Frage von Yuna1, 111

Rückfall auf Depression und Suizid..?

Hallo erstmal, das hier wird vielleicht etwas länger..^^

Undzwar; Ich habe bereits 2 Therapien abgeschlossen, beide jedoch mit mittlerem Erfolg. Bei beiden wurde mir gesagt, dass ich stark unter Depressionen leide, auch zum Suiziddenken, sei es ausgebrochen. Ich hab es nie abgestritten, ich hatte oft Selbstmordgedanken. Die Therapeuten standen kurz davor, mich in eine Klinik zu stecken, doch überzeugten meine Eltern sie, so schlimm wäre es nicht. Danach kam eine Zeit, in der es mir relativ gut ging. Allerdings habe ich in letzter Zeit wieder oft Selbstmordgedanken. Ich komm mit nichts mehr klar, die einfachsten Dinge, sind die schwersten Aufgaben für mich. Meistens sitze ich nur noch lustlos da, interessiere mich für nichts mehr und überlege,ob mein Leben überhaupt noch einen Sinn hat. Das war auch bei meiner letzten Depression so, nun hab ich Angst, wieder rückfällig zu werden. Ich denke auch, dass ich dieses mal nicht zögern würde, Suizid zu begehen.

Ich kann mit niemanden reden, ich will niemandem zur Last fallen. Sollte ich meine Elten fragen, ob ich wieder zu den Therapiestunden darf/kann? Ich habe aber Angst, wirklich in einer Klinik zu landen...

Antwort
von pilot350, 47

Du musst nicht in einer Klinik landen. Tatsache ist, dass Du Hilfe brauchst. Professionelle Hilfe von Psychologen. Es wäre gut für Dich in eine Tagesklinik zu gehen. Da bist Du von morgens um 8 bis 16 Uhr und dann wieder zuhause. Einzelgespräche, Gruppengespräche, Ergo, Sport, Beruhigungstraining usw. Depressionen kann man heilen, sie können aber wieder auftreten. Trotz Deiner bereits zwei durchgezogenen Therapien bist Du noch nicht stabil. Bleibe jetzt dran und gebe nicht auf.

Kommentar von Yuna1 ,

Bei meinen letzten Therapien, schienen mir die nicht wirklich sinnvoll zu sein. Das einzige was wir gemacht haben, war Brettspiele zu spielen und ab und an kam eine Frage, wie es gerade so in meinem Leben aussieht..

Kommentar von pilot350 ,

Das wichtigste ist, Du musst Dir Zeit lassen. Ankommen, entspannen und erst dann beginnt die Therapie. Mitarbeit ist wichtig.

Kommentar von Yuna1 ,

Ich hatte mich nie wirklich wohl gefühlt, wenn du das meinst. Ich rede eigentlich nicht gern über sowas. Deswegen mach ich das hier anonym..

Kommentar von pilot350 ,

Es ist völlig normal wenn Du Dich bei solchen Gesprächen nicht wohl fühlst. Denn man outed sich ja. Aber das outen ist genau das was die Depris abbauen hilft.

Kommentar von Yuna1 ,

Ja? Ich hab solche Gespräche auch in einer Klinik oder?

Kommentar von pilot350 ,

ja im Einzelgespräch mit Therapeuten und in Gruppengesprächen mit den Patienten zusammen. Auch in einer Tagesklinik.

Antwort
von Feelingsforyou, 33

Hey du schaffst das bestimmt :) versuch nicht an sowas zu denken wenn du weg wärst wäre deine Familie und (wenn du welche hast) auch deine Freunde sehr unglücklich mit sicherheit :o denk dran das du allein durch deine anwesenheit jemanden glücklich machen kannst und das macht einen selbst auch glücklich:)

Kommentar von Yuna1 ,

Nett dass du mir versuchst, so zu helfen. Aber ich habe mich nie um Freunde bemüht und mit meiner Familie, bin ich sowieso nicht gut. Einzig allein mein Vater, aber dieser versteht Probleme nicht soo ernsthaft, wie sie eigentlich sind

Antwort
von Baumkoenig123, 25

Am wichtigsten ist, dass du aufhörst nachzudenken. Mach einfach irgendetwas. Ziehe dir Laufschuhe an und sag dir selbst, dass du die Schuhe solange nicht mehr ausziehst bis du so lange gelaufen bist, dass die Waden brennen und  das Seitenstechen dir die Rippe aus der Brust reist.

Geh in eine Bar und fange einen Streit über ein Thema an, das dich emozional berührt. Das wichtigste ist das du die Emozionen die in dir gefangen sind und die du zu unterdrücken versuchst auslebst, damit du wieder Kontrolle über dich bekommst.

Das Leben ist verdammt sch***e hart und daran kannste nix ändern. Wenn du Literatur suchst die dir helfen kann, mich hat Camus Der Mythos des Sisyphos immer aufgebaut und hat mir Hoffnung gegeben.

