Frage von Akairi, 62

Rüde oder Weibchen als zweit Hund?

Hallo,
und zwar wollen wir uns nächstes Jahr einen zweiten Hund holen da unsere Nala ziemlich einsam wirkt nachdem ich von meiner Mutter auszog und sie dort eben zu zweit waren.
Deswegen entschieden mein Freund und ich uns im nächsten Frühling Sommer rum für sie einen neuen Freund zu holen.
Nala ist eine Shiba Inu Hündin und wird zu dem Zeitpunkt 3 Jahre alt sein. Deswegen die Frage, ist bei Hündinnen eher zu einem Rüden zu raten oder eine 2. Hündin. Wir tendieren ja zum Rüden.
Ich hoffe ihr könnt mir da hilfreiche Tipps geben :)

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 45

Hallo,

die Vergesellschaftung gegengeschlechtlicher Hunde birgt auch Probleme.

- einer von beiden muss auf jeden Fall kastriert werden - denn ansonsten ist es nur eine Frage der Zeit, wann die Hündin trächtig wird. So gut kann man die Hunde über Wochen nicht trennen. Außerdem ist eine Trennung mit fortwährendem Geheule beider Hunde verbunden

- besitzt der Rüde - auch wenn kastriert - eine "eigene" Hündin, so besteht immer die Gefahr, dass er in seinem Revier anfängt zu markieren. Das erfreut den Halter meist nicht so wirklich. Oft reagiert so ein Rüde dann auch bei Spaziergängen anderen Rüden gegenüber schnell aggressiver.

Auch Rüde und Hündin müssen sich nicht zwangsläufig gut verstehen.

Die Vergesellschaftung zweier Hündinnen ist auch nicht weiter problematisch, wenn ein entsprechender Altersunterschied besteht. Ich würde euch genau dazu raten.

Gutes Gelingen

Daniela

Kommentar von inicio ,

gerade urspruengliche hunde wie shiba inus sind so, dass geichgeschlechtliche kombinationen zu problemen fuehren koennen.

ich bin zuechterin und habe viele kontakte zu anderen shiba inus zuechtern. da knallt es mitunter zwischen den huendinnen sehr! 

Kommentar von dsupper ,

Hat das aber nicht immer auch ganz viel mit der "Rudelführung" zu tun?

Kommentar von Naninja ,

Dass Risiko, dass es mit der Geschlechtsreife des Zeithundes zu Konflikten kommt, ist bei gleichgeschlechtlichen Hunden höher, weil die Interessen der Hunde gleich sind.

Mit viel Führung kann man natürlich auch zwei Hunde halten, die sich nicht grün sind. Den Stress würde ich aber gar nicht erst herausfordern.

Kommentar von dsupper ,

Ich halte seit Jahrzehnten immer nur mehrere Hündinnen - ganz unterschiedlichen Alters. Größere Probleme habe ich dabei nie feststellen können. Das kenne ich in gleichen Maße auch von vielen mir bekannten Züchtern (die in der Regel ja alle nur Hündinnen halten).

Die Probleme bei vielen Bekannten, die gemischte Doppel halten, erscheinen mir wesentlich größer (Unsauberkeit, Unruhe, Aggressionen rudelfremden Rüden gegenüber etc.). Ich kann aber auch nur über meine höchstpersönlichen Erfahrungen hier schreiben.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 25

Wenn die Hündin kastriert ist ist es egal welches Geschlecht du wählst - wenn sie nicht kastriert ist, dann kommt nur ein kastrierter Rüde oder eine andere Hündin in Frage.

Für einen intakten Rüden wäre es schlimm 2 mal im Jahr eine läufige Hündin direkt in der gleichen Wohnung zu haben, die er nicht decken darf. Auch ist die gefahr weit größer, das doch mal ein Unfall passiert und man dann Welpen hat.

Also einer davon muß kastriert sein, oder eine zweite Hündin.

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 31

oft vertraegt sich ein gemischtes doppel besser. gerade unter huendinnen kann es sonst zu ueblen beissereien kommen.

(eine freundin von mir hat mehrere shiba inus, 2 huendinnen muessen dauerhaft getrennt werden, weil sie sich fast totbeissen )

bitte nehmt die huendin auf jeden fall mit um eine 2.hund auszusuchen. die hunde muessen sich auf neutralem gebiet kennenlernen. achtet auf die koerperhalung -man merkt deutlich ob die hunde harmonieren oder nicht.

habt ihr genuegnd zeit fuer 2 hunde? 2 hunde bedeuten oft doppeltsoviel arbeit ( bei shibas viel haare beseitigen) lund doppelte kosten.

einen 2. hund sollte man sich nur holen, wenn beim ersten hund genuegend erziehung erfolgreich war (macken schaut sich sonst der 2. hund zuerst ab).

ein 2. hund ersetzt nicht den besitzer -also auch da darf man max 4-6 stunden von zu hause weg sein.

es ist dann aber auch erforderlich den rueden zu kastrieren, trenn ung im eigenen haushalt ist fst unmoeglich.

hunde sind nicht rassistisch -manchmal ist es auch sinnvoll eine andere rasse zu waehlen.

ich habe einen border-mix und eine shiba inu huendin.

Antwort
von MaschaTheDog, 3

Hündin-Hündin oder Rüde-Rüde kann zu Problemen führen deswegen ist Rüde-Hündin meist besser.

Jedoch müsste ein Hund unnötig kastriert werden.

Wir hatten früher zwei Hündinnen die sich super verstanden haben.

Das müsst ihr selber entscheiden

Ich würde-wenn eure Hündin bereits kastriert ist-einen Rüden holen,wenn sie noch nicht kastriert ist eine Hündin.

Oder ihr holt euch einen kastrierten Rüden aus dem Tierheim-dort kann man auch erst mal schauen wie sich die Hunde zu Hause und draußen verstehen.

Antwort
von VierpfotenHund, 36

Rüden :)
Kommt aber ganz darauf an wie sich deine Hündin gegenüber Männlich oder Weiblich verhaltet :D

Antwort
von DjangoFrauchen, 31

Ich würde einen kastrierten Rüden nehmen.

Antwort
von Hustenbonbon123, 25

Ich würde sagen einen rüden.

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