Frage von sophia40 01.03.2012

Rücksicht auf Nicht Hundehalter wie?

  • Hilfreichste Antwort von YarlungTsangpo 01.03.2012
    27 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eines vorab:

    Es gibt Nicht- Hundehalter bei welchen auch ein gut erzogener Kleinsthund an der Leine geführt keinerlei Gefällen findet - Die sogar noch Glauben dann einen Hundehalter über die Wahl seines Weges mit Hund oder die Daseinsberechtigung insgesamt belehren zu müssen ...

    Bei solchen "Erlebnissen" ist dann auch bei mir erst einmal "Rauch unter der Mütze" und ich wünschte mir ein Reportaire an freundlich, flotten Sprüchen welche Aerger beim Hundehalter erst gar nicht Aufkommen lassen, um das Ansehen von Hund und Halter zu verbessern ;o))))

    Auch Radlfahrer und Mountainbikern welche selbst im Querwaldein keinerlei Individualdistanzen weder beim Halter noch beim Hund kennen - diesen würde ich gerne fröhlich etwas hinterherrufen können ...

    Rücksicht auf Nicht-Hundehalter nehme ich immer !

    Erkenne schon von weitem an der Körperhaltung und Bewegung wann ein Nichthundemensch Angst erkennen lassen könnte, nehme den Hund kurz am Halsband, weiche leicht im Bogen aus, lasse wenn notwendig an Engstellen auch den Hund einmal absitzen und habe - zur Entspannung des Nichthundehalters UND Hundes immer ein nettes Spruechlein auf den Lippen:

    1. den lasse mer vorbei ...
    2. Angucken ist erlaubt, hinsausen nicht ...
    3. Grüß Gott, Moin Moin, Hallo, Guten Morgen, Mahlzeit, Guten Abend, Guten Tag - je nach Region in der wir uns befinden und nach Tageszeit
    4. den lasse mer Jogg
    5. Schau guck der geht da spazieren
    6. Neugierg Ist nicht erlaubt

    ... Und schon lächeln die Nichthundehalter und gehen entspannt vorbei - weil es wurde bemerkt, dass der Nichthundemensch beachtet wurde. Meistens kommt ein netter Spruch zurück und manchmal gibt's eine kleine Unterhaltung ...

    1. muss man vor dem Angst haben
    2. Der passt wohl auf sein Frauchen/Herrchen auf
    3. hat der wohl Angst
    4. Ist der goldig, darf man den streicheln
    5. Oder auch: Danke dass Sie so viel Rücksicht nehmen

    Es versteht sich von selbst, dass sich meine Hunde nicht in einer öffentlichen Grünanlage mit Liegewiese erleichtern, nicht an Papierkörben neben Parkbänken auf welchen Menschen sitzen das Bein heben, oder gar die Bank ersteigen um dort als Hund auch zu sitzen ...

    Hinterlassenschaften werden ohne großes Aufhebens mitgenommen. Auf Kinderspielplätzen haben Hunde nichts zu suchen, aber durchaus gut erzogen daneben um Kindern und Eltern Rede und Antwort zum Hund an sich und zum richtigen Verhalten angesichts Hund geduldig zu erklären. Wichtiger Spruch: Dort wo Hunde spielen machen sie nicht hin.

    Eine gaaanz wichtige Bitte an alle die mit Hunden leben:

    Man darf Hunde mit in viele Biergärten und Speiselokale nehmen, sie sind dort nicht ungern gesehen. Hundeverbote werden in solchen Lokalitäten meist ausgesprochen weil Hundehalter einfach den Speiseteller nehmen und dem Hund mit Resten auf den Boden stellen - Das ist der Hauptgrund weshalb sich Nicht - Hundehalter unter den Gästen beim Wirt beschweren!! Das ist der Hauptgrund weshalb die Lokale in welchen Hunde gerne gesehen sind - immer weniger werden!

    Natürlich setzt man sich in einem Lokal mit Hund so und platziert diesen entsprechend, dass nicht alle Gäste, Nichthundehalter und Bedienungen ständig über den Hund hinweg steigen müssen!

    Zum Schluss:

    Dem Hunde, wenn er wohl erzogen, ist selbst ein Weiser Mann gewogen ...

  • Antwort von Acoma 01.03.2012
    27 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Sophia!

