern auf Wissen. Denn es gibt eben bisher - trotz über 200 Jahren  Homöopathie - keinen einzigen Beweis für die echte Wirkung von Homöopathie besser als Placebos.

Und ja, dieses Thema wurde hier schon sehr oft diskutiert, aber bis heute konnte keiner der viele Gläubigen der Homöopathie auch nur den einen einzigen Beweis für das echte Funktionieren der Homöopathie (Resultat eines echten klinischen Doppelblindversuches, bei dem die Homöopathie besser als Placebo abgeschnitten hätte) vorlegen.

Und Widerspruch: Die Homöopathie hat mit pflanzlichen Mitteln nichts aber rein gar nichts zu tun. Pflanzliche Mittel enthalten Wirkstoffe und die könnten Deinem Hund wirklich helfen. Aber da bin ich leider überfragt. Ich weiß nur, dass in den hoch-potenzierten Homöopathika kein Wirkstoff enthalten ist und dass diese deshalb auch keinen echten, länger andauernden Heilungserfolg auf deinen Hund haben werden.

Kommentar von Herkules1989 ,

Ich weis, dass die Schulmedizin meinen Hund fast umgebracht hat. Das ist 100% sicher und nachweisbar. Jetzt geht es ihm gut. Das reicht mir als Beweis, da verzichte ich gerne auf irgendwelche weitere Studien. Warum es funktioniert ist mir egal, mir reicht die Tatsache, dass es so ist

Kommentar von BurkeUndCo ,

Es kann sein, dass die Schulmdizin Deinedn Hund fast umgebracht hat, denn die Wirkstogffe echter Arzneien können auch schädlich bis giftig sein.

Das gilt in gleicher Weise auch für viele Naturheilmittel, denn auch diese sind häufig giftig.

Für die Homlopathie (hoch-potenziert) gilt das nicht, denn die enthält keinen Wirkstoff mehr. Da stirbt Dein Hund sicher nicht an den Globuli, sondern an der damit meist anhergehenden NICHT-Behandlung.

Antwort
von VonFrohnhof, 167

Guten Tag Herkules,

bin ein großer Fan von Homöopathie aber das als Kastrationsersatz habe ich noch nicht gehört...

Was spricht gegen eine richtige Kastration (immer noch besser als Chip)?

Evt kann dir eine Hundetrainer aus der Gegend helfen wenn es wieder zu Verhaltensauffälligkeiten kommt ohne das kastriert werden muss (in Absprache mit TA)?!?

MfG

Kommentar von Herkules1989 ,

Der Hund ist so fresssüchtig geworden durch den Kastrationschip, dass es lebensgefährlich für ihn ist. Er frisst alles, auch Plastikteile etc vor lauter Hunger. Trotz minimaler Futtermenge hat er jetzt schon Übergewicht. Er muss nun nur noch an kurzer Leine gehen. In 4 Hundeschulen konnte man uns nicht helfen. Aber in allen 4 Schulen hies es, dass es homöopathische Mittel gibt. Aber es gibt hier keinen Tierheilpraktiker.

Eine Kastration nimmt ihm aufgrund der Folgen alle Lebensfreude. Das spricht für mich dagegen und ich möchte keine Alternative außer Acht lassen

Kommentar von Herkules1989 ,

Kastrationsersatz ist natürlich übertrieben. Aber ich habe mir dieses Buch bestellt was mir hier jemand empfohlen hat. Da sollen natürliche Stoffe erklärt werden, die diesen Drang etwas bremsen sollen.

Es gibt für Frauen mit Regelproblemen allerlei Pflanzliches, so etwas in der Art suche ich jetzt für meinen überpotenten Hundemann ;-)

Kommentar von VonFrohnhof ,

Die Regelprobleme bei Frauen sind dann aber Schmerzen eine homöopatische Pille gibt es auch nicht.

Welche Lebensfreude soll es ihm nehmen? 

Das dir diese Hundeschulen nur Worte und keine "Rezepte" an die Hand geben finde ich ziemlich schwach...

Kommentar von Herkules1989 ,

Er kann nur an ganz kurzer Leine laufen, damit man ihn unter Kontrolle hat. Das alleine ist ja schon nicht schön für einen sportlichen Hund. Und dieses Wahnsinnige Hungergefühl das er mit dem Chip hat was dafür sorgt, dass er komplett abschaltet und nur auf Futtersuche ist (was wieder zu permanenter Anleinung führt), ganz kleine Futtermengen, da er trotz niedrigerer Menge zunimmt - das ist in meinen Augen keine Lebensqualität. Zumal er es ja vorher andere kannte. Vorher war er ein Energiebündel was super gehört hat und viel Sport gemacht hat. Geht ja alles nicht mit einem Hund, der nur an der Leine laufen kann.