Du musst einfach versuchen härter zu sein als das Leben. Versuche eine gewisse inner Wut zu finden und wenn du die gefunden hast findest du auch wieder den Weg dich selbst zu lieben.

Antwort
von Papassohnnemann, 9

Ja da haben sich über tausende von Jahren deine Vorfahren durch Eiszeiten Seuchen und Kriege bis jetzt durch gekämpft um Dir dein leben zu ermöglichen. Halte Dir das mal vor Augen und Dir wird es besser gehen.

Antwort
von HarryPot, 9

Hallo :3
Es gibtim Leben Phasen wo alles blöd ist und dumm :) Und ich sitze meistens auch nur in meinem Zimmer, aber ich bin trotzdem glücklich :3 Du brauchst eine nette Person mit der du sprechen kannst und die auch gut zuhören kann ^~^

Kommentar von Yuna1 ,

ich bespreche sowas nur sehr sehr ungern, eigentlich hasse ich es abgrundtief

Kommentar von HarryPot ,

Ich habe nie gesagt, dass du über dieses Thema sprechen sollst :3

Antwort
von vogerlsalat, 55

Ja, sprich unbedingt mit deinen Eltern, auch vor einer Klinik solltest du keine Angst haben, dort kann dir umfaßender geholfen werden als in den Therapiestunden. Also, wenn dir Klinik angeboten wird, nimm es an.

Kommentar von Yuna1 ,

Werde ich vom Therapeuten direkt in eine Klinik gesteckt?

Kommentar von vogerlsalat ,

Nein, das wird schon mit dir und deinen Eltern abgesprochen.

Kommentar von Yuna1 ,

Also muss ich wieder in diese Therapiestunden? Die haben mir wirklich nicht geholfen, wir haben da immer nur Brettspiele gespielt, was ich ziemlich sinnlos fand..

Kommentar von vogerlsalat ,

Ich weiß ja nicht wie lange deine Klinikablehnung her ist, aber vielleicht kannst du ja hingehen und sagen, dass du jetzt bereit dafür wärst.

Kommentar von Yuna1 ,

ca. 2 Jahre, seit ich das letzte mal bei einem Therapeut war

Kommentar von vogerlsalat ,

Das ist schon lange und ich weiß nicht wie das in D ist, vielleicht kann man auch direkt in die Klinik geht. 

Kommentar von pilot350 ,

Nachdem Du aus einer Klinik entlassen worden bist, musst Du unbedingt eine ambulante Therapie fortsetzen, sonst verlierst Du das Erlernte vom Klinikaufenthalt.

Kommentar von pilot350 ,

nein, der muss erst einmal einen Platz für Dich haben.

Antwort
von howelljenkins, 47

da die therapien nur mittelmaessig geholfen haben, waere eine stationaere behandlung vielleicht wirklich mal angebracht.

Antwort
von Flupp66, 44

Hey,

Und was ist so schlimm an einer Klinik?

Du willst doch, dass es dir besser geht.

Und ja, bitte sprich mit deinen Eltern, dass du wieder in Therapie kommst.

Kommentar von Yuna1 ,

Es wird immer gesagt, es sei so schlimm. Davor hab ich Angst...

Ich weiß nur nicht wie ich das Thema ansprechen soll, ich habe kein sonderlich gutes Verhältnis zu meiner Mutter..

Kommentar von pilot350 ,

Sag ihr du hältst es nicht mehr aus. Sie solle Dir helfen. Ein Klinikaufenthalt ist nicht schlimm. Du triffst dort Patienten die mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben wie Du. Das hilft.

Kommentar von Yuna1 ,

Danke, du hast mir echt geholfen, ich werde versuchen, mal in diese Richtung ein Gespräch zu lenken. 

Kommentar von Flupp66 ,

Möchte kurz auch noch was dazu sagen.

Ich war schon mehrfach in einer Klinik. Und ich empfand es niemals als schlimm.

Wenn du Fragen dazu hast, frag mich ruhig. 

Dort wird nur versucht dir zu helfen. Es ist dort nicht schlimm. 

Kommentar von pilot350 ,

Ich bin Psychologe.

Kommentar von Yuna1 ,

Du bist Psychologe? Darf ich dich dann was fragen? Warum haben die mir nicht geholfen?...

Flupp66 das wäre wirklich toll, weil ich hab ernsthaft Angst, in eine Klinik zu müssen

Kommentar von Flupp66 ,

Kannst mir auch gerne ne Freundschaftsanfrage hier schicken und mich löchern dahingehend.

Es ist wichtig, dass du dir Hilfe suchst! ;-)

In der Klinik ist es wirklich nicht schlimm. Du triffst Menschen, denen es ähnlich schlimm geht wie dir und du hast dort intensive Therapie.

Da passiert nichts schlimmes.

Wovor genau hast du denn Angst?

Kommentar von Yuna1 ,

Das wäre wirklich toll, wenn wir über Nachrichten weiter schreiben könnten (:

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