    Oft ist es ja auch so, dass man schon fast wie ein Schwerverbrechen behandelt wird nur weil man einen Hund hat

    Ohja! Wie wahr!

    Ich gesteh jedem zu, das er Angst bzw Respekt vor meinem Hund hat. Noch immer hat sich hier bei mir, nicht wirklich rumgesprochen, das ein gut erzogener Dobermann nicht gefährlicher ist als jeder andere Hund......

    Ich nehme Rücksicht auf alles und jeden, in dem ich meinen Hund anleine, wo er an die Leine gehört...ihn SOFORT anleine wenn ein Passant irgendwo am Horizont auftaucht.....Räume selbstverständlich jedes Häuflein weg..... Niemals lasse ich meinen Hund zu Hunden laufen, wenn es mit dem Besitzer nicht vorher abgesprochen ist.......

    Was bringt das alles? NICHTS! Erst kürzlich habe ich wieder ein schreiben vom OA erhalten, in dem ich beschuldigt wurde, meinen Hund nicht Ordnungsgemäß angeleint zu haben, was schlichtweg erstunken und erlogen war.

    Bei einigen, von denen ich wußte, das sie Angst vor meinem Hund haben, habe ich sogar die Straßenseite gewechselt......aus RÜCKSICHT....jetzt ist mir aber zu Ohren gekommen, das erzählt wird, das ich dies nur tue, weil mein Hund sooooo gefährlich ist.

    Schluß mit Rücksicht, ich halte mich jetzt nur noch an die Dinge, zu denen jeder Hundehalter verpflichtet ist. Er darf niemanden Belästigen, anleinen wo es vorgeschrieben ist, Kot beseitigen, und das war es dann auch! Nicht mehr und nicht weniger!

    Es läßt mich schwer ärgerlich werden, das die Erwartungen von Rücksichtsnahme, nach Rassen eingeteilt wird. Der Dackel von nebenan, der kürzlich ein Kind ins Knie gebissen hat, der darf sogar an der Strasse ohne Leine laufen (niemand beschwert sich), die nicht oder nur schlecht erzogenen Labbis und Goldis, die es hier in meinem Dorf zu Massen gibt, gelten immernoch als die liebsten Familienhund mit KinderliebGen obwohl einige davon schon mehrfach auffällig geworden sind.....

    Ich glaube, ich bin jetzt ein bißchen vom Thema abgeschweift......hat aber gut getan sich mal Luft zu machen :-)))

    Was ich aber letztendlich damit sagen wollte....der Hund kann noch so gut erzogen sein, du kannst dich an alle Vorschriften halten, Rücksicht nehmen ohne Ende....

    Die alles wird nicht beachtet, berücksichtigt oder gar honoriert, wenn man auf Menschen trifft, die keine Hunde mögen....

    LG

  • Antwort von kaesefuss 01.03.2012
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hund angeleint und nur wo ich sicher bin, dass der Hund keinen Unfug machen kann. Dass der Hund weder auf Spielplätze oder ähnliche Orte seine Hinterlassenschaften absetzen darf, keine Frage. Immer mindestens 5 Beutelchen dabei haben und diese auch immer benutzen bei Bedarf, so lebt sich gut mit der Umgebung.

  • Antwort von costacalida 01.03.2012
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo sophia40,

    mein Hund ist gut erzogen, klaefft nicht grundlos, auch dann nicht, wenn er mal hin und wieder alleine bleiben muss, er springt keine Leute an, geht nicht aufs Sofa, weder zu Hause, noch bei Anderen, bettelt nicht bei Tisch.

    Er laeuft brav an der Leine, wenn wir durch den Park gehen, darf erst frei laufen, wenn wir im Campo, im freien Feld sind. Meist treffen wir dort auch andere Hunde mit ihren Besitzern, dann kann er sich so richtig austoben. Wenn wir anschliessend nach Hause kommen, ist er erstmal fertig, verschwindet in seinem Koerbchen ....... ***

    Falls mal ein " Malheur " passiert, bleibt kein Hundehaufen auf der Strasse liegen, wird in der naechsten Muelltonne entsorgt.

    Alle unsere Nachbarn wissen, dass ich einen Hund habe, aber Niemand fuehlt sich belaestigt, ganz im Gegenteil, er wird immer freundlich begruesst, und auch bei unseren Freunden sind wir jederzeit gern gesehen.