Ich will ihn ja nicht kastrieren! Es ist klar, es gibt keine Pille für die Frau auf natürlicher Basis. Darum geht es ja auch nicht. Aber es gibt für Frauen natürliche Präparate wenn der Zyklus unregelmäßig ist, extrem heftig oder andere Beschwerden verursacht. Manche nehmen Mönchspfeffer, da gibt es in der Frauenheilkunde sehr viel gute Ergebnisse.

Und so soll es wohl auch natürliche Dinge geben, die eben dieses Extreme was er da macht (kastrierte Hündin berammeln etc) eindämmt.
Er soll sich ja wie ein Rüde verhalten dürfen. Dass er bei einer läufigen Hündin durchdreht ist ja normal. Aber keiner meiner 4 vorherigen Rüden hat kastrierte Hündinnen dermaßen bedrängt. Das möchte ich aber gerne auf natürlichem Wege in den Griff bekommen. Die Kastration hat für mich zu viele negative Nebenwirkungen.

Wir haben hier in der Nähe keine Hundeschulen, die man meiner Meinung nach empfehlen kann - schon gar nicht, wenn man ein Problem hat.

Und einen Tierheilpraktiker gibt es leider auch nicht.

Antwort
von Buddhishi, 161

Hallo,

ich glaube, ich habe da etwas für Dich. Das Buch 'Unsere Hunde - gesund durch Homöopathie' von H. G. Wolff war immer eine Art 'Bibel' für mich, wenn es um homöopathische Behandlung meiner Hunde ging.

In dem von Dir beschriebenen Fall empfiehlt Wolff eine Auswahl von Mitteln. Genannt werden z. B. Agnus castus, Gelsemium, Platinum etc. Aus der Ferne kann ich nicht beurteilen, welches Mittel das geeignete für Deinen Hund ist. Aber das Buch ist nicht so teuer und die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall. (PS: Ich habe nichts davon, wenn jemand es kauft ;-))

LG

Buddhishi

Kommentar von Herkules1989 ,

Vielen Dank. Das ist ja schon mal ein Anhaltspunkt. Denn ich möchte nichts unversucht lassen, für meinen Hund eine Lösung mit geringsten gesundheitlichen Nachteil zu finden. Das Buch werde ich gleich mal suchen

Kommentar von Buddhishi ,

Gerne :-) Viel Erfolg. LG

Kommentar von MalNachgedacht ,

Gemäß homöopathischer Lehre - nämlich dem sogenannten "Ähnlichkeitsprinzip" wäre ein homöopathisches Mittel notwendig, dass bei gesunden Menschen ähnliche Symptome verursacht wie die, welche der Hund (unerwünschterweise) zeigt.

Also ein Mittel das bei einer Arzneimittelprüfung am gesunden Menschen Symptome auslöst wie sie der Hund (ohne Chip) hatte


Denn in der Homöopathie gilt nun mal folgendes:

Ähnlichkeitsregel
Similia similibus curentur – Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt. Die Ähnlichkeitsregel ist das Grundprinzip der Homöopathie. Nur das homöopathische Arzneimittel kann wirken, das in einer Prüfung am Gesunden, die Symptome hervorgerufen hat, an denen der Erkrankte leidet.


Ich glaube jetzt eher weniger dass man als Mensch nach der Einnahme von Agnus castus, Gelsemium, Platinum etc anfängt Symptome zu zeigen wie Pinkelstellen aufzuschlecken oder Kaugummi zu essen.


Kommentar von Buddhishi ,

Hallo, Deine Kommentare zur Hom. sind mir bekannt. Es gibt nunmal Befürworter und Gegner. Take it easy.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Hallo, Deine Kommentare zur Hom. sind mir bekannt.

Das freut mich.

Es gibt nunmal Befürworter und Gegner. Take it easy.

aber gerade für die Befürwörter der Homöopathie gilt doch das homöopathische Ähnlichkeitsprinzip :-)

(auch wenn es noch so absurd ist)

Kommentar von Buddhishi ,

Ich werde mich weder provozieren lassen, noch in eine Diskussion einsteigen. Wir werden nie auf einen Nenner kommen. Adios

Kommentar von Auskunft ,

Du als Homöoapthie-Anhänger fühlst Dich durch die Lehre von Hahnemann provoziert??

