Ich überlege, ob ich mich als Spender für Rückenmark registrieren lassen soll. Wer hat eigene Erfahrungen damit? Was sind die Risiken eines solchen Spendereingriffs?

Du meinst sicher Knochenmark. Rückenmark kann man nicht spenden. Für den Spender ein kleiner Eingriff, für den Empfänger eine Überlebenschance.

Die Risiken einer Knochenmark-/Stammzellentnahme beschränken sich lediglich auf das Narkoserisiko. Die entnommenen Stammzellen bildet der Körper binnen weniger Tage nach.
Ansonsten gibt es noch die neue Variante, die seit Jahren immer häufiger angewandt wird, die so genannte periphere Stammzellentnahme. Dazu wird dem Körper ein Hormon gespritzt, das die Stammzellproduktion anregt. Dann wird Blut entnommen und daraus die Stammzellen gewonnen. Hier entfällt der chirurgische Eingriff.
pooky am 25. September 2007 21:52 Ergänzende Erklärung: Bei einer Knochenmarkentnahme wird nicht das Knochenmark transplantiert, sondern die darin enthaltenen Blutstammzellen. Daher wird die Knochenmarkspenden auch Stammzell(en)spende genannt.

Gratualtion, eine Super-Idee.
Ein kleiner Eingriff für den Spender, eine große Chance für den Empfänger
Eigene Erfahrung damit?

Ich bin DKMS-registriert. Keine Ahnung, obs noch immer so ist, aber ich musste damals die Blutabnahme und den Versand des abgenommenen Blutes ins Labor selbst bezahlen (weil die keine Gelder für sowas hatten). Aber ich hoffe, das wird dich nicht abhalten.
Man bekommt dann einen Spenderausweis und ab und an Bitten um Spenden (<- Geldspenden ... um Knochenmarkspende wurde bei mir noch nicht angefragt bis jetzt).

Der Bruder eines Freundes ist an Leukämie gestorben. Deswegen hatte ich mich damals als Knochenmarkspender registrieren lassen. Es hat alles nix geholfen, kein passender Spender :(
Das war sehr tragisch, der Junge Mann war keine 30, hatte erst geheiratet und war Vater geworden.
Eigene Erfahrungen damit?
Nein.