    Wenn Du also Deinen Hund von Anfang an gut erziehst, ersparst Du Dir eine Menge Arbeit und Aerger, und auch Deinem Hund geht es dabei viel besser !

    Liebe Gruesse von der Costa Calida

  • Antwort von Blindi56 01.03.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hattest Du noch nie ein Leben ohne Hund?

    Selbst dann müsstest Du Dich reinfühlen können, was andere Menschen stören könnte: ein ständig bellender Hund (hier gibts einen, der bellt den ganzen Spaziergang lang, ständig!), einer, der alle Leute mit dreckigen Pfoten anspringt, der Fremden durchs Gesicht leckt oder im Vorbeigehen an den Häbnden schnüffelt. Der in Vorgärten oder auf Spielplätzen und Wege kackt (ohne dass du es dann zumindest wegmachst) und pinkelt....

    vor allem mit einem großen Hund würde ich sicherheitshalber allen anderen Leuten etwas aus dem Weg (weit genug zur Seite) gehen, manche haben nun mal Angst vor Hunden... wenn Du ne Flexleine hast, achte auch andere Spaziergänger und Radfahrer... ich hab so eine Leine schon mal nicht gesehen....

    Hast Du ne Hündin, achte drauf, keinem Rüden zu nahe zu kommen, wenn sie läufig ist, das werden die Rüdenbesitzer Dir danken.

    ich bin übrigens Ex-Hundehalter ;-)

  • Antwort von konny27 01.03.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Aus der Sicht eines Nichthundehalters kann ich nur sagen.Wenn ich sehe ein Hund sch....vor meiner Tür und der Besitzer nimmt es nicht mit,rufe ich ganz höflich,ihr Hund hat etwas verloren. Gehe ich mit den Kindern in den Park und muß die Kackeeeeeeeeee von den Schuhen kratzen ärgere und ekele ich mich. Wenn mir dann noch Hunde ohne Leine angelaufen kommen und ich rufe,nehmen sie bitte den Hund an die Leine,kommt,der Hund tut niemanden etwas. Toll,das haben alle Hundebesitzer wahrscheinlich auch gedacht,wo die Hunde schon zugebissen haben. Ein Hund ist ein Tier und er kann für all diese Angelegenheiten nichts,dafür ist der Besitzer verantwortlich.

  • Antwort von karinnox 01.03.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    wir haben es etwas einfacher...ländliche gegend, ich schnappe meine 2 und dann gehts raus auf ne wiese, """"falls"""" da draussen wer kommen würde, rufe ich sie her und lass sie absitzen -bis derjenige vorbei gegangen-gefahren ist. zu veranstaltungen, märkten,einkaufen nehm ich sie sowieso nicht mit, warum auch? ersters wäre nur stress für die hunde--zuviele füsse und hände, und beim einkauf,..warum sollten die 2 vor nem geschäft oder im auto sitzen und warten--unnötig.

    im stadt gebiet klar, leine, bez. + mauli, und sackerl. das ist normal.

    da meine 2 sowieso sehr selten im stadt gebiet gehen, ( find ich nicht notwendig wenn wiesen und felder vor der haustür sind) hatte ich noch nie probleme... meine laufen auch nicht zu fremden hin, ich mag es aber im gegenzug auch nicht wenn fremde leute-kinder meine 2 angreifen wollen... ich grabsch auch net fremde leute--kinder einfach so an.

  • Antwort von niska 01.03.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich frage mich gerade etwas wie man die Sicht eines Nicht-Hundehalters vergessen kann, denn im Grunde verhalte ich mich mit meinem Hund ja genauso wie ich auch von anderen Hundehaltern erwarte, dass sie sich verhalten: Ich lasse niemals die Hinterlassenschaften meines Hundes irgendwo liegen, wo andere höchstwahrscheinlich reintreten könnten (innerorts, in Parkanlagen etc.). Ich lasse meinen Hund nicht frei rumrennen, wenn andere Leute unterwegs sind (aber meine Hündin hat ja auch das Problem, bei fremden Menschen und Hunden in Euphorie zu geraten und geht fast schon zwangsartig auf jeden zu der sie nur anblickt). Ich lasse sie nicht auf fremde Grundstücke laufen und wenn ich bemerke, dass sich jemand fürchtet (was eher selten vorkommt), weiche ich der person entweder aus oder lasse meinen Hund sitzen. Mehr ist da ja eigentlich nicht dabei und das erwarte ich auch von anderen Hundehaltern, wenn die ihren Hund nicht kontrollieren, bin ich schließlich auch in der Bredouille, weil ich dann auch noch deren Hunde von meinem Hund abhalten muss (Bei Hunden die laut bellend auf sie zurennen kriegt die auch nen Koller).