Sehr seltsam! Darüber solltest Du einmal nachdenken!

Kommentar von Naiver ,

Herzlichen Dank dir, Buddhishi, für die Buchempfehlung. *DankeButtonknips* Durch solche praktischen Inhalte gewinnt das Board! :- )

Kommentar von Buddhishi ,

Hallo Naiver, freut mich :-)

Wäre auch schön, wenn die Hom.-Gegner neben all dem Wissen, dass sie hier oft u. gerne bei Fragen, die ganz klar an Hom.-Befürworter gerichtet sind, hinterlassen auch eine Portion Toleranz für Andersdenkende hätten, statt stupide Daumenrunter zu drücken, gell?

Kommentar von Auskunft ,

Wo steht

a) in der Frage, dass nur "Hom.-Befürworter" antworten sollen/dürfen?

b) in den Richtlinien von GF, dass Fragen auf Wunsch nur von bestimmten Personengruppen zu beantworten sind?

Ich sehe oben nur:

Gibt es Alternativen auf natürlicher Basis die helfen können? Also Globuli, Bachblüten, etc.?

Und da gibt es eben User, die ein begründetes "nein" schreiben.

Kommentar von Buddhishi ,

Du kannst es nicht lassen, gell ;-) Das war die Aussage der Fragestellerin, die eigentlich gut zu verstehen ist.

Aber ich wollte ja nicht diskutieren, ob Homöopathie oder pflanzliche
Mittel wirken oder nicht. Ich wollte Informationen von Menschen, die
sich damit auskennen.

Kommentar von Auskunft ,

Nur steht dieser Satz nicht in der Frage, sondern wurde nach einer offenbar nicht genehmen Antwort nachgereicht.

Burke hat in dieser auch nicht zur Diskussion aufgerufen, sondern schlicht und ergreifend geantwortet. 

Das ist hier immer noch legitim und korrekt.

Kommentar von MalNachgedacht ,

auch eine Portion Toleranz für Andersdenkende hätten, statt stupide Daumenrunter zu drücken, gell?

Also ich habe sehr viel Toleranz für Andersdenkende. 

Toleranz heißt allerdings für mich nicht keine kritischen Fragen mehr zu stellen oder auf fehlende Belege für Behauptungen hinzuweisen wenn ich anderer Meinung bin und dafür auch gute Gründe habe.

Und Homöopathiefans sollten doch auch so tolerant sein, sich Fragen gefallen zu lassen....

(das das natürlich manchmal unangenehm sein mag, wenn man als Homöopath auf naheliegende Fragen keine Antwort hat mag sein - aber das ist nun wahrlich nicht mein Problem sondern das Problem der Homöopathen.)

Wäre auch schön, wenn die Hom.-Gegner neben all dem Wissen, dass sie hier oft u. gerne bei Fragen, die ganz klar an Hom.-Befürworter gerichtet sind, hinterlassen 

Es wäre allerdings auch schön, wenn wenigstens ein einziges Mal ein Homöopathie-Befürworter hier ein einiges konkretes Beispiel für Wissen auf dem Gebiet der Homöopathie hinterlassen würde, dass die Bezeichnung Wissen verdient.

Also eine Erkenntnis die einer objektiven Überprüfung wiederholt standgehalten hat.

Kommentar von Buddhishi ,

An dieser Stelle geht es um die möglichst hilfreiche Beantwortung von Fragen. Für Diskussionen etc. gibt es das Forum. Nun würde ich gerne ungestört weiter Fragen beantworten und bitte darum, mich nicht mit weiteren Kommentaren zu einer Frage, die vor 12 Tagen gestellt wurde, vom Wesentlichen abzuhalten. Danke.

Kommentar von MalNachgedacht ,

An dieser Stelle geht es um die möglichst hilfreiche Beantwortung von Fragen.

Aber nur weil Homöopathen Dinge in ihren Antworten behaupten die nie belegt wurden müssen ihre Antworten deswegen keineswegs hilreicher sein als die der Homöopathiekritiker.

Manchmal ist eben auch der Hinweis dass etwas NICHT funktioniert durchaus hilfreich - spart man damit doch immerhin Zeit und Geld die man in nütztlichere Alternativen investieren kann.

