Frage von Gerd2011 23.02.2011

Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung bei bestehendem Kleingewerbe

  • Hilfreichste Antwort von RHWWW 02.03.2011

    Hallo,

    für den Wechsel aus der PKV in die GKV ist allein der Bezug von Arbeitslosengeld entscheidend. Das wiederum hängt von der wöchentlichen Arbeitszeit ab. Einzelheiten am besten bei der Arbeitsagentur erfragen (Grenzwert und Nachweis).

    Wenn man dann wieder länger als 1 Jahr in der GKV pflichtversichert war, kann man auch als freiwilliges Mitglied in der GKV bleiben. Wenn die Pflichtversicherung weniger als 1 Jahr besteht, endet die GKV (ggf. auch gegen den Willen des Betreffenden).
    § 9 Absatz 1 Nr. 1 SGB V

    Gruß

    RHW

  • Antwort von Larah10 24.02.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
  • Antwort von Gerd2011 24.02.2011

    Hallo für alle, die ebenfalls diese Frage beantwortet haben müssen. Ich habe mit einer GKV den Sachverhalt erörtert: Es sieht so aus: Sollte ich arbeitslos werden, muss ich in jedem Falle das Kleingewerbe abmelden, da dies auch die Zahlung des ALG I verhindern würde. Ein Wechsel in die GKV wäre dann auch nicht möglich. Wenn ich dann 12 Monate in der GKV pflichtversichert war, kann ich mich später auch als Gewerbetreibender wieder freiwillig in der GKV versichern lassen.

  • Antwort von VersBerater 23.02.2011

    Hallo, zuerst muss geklärt werden, ob Du in der PKV bist weil Du die Einkommensgrenze überschritten hast (sicherlich geschehen) und ob Du hinterher von dieser Einkommensgrenze eingeholt worden bist und Dich hast befreien lassen. Wenn eine solche "Befreiung" vorliegt kommst Du nicht mehr zurück, außer Du gehst in ein anderes Arbeitsverhältnis und liegst dort unter der Einkommensgrenze. Dann bist Du versicherungspflichtig. Das eigene Gewerbe ist kein Grund in die GKV zurückzukehren, Du bist ja Selbständiger. Du kannst Dich nur freiwillig in der GKV versichern lassen, wobei die Frage ist, ob man Dich dort aufnehmen wird. Du mußt aber auch dort einkommensgerechte Beiträge (ArbN und ArbG Anteil) zahlen. Mit Auflösung des PKV-Vertrages verlierst Du aber auch die dort erworbenen Alterungsrückstellungen. Es ist also auch zu prüfen, ob nicht der Wechsel innerhalb der Gesellschaft in einen anderen Tarif sinnvoller wäre. Vom Wechsel zu einem anderen PKV-Versicherer rate ich dringend ab! Dazu müßte mann aber wesentlich mehr Hintergrundwissen über Dich und die ganze Vertragsgetaltung haben. Frag Deinen Vertreter/Makler oder die Gesellschaft, denn eine sehr ausführliche Beratung ist angesagt. Diese Plattform kann dies aber nicht bieten. Löblich, dass Du Dich auf jeden Fall schon im Vorfeld erkundigst. Viel Erfolg.

  • Antwort von anjanni 23.02.2011

    Kommt drauf an, aus welchem Grund Du in der PKV bist.

    Wenn Du sonst freiwillig GKV wärest (also über der Bemessungsgrenze verdienst), kannst Du bei Erreichen der Beitragspflichtgrenze wieder in die GKV wechseln. Wenn Du dagegen auf die Pflichtmitgliedschaft verzichtet hast, wird das wohl nichts.

    Kannst Dich bei jeder gesetzlichen Krankenkasse nach den genauen Regelungen erkundigen!

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