    Umgekehrt stimmt es schon, dass man sich als Hundehalter oft mit absolut nicht nachvollziehbarem Verhalten konfrontiert sieht. Wenn ein erwachsener Mann im Rentenalter, einer 20-Jährigen mit ihrem kniehohen Hund aus dem Haus raus und noch 50 Meter hinterher rennt um sie zusammenzubrüllen, weil "der Köter" - allen ernstes - mit zwei Pfoten in seine Einfahrt reingelaufen ist, dann kommt man sich echt vor wie im falschen Film -.-

  • Antwort von spieli 01.03.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja, das ist ein sehr Intressantes Thema, was wir schon den Besitzern sagen, wenn sie das erste Mal zu uns auf den Platz kommen. Eine Gesellschaft kann nur funtionieren, wenn man Rücksicht mit Gegenrücksicht beantwortet. Wir als Hundebesitzer haben die volle Verantwortung für unsere Hunde was sie tun oder an Schaden anrichten. Und um genau das zu verhindern, sollten wir Hundebesitzer begreifen, dass der"Nicht-Hundebesitzer"nicht verpflichtet ist die Hundesprache zu erlernen. Es gibt nun mal Menschen, die keine Hunde oder gar Tiere generell mögen. Egal was wir Tierfreunde davon halten, wir haben es zu respektieren. Kommen Kinder,ist mein Hund sofort an der kurzen Leine. Gerade Kinder neigen zu unverhofften Taten, wie Schreien, Hände hoch reißen, Rennen usw. Klar sollte man Kinder beibringen dies nicht zu tun wenn ein hund kommt. Nur wenn Kinder Angst haben, dann kann man denen erzählen was man will, sie reagieren panisch. In Parkanlagen wo Leinenzwang herrscht sollten wir Hundebesitzer uns gefälligst daran halten. Nur so können wir das Bild der Hunde in unserer Gesellschaft verbessern. Auch sollten sich noch einige Hundebesitzer es angewöhnen die Hinterlassenschaften ihres Vierbeiners zu entsorgen. Es ist kein Problem eine Tüte zu nehmen es einzusammeln und wegzuschmeißen. Klar, man muß nicht im Gebüsch hinter her krabbeln oder im Wald, da kann man es liegen lassen. Was gar nicht geht, ist wenn, Erwachsene, sprich Nichthundebesitzer mich schon im vorraus an machen, wie " Ich hoffe wenn ihr Köter scheißt machen sie das weg!" Auf so etwas reagiere ich hoch allergisch. Und bei so einem Ton kann es auch sein das ich mich vergesse. Wo ich wirklich aber nicht meinen Mund halten kann, ist, wenn ich Muttis sehe mit Kindern, die Kinder irgend ein Papier von Schokolade oder sonstiges, und es dann einfach auf den Boden fallen lassen und die Muttis daruf nicht reagieren. Da mache ich dann mein Mund auf.Ich sammle von meinem Hund alles ein, dann verlange ich aber auch, das mein Hund und ich das Recht haben auf eine saubere Straße zu laufen.gerade Muttis, bzw Eltern schimpfen meist immer über den Hundedreck, was ja auch ohne wenn und aber ecklig ist. nur der Müll den die Menschen verursachen ist genau so anzusprechen und anzuprangern. Auf Kinderspielplätzen haben Hunde nichts aber auch rein gar nichts zu suchen. Hunde sind wundervolle Lebewesen, und eigentlich bei guter Erziehung gute Partner für Kinder. Hunde helfen Behinderten, Verschüttende usw. Doch wie geschrieben, bitte Rücksicht nehmen auf Nichthundebesitzer. LG spieli

  • Antwort von Sumselbiene 01.03.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also ich wurde nie wie ein Schwerverbrecher behandelt, nur weil wir einen Hund hatten. Und der hatte auch noch nen ziemlichen Knall.

