Rückwirkend krank, was passiert mit Arbeitszeit?

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3 Antworten

Nein. Die Krankschreibung/Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung löst lediglich die Entgeltfortzahlungsverpflichtung bei ausbleibender Arbeitsleistung aus. Die vier Stunden bleiben wie sie sind.

So einfach kommt man nicht zu Überstunden.

Die Berechnung des Entgelts geht nach dem Lohnausfallprinzip. Bei Krankheit wirst Du dann so bezahlt (und entsprechend so viele Stunden berechnet) als hättest Du gearbeitet.

Wenn Du schon vier Stunden gearbeitet hast und 8 Stunden hättest arbeiten sollen, werden entsprechend vier Stunden bezahlt. Durch Krankheit kann man zwar keine Minusstunden machen, Plusstunden sind aber ebenso nicht möglich.

4 Stunden arbeiten gewesen und habe dann aufgrund der Schmerzen die Arbeit abgebrochen! Mein Arzt schrieb mich rückwirkend krank!

Damit hast Du dann am ersten Krankheitstag wo Du die Arbeit abgebrochen hast, keine Minusstunden gemacht. Extra-Geld gibt es dafür nicht.

Aber Du bekommst ja aufgrund der AU Dein volles Gehalt für den Tag obwohl Du nicht voll gearbeitet hast. Das ist doch gut und nennt sich Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Du hast ja nicht im Urlaub 4 Stunden gearbeitet und somit einen halben Urlaubstag "geopfert".

Über manche Ideen hier kann man sich nur wundern......

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