Nun würde ich gerne ungestört weiter Fragen beantworten

Nur zu - allerdings werde ich nicht darauf verzichten Antworten die nicht belegte Behauptungen enthalten ggf. zu kommentieren

Kommentar von Buddhishi ,

s. Kommentar von heute

Kommentar von Buddhishi ,

s. Kommentar von heute

Kommentar von Auskunft ,

Das von sich selbst überwältig sein aufgrund des Lobes eines Users von heute sollte auch seine Grenzen haben.

Kommentar von Buddhishi ,

Du wirst langsam unverschämt. Da steht nichts von Eigenlob, sondern von   T O L E R A N Z u. jetzt lasse mich bitte in Ruhe. Es wird nervig.

Antwort
von froeschliundco, 124

eine frage an dich😉ist deine hündin sterilisiert oder kastriert?

Kommentar von Herkules1989 ,

Kastriert

Kommentar von Herkules1989 ,

Das steht aber auch oben im Text, dass sie kastriert ist

Kommentar von Dackodil ,

Ich kenne keinen Tierarzt, der sterilisiert - egal ob Rüde oder Hündin.

Kommentar von froeschliundco ,

es gibt aber genügend hundehalter die aus kostengründen sterilisieren lassen und noch viel mehr die den unterschied nicht kennen😉

Kommentar von froeschliundco ,

mein gedanke war, das wen die hündin sterilisiert ist, eine gebärmutterveränderung od.vereiterung zu dem plötzlichen aufreiten führen könnte...deshalb hab ich gefragt😉

Kommentar von Herkules1989 ,

Ach so. Ich dachte am Anfang, dass du andeuten willst, dass ich mich verschrieben habe und anstatt kastrieren, sterilisieren meinte 😉 Aber sie ist ganz sicher kastriert.

Kommentar von froeschliundco ,

ist natürlich auch so das ein rüde bei hormonveränderungen körperliche veränderungen zeigt und das muss halt von uns angepasst werden,darf aber nicht entschuldigt werden wens um erziehung geht😉das wir können wir vim pc aus nicht erraten...manchmal sind es nur wintzigkeiten die zu einem anderen verhalten führen, kenn ich aus eigener erfahrung, dann muss man auch selber von einem profi ausserhalb beurteilen lassen...vielleicht hat sein verändertes verhalten nicht alleine mit der chem.kastr.zu tun, nur wirds vielleicht plötzlich sichtbar...vielleicht gabs vorher schon für dich unsichtbare anzeichen, und da kastr.rüden feminisieren jetzt ein dominanzgerangel hervorruft, so quasi unter zwei mädels gezickt wird

Kommentar von Herkules1989 ,

Das hatte ich irgendwo anders schon geschrieben. Der Hund war gut erzogen. Wir haben Begleithundeprüfung gemacht, Agility für Minis. Wir waren immer der Vorzeigemodell für Kleinhunde in der Hundeschulen. Eigentlich ein Traumhund. Aber seit er diesen Chip hat ist das nicht mehr mein Hund. Er blendet alles aus, Hauptsache er bekommt irgendwas zwischen die Zähne. Ob das nun genießbar ist oder nicht ist dabei leider nebensächlich. Mittlerweile war ich noch in 3 anderen Hundeschulen, da meine normale mir nicht helfen konnte. Niemand konnte mir einen Rat geben. Der Hund reagiert auf nichts mehr, hat an nichts mehr Spaß was er früher toll fand. Er ist nur auf der Suche nach was Fressbarem.

Daher will ich alles versuchen was ihm unkastriert helfen könnte, sich gemäßigter zu verhalten. Denn eine Kastration ist für ihn und die Menschen eine Katastrophe

Kommentar von froeschliundco ,

eigentlich meinte ich nicht das anerzogene verhalten sonder das verhalten im rudel...warum denkst du das es eine katastrophe für den hund wäre ihn zu kastrieren?

Kommentar von Herkules1989 ,

Weil wir die Katastrophe momentan erleben. Der Hund hat den Kastrationschip und er hat kein Leben mehr.
Sein Leben besteht aus Hunger und Fresssucht. Dadurch muss er permanent an kurzer Leine gehen und hat keinerlei Interesse mehr an irgendetwas.

Kommentar von froeschliundco ,

chem.kastr.ist nicht dasselbe wie kastr....chemie hat oft nebenwirkungen...

hast du futter gewechselt od.schilddrüsenfunktion überprüfen lassen?