    Also zunächst mal kommt der Hund nicht überall mit hin. Das würde ihm auch gar nicht gefallen. Von Kindern wird er fern gehalten, viele haben einfach Angst vor Hunden, man muss es ja nicht noch schlimmer machen, nur weil er auf sie zu rennt und anspringt zb, auch wenn er es nicht böse meint.

    Auch bei anderen Hundehaltern sollte man vorsichtig sein, es verstehen sich ja nicht alle Hunde untereinander.

    Und natürlich sollte man darauf achten, dass der Hund nicht überall hinmacht. Notfalls immer Beutel in der Tasche haben, zum aufsammeln. Wenn der Hund gut gehorcht, ist es schon mal halb so schlimm. Denn dann kann man ihn zb auch von anderen Leuten abhalten.

  • Antwort von Portbatus 01.03.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich persönlich verstehe mich seit Kindesbeinen so, dass man Rücksicht nehmen muss auf andere Menschen, weil die möglicherweise Angst vor Hunden haben könnten.

    Besonders weil wir immer "jagdscharfe" Hunde hatten, die auch schon mal, je nach Reiz/Situation überreagiert haben.

    Darum gilt für mich nach wie vor, auch heute noch.

    Wenn mir unbekannte Menschen begegnen, rufe ich meinen Hund zu mir, auch wenn ich mir meiner oder dem Hund sicher bin, aber die Reaktionen des Unbekannten kenne ich nicht oder kann sie von seiner Körpersprache her nur "erahnen".

    So kann man sich in einer entspannten Situation begegnen und die "stillen" Aversionen gegenüber Hunden werden nicht noch weiter unnötig geschürt. Das halte ich, wie wohl die meisten Hundehalter, für selbstverständlich.

  • Antwort von Cavalierchen 01.03.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe auch einen Hund und ich nehme auf andere Rücksicht indem ich ihn z.B. wenn jemand kommt ihn an die Leine nehme und kurz anhalte, dass er keine Möglichkeit an zu der anderen Person zu gehen und ihn evtl. anzuspringen! In Gaststätten und daheim sind Stühle und Tische für den Hund tabu! Spielplätze und Menschenansammlungen meiden wir, Kot sammelt man ein und bellen und kläffen wird auch unterbrochen!

  • Antwort von Memmenie 01.03.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    den hund zb nicht auf das grundstück des anderen kacken lassen, nicht frei laufen lassen ( ja , es gibt menschen die angst haben...) eben das was den anderen einschränkt und ärgern könnte.

  • Antwort von bignose 01.03.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo, also zunächst mal wundere ich mich, wie viele Hundehalter explizit betonen, dass sie die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner wegmachen. Das ist traurig, zeigt es doch, dass es nicht selbstverständlich ist. Wir haben eine sehr schwierige Hündin, von daher bin ich schon 'gezwungen' Rücksicht zu nehmen, sprich keine Belästigung von Mensch und Tier zuzulassen. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich ausweiche und Hund/e (angeleint) sitzen lasse, wenn jemand vorbeigeht oder -fährt. Ich freue mich dann auch, wenn ein freundlicher Gruß oder ein Dankeschön kommt. Ich erwarte von mir und anderen Hundehaltern genauso Rücksicht wie von Mountainbikern, NordicWalkern, Sonntagsspaziergängern (die gerne auch mal den gesamten Weg einnehmen, wenn sie in Grüppchen zum Verdauungsspaziergang aufbrechen, was mich wiederum auch als Radfahrer ärgert), Eltern, die bitte auf ihre Kinder aufpassen sollen. Das Zusammenleben geht nun mal nicht ohne gegenseitige Rücksichtnahme. Für mich gehört dazu auch, dass ich den Hunden bestimmte ungewohnte Situationen (Restaurantbesuch, öffentliche Verkehrsmittel, Menschenaufläufe usw.) nicht zumute und sie vor dem Streß bewahre, der unvorhergesehene Reaktionen auslösen könnte. Das geht, weil wir ländlich wohnen - wobei ich aus Rücksicht auf alle Beteiligten in einer Stadt keinen Hund halten würde. Gruß, Kerstin

  • Antwort von Dackelmann888 01.03.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du hast die Verantwortung ,das Dein Hund keinen Anderen,Weder Mensch noch Tier ,belästigt noch irgendeinen Schaden zufügt.Dann hast du auch keine Probleme.

