Frage von thomasone, 44

Rückforderung Umsatzsteuer für Dienstfahrzeug beiExport/Import in die Schweiz?

Eine Mitarbeiterin ist angestellt bei einem Schweizer Unternehmen. Sie ist in Deutschland wohnhaft. Sie nutzt ein Geschäftsfahrzeug für geschäftliche sowie auch für private Zwecke. Neue EU-Bestimmungen verlangen die Versteuerung dieses Fahrzeuges in Deutschland. Dabei wird der Zoll sowie die Umsatzsteuer fällig. Der Mitarbeiter importiert das Fahrzeug nach der Versteuerung in Deutschland in die Schweiz, wo sie ihren Arbeitsplatz hat.

Frage: Kann Sie Zoll und MWST wieder zurückfordern? Auf was muss bei diesem Vorgang geachtet werden?

Antwort
von Maboh84, 13

-...Der Mitarbeiter ist in Deutschland wohnhaft.......Der Mitarbeiter importiert das Fahrzeug nach der Versteuerung in Deutschland in die Schweiz, wo sie ihren Wohnsitz hat.....

wohnt er/sie nun in Deutschland oder in der Schweiz?!? bei letzterem kein Problem... 

Kommentar von thomasone ,

Die Mitarbeiterin ist in Deutschland wohnhaft. Sie arbeitet für ein Unternehmen mit Geschäftssitz in der Schweiz.

Antwort
von wfwbinder, 23

Also die Frage ist mir schon vom Grund nicht klar.

Der Wagen gehört einem Schweizer Unternehmen. 

Warum soll der Wagen, nur weil ein Mitarbeiter ihn benutzt, um abends nach Hause zu fahren, in Deutschland angemeldet werden?

Kannst Du die Vorschrift hier mal einstellen?

Kommentar von jottlieb ,

Weil eine entsprechende EU-Zollkodex-Durchführungsverordnung eine private Nutzung von Dienstwagen, welche nicht in der EU zugelassen sind, verbietet:

http://www.handelskammerjournal.ch/de/eu-beschraenkt-private-nutzung-von-schweiz...

http://steuerportal.ch/news/firmenfahrzeuge-in-der-eu-neuregelung-in-kraft-ab-1-...

Kommentar von thomasone ,

Ja genau.

Mit der Durchführungsverordnung 2015/234 der
EU-Kommission vom 13. Februar 2015 wurde der Artikel 561 ZK-DVO
(Zollkodex-Durchführungsverordnung) auf den 1. Mai 2015 dahingehend geändert,
dass der eigene Gebrauch eines Schweizer Geschäftsfahrzeuges durch
EU-Grenzgänger nur noch für Fahrten zwischen Arbeitsplatz und Wohnort des
Grenzgängers oder für die Ausführung einer im Arbeitsvertrag der betreffenden
Person vorgesehenen Aufgabe gestattet ist.

Antwort
von thomasone, 10

Eine Privatnutzung des Geschäftsfahrzeugs führt regelmässig zur Entstehung einer Zoll- und Einfuhrumsatzsteuerschuld im jeweiligen EU-Land. In Deutschland drohen in diesem Falle 19% Einfuhrumsatzsteuer sowie circa 10% Zollgebühren (sofern kein EUR-1 Formular vorhanden ist) auf den Marktwert des entsprechenden Fahrzeugs. Ferner ist mit einem Strafverfahren zu rechnen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community