Kommentar von Herkules1989 ,

Haben wir alles gemacht. Großer Check mit allen Schilddrüsenwerten, nichts gefunden.
Mag sein, dass die richtige Kastration anders ist als die chemische. Aber man kann es dann leider nicht mehr rückgängig machen. Wenn da die gleichen Probleme sind habe ich dem armen Kerl sein Leben verdaut.

Ich habe jetzt das Buch erhalten was mir hier von jemanden empfohlen wurde. Da steht viel zu dem Thema drinnen und auch die Mittel, die dagegen helfen sollen. Das probieren wir jetzt einfach aus

Kommentar von froeschliundco ,

versuchs mal...nützt nicht,schadet nicht...

weitere möglichkeit...hab auch schon aus eigeter erfahrung erlebt das hundefutter aus 60-70%fleisch müll sind und die hunde alles fressen was sie finden,aus mangelerscheinungen, entweder musst du ein mineral-und vitaminpräperat zugeben oder das futter wechseln

Antwort
von faymorgane, 74

Ich kenne mich nicht mit Hunden, aber mit Homöopathie gut aus. Es gibt genau EINEN sinnvollen Weg für dich: Geh zu einem guten Tierhomöopathen. Dein Hund ist ein komplexer Fall, und den wirst du nicht aufgrund eines Buches selber behandeln können. Ein erfahrener Tierhomöopath wird für ihn das individuell allerpassendste Mittel finden, und damit hast du gute Chancen für eine Verbesserung dieser schwierigen Situation, egal was Homöopathiegegner sagen.

Kommentar von Herkules1989 ,

Das wäre mir natürlich das Liebste. Es gibt hier nur leider keinen in der Umgebung. Ich habe hier schon überall gesucht. Aber wir haben hier leider niemanden

Kommentar von faymorgane ,

Schade. Aber es würde sich lohnen, für einmal einen weiteren Weg auf sich zu nehmen. Wenn der Tierarzt die Erstanamnese gemacht hat, können weitere Konsultationen auch telefonisch erfolgen.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Ich kenne mich nicht mit Hunden, aber mit Homöopathie gut aus. 

Umso mehr wundert es mich, dass Du auch trotz x-facher Nachfrage kein einiges Beispiel für eine Erkenntnis auf dem Gebiet der Homöopathie nennen kannst....

Es gibt genau EINEN sinnvollen Weg für dich: Geh zu einem guten Tierhomöopathen.

Das heißt all die anderen "alternativen" Verfahren (Dorntherapie, Akupressur,Akupunktur, Reiki...) wären in so einem Fall sinnlos? 

und damit hast du gute Chancen für eine Verbesserung dieser schwierigen Situation, egal was Homöopathiegegner sagen.

Aber vielleicht nicht ganz egal ist was Homöopathiekritiker fragen

nämlich:

a) woher willst Du eigentlich wissen, dass die Chancen "gut" sind wo Du doch selbst schreibst dass Du dich mit Hunden nicht auskennst?

b) Was wäre denn eine nennenswerte "Verbesserung" und wie "gut" sind die Chancen (circa in Prozent) dass diese Verbesserung innerhalb eines Zeitraums von sagen wir mal 3 Monaten eintritt?

Kommentar von faymorgane ,

übergriffig und offensichtlich nicht im Sinne des Fragestellenden

Kommentar von MalNachgedacht ,

 und offensichtlich nicht im Sinne des Fragestellenden

Entscheidest Du nun darüber was im Sinne des Fragestellers ist?

Die Fragestellerin hat übrigens in ihrer Frage auch folgendes geschrieben:

Schön wäre es, wenn Leute antworten würden, die persönliche Erfahrung haben.

Und die hast Du ja nach eigenem Bekunden bei Hunden nicht.

 (...Ich kenne mich nicht mit Hunden, aber mit Homöopathie gut aus...)
.

Vielleicht wäre es für denn einen oder anderen Fragesteller hier im Bereich Homöopathie interessant ob Du (z.B. als Heilpraktikerin die Homöopathie praktiziert) einen möglichen finanziellen Nutzen dadurch hast wenn Du hier Homöopathie bewirbst?

Ein simples Ja oder Nein wäre da schon mal eine Aussage - 

also ich habe z.B. keinerlei finanziellen Nutzen dadurch das ich die Homöopathie hier kritisch kommentiere.....

Kommentar von faymorgane ,


Entscheidest Du nun darüber was im Sinne des Fragestellers ist?

unnötig,  er/ sie hat sich sehr klar darüber geäussert, wie du sehr wohl selbst gesehen hast. Ende der "Debatte".