  • Antwort von Frustschutz 02.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn mir Fußgänger entgegen kommen leine ich meinen Hund an. Mit diesem Geheimtipp bin ich immer gut gefahren .

    .........allerdings ist es mir auch schon passiert das ein etwa 5 jähriges Mädchen mit ihrem Fahrrad in die Seite meines Hundes gefahren ist und danach umgekippt....der Hund hat 2 mal gebellt weil er sich erschrocken hat und das Mädchen hat geweint.

    .........und ich bin vom Vater angemeckert worden ( der ist in so einer Art Fahrradkanu liegend gefahren ) und das so lange ....es hätte nicht mehr viel gefehlt und er wäre mit seinem Vehicle in den Teich geflogen.

  • Antwort von flametree 01.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich frage grundsätzlich die Beteiligten vorher. Aber: Ich nehme unsere Hunde nicht überall mit.

  • Antwort von online02 26.03.2012

    Hallo, ich höre auch viel über Nicht Hundehalter, die sich aufregen, weil überall Kot rum liegt. Natürlich ist es nicht ok, Kot auf Grundstücken etc. liegen zu lassen. Aber ich habe nirgends darüber gelesen was Hundehalter ertragen müssen. Man kann leider nicht immer bestimmen, wo sein Hund hin macht, vor allem wenn es sehr dringend ist. Ich mache den Kot weg, aber das reicht den Menschen nicht. Ich traue mich schon gar nicht mehr ohne Tüte hin zu stehen, wenn mein Hund nur über eine Wiese läuft. Da klopft schon jemand am Fenster und dort. Es ist völlig ok, wenn sie klopfen und sich beschweren wenn ich weg laufe ohne es wegzunehmen. Aber bevor er überhaupt macht oder während. Ich versteh das nicht.

  • Antwort von Mogli84 03.03.2012

    ich habe das glück direkt an einem gebiet zu wohnen wo hunde ohne leine laufen dürfen! generell nehme ich meinen hund dort nur an die leine wenn: mir andere angeleinte hunde entgegenkommen, mir mehrere kinder entgegenkommen oder ich nett darum gebeten werde...ansonsten,mache ich dies nicht...oft werde ich angepammt meinen blöden köter anzuleinen oder man droht mir mit dem ordnungsamt,aber da ich nicht gegen das gesetz verstosse,kann man mir da zum glück nix...ich argumentiere dann immer fogendermassen:ich gehe ja auch nicht im zug in ein raucherabteil und fordere dort die leute dort nicht zu rauchen...genauso gehe ich doch nicht in einem ausgewiesenem leinenbefreiten gebiet joggen oder spazieren und blaffe die leute an ihre hunde anzuleinen...

    ich nehme gerne rücksicht,wenn man mich freundlich darum bittet ansonsten ,selbstverständlich,nicht...ich kann aber auch leute verstehen die sich aufregen,wenn hunde dort ohne leine frei rumlaufen wo dies ausdrücklich verboten ist!

  • Antwort von Claud18 02.03.2012

    Noch etwas wurde hier nicht angesprochen: Wie sieht es beim Baden aus? Ich musste einmal am Rand von Berlin (es war eine freie Badestelle, aber eben auch als Badestelle ausgewiesen, mit Rettungsturm und Sandstrand) neben einem Hund schwimmen, den der Besitzer auch noch immer wieder ins Wasser zwischen die badenden Leute jagte. Es gibt genug ausgewiesene Hundebadestellen, und auch an "wilden" Badestellen muss ich mich mit badenden Hunden abfinden, warum ausgerechnet auch noch am Badestrand? Aber es kam noch schlimmer: Abends kamen noch mehr Hundebesitzer mit dem Auto, um ihre Hunde dort baden zu lassen. Ein Hund kackte mitten auf dem Strand in den Sand, worauf der Besitzer den Haufen mit etwas Sand abdeckte. Prost! Am nächsten Morgen wird ein Badegast seine Decke in den Haufen gelegt haben. Da war mir alles vergangen, und diese Badestelle habe ich nie wieder aufgesucht. Da zahle ich lieber Eintritt für einen hundefreien Strand.

