Frage von zubiski3,

Rückgaberecht beim Kauf eines Hundes?

Meine Mutter hat sich einen kleinen Hund gekauft. Aber leider schafft sie es körperlich und zeitlich nicht  diesen Hund zu versorgen. Jetzt wurde auch noch fest gestellt das der kleine Hund einen Nabelbruch hat. Was die Verkäuferin nicht gesehen oder auch nicht erwähnt hat. Meine Mutter möchte ihn jetzt der Züchterin zurück bringen gibt es eine Möglichkeit auch trotz Vertrag das Geld wieder zurück zu bekommen? Sicherlich hätte sie sich das alles besser vorher überlegen sollen aber Fehler machen wir alle!

Antwort von kurt775,
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Mann, ein Tier ist doch keine Ware !

Man sollte sich die Anschaffung eines Tieres im Vorfeld sehr gut ueberlegen.

Was meinst Du wieviele Tiere, insbesonders Hunde zu Weihnachten verschenkt werden, die spaeter einfach ausgesetzt werden weil die neuen Besitzer sie nicht mehr haben wollen. Das ist eine echte Schweinerei !

Ich hoffe Ihr mach soetwas nicht und steht zu Eurer Neuanschaffung.

Ich denke nicht, wenn es gehen wuerde das Du, oder Deine Mutter in ein Heim moechtet !

Genauso moechte Euer neuer Freund nicht ins Tierheim, oder schlecht behandelt werden.

Gruesse Kurt

Antwort von Blissy77,
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Was steht denn in dem Vertrag genau drin ?

Normalerweise ist Tierkauf ein Kauf nach "Gekauft wie gesehen". Auch ein Händler kann nicht alle Krankheiten erkennen, vor allem nicht solche, die nach dem Kauf auftreten ! Der Umtausch oder die Rückgabe von Tieren ist ok, wenn das Tier kurz nach dem Kauf stirbt, bei einer Krankheit könnte man über einen Preisnachlass zumindest für die Behandlung verhandeln, aber sonst... Schließlich sind Tiere ja keine Elektrogeräte oder Möbel sondern Lebenwesen. Leider kenne ich mich mit der Rechtslage auch nicht aus.

Aber ich denke, dass Euer Hauptgrund der ist, dass deine Mutter vorher nicht gründlich überlegt habt, ob sie in der Lage ist, ein Tier angemessen zu halten, das macht mich echt wütend, sorry !!! Sie sollte sich lieber ein Kuscheltier zulegen das nächste Mal !

Antwort von Ratgeberkoenig,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Zunächst mal finde ich es von einer erwachsenen Person sehr unverantwortlich, wie hier mit einem Lebewesen umgegangen wird.

Ob die Züchterin das Tier zurücknimmt, sollte aus dem KV hervorgehen. Wenn Sie Züchterin ist, dann ist sie ja gewerblich.Auch kommt drauf an, in welchem Gesundheitszustand das Tier übergeben wurde. D.h. ob per KV die vollkommene Gesundheit bescheinigt wurde.

Wielange hat die Mutti das Tier denn bereits?
 

   
Antwort von nathi202010,
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Wenn sie das Tier erst seid 3 Tagen hat, wieso wusste sie nicht früher das sie damit überfordert sein wird ?

Soetwas weiß man doch !!!

Am besten einen anderen Schönen Platz für den kleinen finden, wo er auch bleiben kann

Antwort von Salviadivina,
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Verhandlungssache

Warum fragst du nicht die Züchterin, ob sie den Hund wieder zurücknimmt.

Ansonsten mal in "Herz für Tiere" (Zeitschrift) inserieren.

Antwort von DPawi,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wenn an der Ware Hund ein Fehler vorhanden ist, der verschwiegen wurde und die Nutzung des Hundes nicht mehr zulässt bzw. stark negativ beeinflusst, dann kann der Kaufvertrag wg. arglistiger Täuschung angefochten werden. Eine Nachbesserung ist ja hier nicht möglich, daher wäre dann die Rückabwicklung des Vertrages ein Weg oder ein Preisnachlass.

Kommentar von DerCAM,

Eine arglistige Taeuschung liegt nur dann vor, wenn der Sachmangel vom verkaeufer arglistig verschwiegen wurde. Er muss also davon gewusst haben und er muss ihn in der Absicht einer hoeheren Gewinnerzielung bewusst verschwiegen haben.

Kommentar von DPawi,

was bei einem Hund mit solch einer Einschränkung gg. sein kann.

Kommentar von DerCAM,

"Koennte sein" reicht aber nicht als Beweis.

Kommentar von DPawi,

das Tier wurde doch sicherlich von nem Arzt untersucht, der müsste das festgestellt haben. wenn das natürlich nicht beweisbar ist, dann wirds schwierig.

Antwort von steinbohrer,
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Das mutet zwar irgendwie merkwürdig an, aber rein rechtlich gesehen müsstest du das gleiche Rückgaberecht haben wie beim Kauf eines anderen 'Produktes". Schau mal hier: http://www.schwaben.ihk.de/dokumente/merkblaetter/M37216.pdf

Antwort von Morpheuxien,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wenn ihr einen Kaufvertrag habt, kann sie doch vom Vertrag zurücktretten. Wie lange hat sie schon den Hund? 

Kommentar von zubiski3,

Der Hund wurde vor 3 Tagen gekauft

Kommentar von Morpheuxien,

Rein rechtlich wird ein Hund (auch wenn es ein Lebenwesen ist) vor dem Gesetztgeber als Sache angesehen, also kann man auch vom Kaufvertrag zurücktreten. Es kommt allerdings darauf an, was im Kaufvertrag auch steht. Rückgabeklausel und so. Rede einfach mit der Züchterin und versucht ein Weg zu finden. 
Ansonsten sollte man sich VOR dem Kauf überlegen, ob man überhaupt Zeit für einen Hund hat. Letztendlich ist hier der Hund der leidtragende. :(

Antwort von DerCAM,

Hier duerfte es wohl darauf ankommen, ob der Nabelbruch einen Sachmangel darstellt oder nicht. Wenn ja, dann haftet der Verkaeufer im Rahmen der Gewaehrleistung. Einen Ruecktrit muss dieser aber nicht unbedingt akzeptieren. Jedenfalls dann nicht, wenn damit unverhaeltnismaessige wirtschaftliche Nachteile fuer ihn verbunden sind. Er koennte also beispielsweise auch einen anderen Hund aus dem gleichen Wurf liefern. Voraussetzung fuer Gewaehrleistungsansprueche ist aber, wie bereits erwaehnt, dass der Nabelbruch ueberhaupt als Sachmangel zu betrachten ist.

Antwort von nathi202010,

Wielange ist der Kauf den her ?

 

Antwort von Roflinger,

Ähm nein. Aber sie kann ihn ja ins Tierheim bringen.

Antwort von simsalabimm,

Die Verkäuferin muss nicht, kann aber aus Kulanz.

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