Kommentar von Buddhishi ,

s. Kommentar von heute

Kommentar von Auskunft ,

Auch hier gilt:

Das von sich selbst überwältig sein aufgrund des Lobes eines Users von heute sollte auch seine Grenzen haben.

Ich hoffe, das war´s jetzt mit den s.-Kommentaren.

Antwort
von FeeGoToCof, 111

Chihuahuas gehören zu DEN Hunden, die schlichtweg fast ausschließlich NICHT kontrolliebar sind, hinsichtlich Stubenreinheit.

Chihuahuas sind wirklich komplizierte Hunde. Das betrifft auch alle anderen Bereiche des Lebens mit einem Chihuahua.

Das Internet ist voller "gescheiterter Hundehalter".

Wenn Du dem Hund die Kastration ersparen, aber keine konventionellen Mittel einsetzen möchtest, solltest Du Dich trennen.

Kommentar von Herkules1989 ,

Mein Chihuahua ist absolut stubenrein und hat auch die Begleithundeprüfung. Ich glaube eher, die meisten Chihuahua-Besitzer sind ein bisschen schwierig. Weil sie ihn nicht als Hund behandeln sondern als Spielzeug und dann Probleme haben wenn er sich wie ein Hund benimmt.

Aber die Antwort ist ja wohl generell überflüssig. Hund abgeben? Dann hat der nächste Besitzer halt das Problem und ich kaufe mir einfach den nächsten? Du merkst schon, dass es das ja wohl nicht sein kann, oder?

Kommentar von FeeGoToCof ,

Fakt ist, dass der Hund leidet. Folglich ist der Hund wohl bei einem Besitzer, in Einzelhaltung besser und gesünder aufgehoben. Lass` mal Dein Ego Beiseite.

Kommentar von Herkules1989 ,

Das ist doch totaler Quatsch. Denn man trifft nun mal auf andere Hunde. Wie soll denn diese Einzelhaltung aussehen? Soll der neue Besitzer ihn an ein Katzenklo gewöhnen und als Wohnungskatze halten?!?
Sobald er zum Spazieren gehen auf Hunde trifft hast du das Problem genau so wieder.

Kommentar von wotan0000 ,

Mein Chi hat zwar lange gebraucht bis zur 100%igen Stubenreinheit (er war da 9 Monate alt). Aber ohne Krankheit, würde er eher tot umfallen als reinzumachen.

Ich würde allerdings hier auch die Kastration in die enge Wahl ziehen.

Ob der kastrierte Hund dick wird liegt beim Halter und gegen das Sammeln kann man was tuen.

Kommentar von Herkules1989 ,

Dann müsst ihr mir sagen, was man da tun soll.
Ich füttere die geringste Futtermenge, aber er nimmt zu davon.
Sobald ich ihn von der Leine mache rennt er los und sammelt. Und zwar alles. Er frisst kleine Tannenzapfen, Gras, Zigarettenstummel, Kaugummi auf der Straße, einfach alles.

Mein Hund hat vor dem Kastrationschip wirklich gut gehört. Wir haben die Begleithundeprüfung gemacht, Agility für Minis, alles. Aber seit er diesen Chip hat ist das kein Hund mehr. Denn er ist geistig überhaupt nicht mehr anwesend. Sein Leben dreht sich nur noch darum, wie er was in den Magen bekommt.

Und es gibt keine Maulkörbe in dieser Größe! Von daher ist das ein echtes Problem, mit dem wir so nicht Leben können

Kommentar von wotan0000 ,

Dann bleibt er an der Leine / Schleppe bis Du ihm das Sammeln abgewöhnt hast. Du musst ihn halt beobachten und eingreifen (geht nicht gibt es nicht).

Die kleinste Menge Futter ist wieviel? und was?

Kleine Maulkörbe gibt es - ist aber eh der falsche Weg.

Als mein Chi mit 6 Jahren kastriert wurde hat er auch etwas zugenommen und wir haben die Rationen und Leckerchen verringert. Problem gelöst.

**Sein Leben dreht sich nur noch darum, wie er was in den Magen bekommt.**

Dann lenke seine Suche in vernünftige Bahnen. Suchspiele - wo er gezielt nur aufnimmt was er darf. Ausserdem auf Distanz das "was auch immer" fallen lassen.

Der Vorteil am Chi ist doch seine Grösse. Man kann vieles im Ansatz Zuhause trainieren und beim Gassi verfeinern.

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