  • Antwort von mcsexy 02.03.2012

    hä? i.wie check ich nicht auf was du hinaus willst, aber naja... andere verstehen es ja :))

  • Antwort von Kajitee 02.03.2012

    also ich wohne in der Stadt und bin eine Hundebesitzerin. Ich finde das Thema auch schwierig: die Beziehung zwischen Hundehaltern und Nichthundehaltern. Ich habe Glück, meine Hündin ist sehr lieb und schleimt sich einfach bei jedem ein, so dass ich sie sogar mit auf die Arbeit nehmen kann, und dort jeder entäuscht ist, wenn sie mal nicht dabei ist. Gut finde ich an meinem Hund, dass sie auch Menschen dazu kriegt, sie zu mögen, die eigentlich eine totale Angst vor Hunden haben.

    Ich lasse ihr aber auch viel Raum. Sie läuft meist ohne Leine, aber weil ich ihr vertrauen kann- ich finde dass muss man können , sonst muss man halt zur Hundeschule. Punkt! ich bin aber auch immer sehr aufmerksam. Wenn sie doch mal schnüffeln geht, rufe ich sie sofort zurück (und sie hört!). Aber sie interessiert sich eiegntlich nicht für Kinder und Menschen, es sei denn sie haben gerade was leckeres zu Essen in der Hand ;)

    Es gibt aber leider viel zu viele Menschen, die Hunde haben, und doch nicht wissen, wie sie mit denen umzugehen haben. Sie kaufen sich große Hunde weil sie es kurz toll finden, gehen dann aber nicht lang genug spazieren, oder nur an der kurzen Leine, sind total ängstlich und übertragen die Angst auf Hunde und heraus kommt ein aggressives Tier. Leider sind es gerade diese Hunde, die bei Nicht-Hundehaltern das Vorurteil aufkommen lassen, alle Hunde würden beißen, böse sein und seien aggressiv. das ist echt traurig und macht mich wütend!!!

    An diese Tüten, naja, daran muss man sich gewöhnen. Allerdings gibt es auch hier viele Hundehalter, die dann die Tüten irgendwo in Büschen entsorgen und da frag ich mich dann natürlich auch, was für ein Sinn das aufsammeln eigentlich hat, und dass der Kot ohne Tüte zumindest noch verroten kann.

    Der Hundehalter hat Verantwortung. An erster Stelle aber gegenüber seinem Hund. Dann ergibt sich die Beziehung zu den anderen meist von selbst. Mann muss aufmerksam bleiben, das ist klar. Aber man muss seinem Tier auch vertrauen (können). Das finde ich sehr wichtig!!!

  • Antwort von Sonnenblume104 01.03.2012

    Warum ist hier die Frage nach der Rücksicht auf NICHT-Hundehalter?

    Solche grundlegenden Dinge, wie Hund anleinen wenn Fremde Menschen oder auch Hunde kommen, Hinterlassenschaften immer entfernen und Hund erziehen, damit er sich nicht Fremden gegenüber respektlos benimmt, sollten selbstverständlich sein. Schließlich will ich als Hundebesitzer eben so wenig bei jedem Gassi in Hundekacke treten, mich von unerzogenen Hunden bedrängen und anspringen lassen oder in Panik verfallen, wenn mein Hund, der vielleicht auch mal mit zunehmenden Alter schwere Hüft- oder Rückenprobleme haben könnte, von einem fremden Hund halb überrant wird.

    Als ich mein Hund gerade in die Pubertät kam hatte ich nur mit Vorurteilen zu kämpfen a la "klein und bissig und unerzogen". Gerade zu diesen Menschen bin ich hin und hab sie vom Gegenteil überzeugt. Seitdem hör ich kein einziges Wort mehr darüber. Dennoch hab ich noch nie solche Erfahrungen als Schwerverbrecher gemacht - aber Giftköder liegen hier auch rum.

  • Antwort von Peppie85 01.03.2012

    ich nehme Rücksicht auf meine Umgebung in dem ich gar keinen WauWau habe. statt dessen habe ich eine Mietzekatze...

    ansonsten würde ich sagen: Hund wenn man spazieren geht an die Leine nehmen, in ländlichen gebeiten kann man ihn auch mal laufen lassen. in der Stadt bleibt da wohl nur der Hundepark oder mal eben ins Grüne fahren.

    stichwort hinterlassenschaften. tütchen dabei haben ist schon mal ne gute wahl...

    lg, anna

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