Frage von CauseImBored, 47

Rückfälle in Depressionen, durch die Familie, was soll ich tun?

Guten Abend Leute, also erst mal zu mir. Ich bin seit den letzten 3 Jahren in Therapie, darunter 6 Monate Psychatrie und das wegen Depressionen. Mittlerweile geht es einiger maßen, doch manchmal, so wie heute, habe ich extreme Rückfälle durch meine Familie. Und das ist dann auch die momentane Situation. Und zwar werde ich benachteiligt und vernachlässigt, an sich macht mir das nicht so viel aus, aber ich bin so zu sagen schizophren was diese Sache angeht. Nachdem dann halt Situationen auftreten bei denen ich mich benachteiligt fühle, bin ich wirklich richtig sauer, da herrschen dann sogar Gewaltvorstellungen in meinen Kopf (Ich mache aber natürlich nichts) so also erstmal bin ich fürchtbar wütend und lasse das die anderen dann auch spüren, ich weigere mich z.B. irgendwas noch zu tun und sag ihnen auch, dass ich mir dumm vorkomme und keinen bock mehr darauf hab. Dann sind aber alle gegen mich und sagen mir, dass es ja vielleicht etwas unfair wäre, aber genauso unfair wäre es von mir jetzt nicht mehr zu helfen. Darauf folgen dann noch mehr Wut aber auch gleichzeitig Zweifel. Dann fange ich an sie zu ignorieren und gehe weg oder weigere mich mit ihnen zu sprechen. Ich sage ihnen halt, dass es keinen Sinn macht drüber zu sprechen, da wir das Gespräch schon zu oft hatten. Danach sind alle mies drauf - und hier fängt der kritische Punkt an - die Wut verschwindet größtenteils und ich bekomme das Gefühl sie enttäuscht zu haben oder ihren Tag versaut zu haben, darauf folgen dann Selbstzweifel und oft auch Suizidgedanken. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll, sie wissen dass sie mich benachteiligen, tun aber nichts dagegen und stellen sich danach in die Opferrolle, was mir dann zur starken Last fällt. Ich weiß einfach nicht was ich jetzt tun soll, es geht mir extrem schlecht.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo CauseImBored,

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Psychologie Depression

Antwort
von Ellen9, 9

Vermutlich können andere nicht damit umgehen, wie es Dir geht. Das führt dann wahrscheinlich zu solchen Spannungen. Wenn man eine Vorstellung vom Leben hat, erschwert man sich das nur. Ich denke nicht, dass Du vernachlässigt wirst, ich glaube eher, dass Deine Familie sehr überfordert ist mit der Situation. Egal wie oft ihr etwas durchgesprochen habt, sie verstehen es nicht, und das ist wohl der springende Punkt. Anstatt es zu akzeptieren, wird vielleicht zu sehr nach einer Lösung gesucht, was Euer Familienleben zusätzlich belastet. Du solltest es nicht gegen Dich sehen, und Dich ebensowenig mit Schuldgefühlen herumquälen. Dass das Leben sich in so einem Zustand befindet ist bestimmt nur schwer zu ertragen, doch es gibt weitaus mehr Momente in der Welt, wofür es sich zu leben lohnt. Ich wünsche Dir, dass auch Du irgendwann Teil solcher Erfahrungen wirst. "Viel Glück & Alles Gute"

Antwort
von zahlenguide, 14

Deine jetzige Gehirnbahn sagt, dass Du alles ganz genau ausdurchdiskutieren (steht so im Duden =D) musst. stattdessen könntest du aber viele andere dinge tun. was genau du tust, musst du für dich herausfinden. - manche würden, wenn sie wütend sind, raus gehen, Sport machen, Baden gehen, Meditieren, sich mit Freunden treffen, die Sache um einen Monat vertagen, sich fünf Minuten (mit Stoppuhr) geben um darüber nachzudenken und dann andere Probleme im Leben angehen ... usw. usw. usw. 

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