Frage von Wolfinho, 220

Rottweiler Dobermann Boxer oder bulldogge?

Hallo! Ich möchte mir nächstes Jahr einen Hund zu mir holen. Zu mir ich wohne in einer Wohnung mit meiner Freundin, Garten auch vorhanden. Meine Mutter wohnt auch in der Nähe circa 10 min entfernt. Ich arbeite viel von Zuhause aus, kann mir die Zeit frei einteilen und auch ins Büro könnte ich den Hund ohne Probleme mitnehmen. Von dem her hätte der Welpe wohl ein Paradies bei uns. Ich betreibe auch gerne Sport und würde dabei natürlich auch den Hund mitnehmen. Er wäre maximal 3-4h am Tag alleine, wenn überhaupt, und in dieser Zeit kann meine Mutter aufpassen da sie Rentnerin ist. Mein Hund sollte vorallem treu, freundlich beschützend intelligent und immer an meiner Seite sein können. Da ich ihn ja auch zur Arbeit mitnehme wenn ich nicht von Zuhause aus die Arbeit erledigen kann. Aus diesen Gründen habe ich ein Auge auf folgende hunderassen geworfen: Rottweiler, Dobermann, deutscher Schäferhund und Boxer. Zur Info ich kaufe mir diesen Hund nicht um aufsehen oder sonstiges zu erreichen ich kaufe mir ihn weil er mir gefällt und er ein treuer Begleiter für mich und meine Freundin sein sollte, aber uns auch beschützen soll da in unserer Gegend es immer gefährlicher wird... Das einzige woran ich zweifel ist das ich wenig hundeerfahrung habe... Ich habe aber schon viele Bücher gelesen und mich ausführlich zu diesen Rassen informiert.

Trotzdem möchte ich mir Meinungen von aussenstehenden holen. Aber wie gesagt ich wollte schon immer einen Hund und bin natürlich auch bereit mich intensiv mit ihm zu beschäftigen, sei es sportlich bzw Gassi gehen oder ihm Tricks beibringen.

Bitte um Ratschläge um mir meine Wahl ein bisschen zu erleichtern. Tierheim Hunde kommen für mich nicht in Frage, ich weiß sie sind arm und tun mir auch leid, aber ich glaube das diese unter Umständen schwerer zu erziehen und vorallem schwer einzuschätzen sind zumal man sie ja nicht von kleinauf kennt und die Vorgeschichte nicht kennt....

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Berni74, Community-Experte für Hund, 101

Dobermänner sind häufig ziemlich nervös und streßanfällig und haben einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, der allerdings nicht zwingend aus seiner Souveränität resultiert, sondern auch das Ergebnis seiner eigenen Unsicherheit sein kann. Charaktereigenschaften, die ihn für Anfänger ungeeignet machen. Man muß viel Hundeerfahrung haben, um einen solchen Hund führen zu können.

Schäferhunde sind genauso wenig anfängergeeignet. Sie wollen und brauchen regelmäßige Beschäftigung - nicht nur körperlich, sondern vor allem auch geistig. Ist ein Schäferhund unterfordert, wird er "unleidlich". Das äußert sich dann nicht selten auch in Agression gegenüber Artgenossen.

Natürlich gibt es Ausnahmen, aber ob man da eine bekommt, weiß man ja im Vorfeld nicht.

Rottis halte ich für bedingt anfängertauglich - in dem Fall würde ich aber unbedingt zu einer Hündin und nicht zu einem Rüden raten.

Die Rasse "Bulldogge" als solche gibt es nicht, das müßtest Du mal noch präzisieren (Englische, Französische, American Bulldog, Bordeaudogge - was genau meinst Du damit?)

Wenn Du Dich denn unbedingt auf eine der von Dir gefragten Rassen festlegen möchtest, würde ich charakterlich am ehesten noch zum Boxer tendieren. Allerdings haben die kurznasigen Hunde häufig Luft- oder Herzprobleme, was eine übermäßige körperliche Betätigung vor allem bei wärmeren Temperaturen schon wieder in Frage stellt.

Als sportliche und zugleich anfängergeeignete Allrounder könnte man durchaus auch Rassen wie Golden oder Labrador Retriever, Collie oder Berner Sennenhund ins Auge fassen. Mach Dich doch auch mal über diese Rassen schlau, vielleicht ist ja was für Euch dabei.

Antwort
von MaschaTheDog, 54

Wir haben einen Dobermann, super tolle Rasse,wer sagt sie sind gefährlich oder aggressiv liegt total falsch! unserer ist der aller liebste und sehr sanft bei Kindern.

Eine Macke hat aber jede Rasse,auch der Dobermann.Man sagt sie sind sehr schwer,das stimmt auch,sie sind sehr schnell gereizt und hibbelig,da wäre Hundeerfahrung gut!

Unser Dobermann ist auch der erste den wir haben,jeder fängt ja mal an.Mit der guten Hundeschule klappt es auch sehr gut :) Aber trotzdem seeehr schwierige Rassen.

Boxer hatten wir früher 2,zwei wirklich tolle Hunde und vor allem treu.Ist natürlich auch erziehunssache aber Boxer sind von Natur aus sehr verspielt und aktiv,egal ob sie 1 Jahr alt sind oder 8 Jahre alt.Sie sind auch viel gelassener und eher als ersthund geeignet als der Dobermann.Die beiden sind aber leider bereits verstorben,die eine ist 12 Jahre alt geworden aber nur wegen einem "Unfall" mit dem Alter konnte sie problemlos 3 Stunden lang laufen.Die andere hatte leider eine Hautkrankheit.Die beiden hatten aber nie irgendwelche Atemprobleme. :)

Du kannst ja mal bei einem Züchter vorbei schauen,die helfen dir gerne weiter :) Aber ich würde euch eher zum Boxer raten.

Antwort
von Sissy1957, 43

Hallo

Bulldoggen wären wohl schon für Anfänger geeignet.

ABER siehe hier :

http://www.bulldogge.de/qualzucht.htm

Der Dobermann ist m.E. kein Anfängerhund (der Schäferhund auch nicht)

http://www.mein-hund.de/Dobermann

Relevantes unter Art und Wesen.

Der Rottweiler auch nicht

http://www.hunde-fan.de/hunderassen/deutscher-boxer/

Der Boxer ist wohl schon geeignet

http://www.hunde-fan.de/hunderassen/deutscher-boxer/

neigt allerdings auch zu diversen Krankheiten

http://www.hundeseite.de/hunderassen/hunderasse-d/deutscher-boxer.html

Sicher gibt es Leute bei denen das mit einen dieser Rassen ( Rottweiler / Dobermann  ) als Anfängerhund hervorragend geklappt hat.

Aber wie sagt man : Ausnahmen bestätigen die Regel.

Als Anfängerhund würde ich einen leichtführigen ( z. B.Labrador / Golden Retriever ) empfehlen ,allerdings auch nicht den dominantesten aus einem Wurf.

Es ist ja wohl auch so, das Freundin und Mutter auch mit dem Hund zurechtkommen müssen.

Ich, bekennender Mischlingsfan , hatte früher einen schwarzen ,großen

40 Kg Labrador/ Schäfermix , er war lammfromm , wirkte aber durch seine Größe und das schwarze Fell auf viele Menschen sehr " furchterregend"

LG

Sissy

Antwort
von Shana33, 109

Ich habe einen weißen schweizer Schäferhund. Der ist etwas zurückhaltend gegenüber fremden aber kann auf aggressives Verhalten an den Tag legen wenn mich oder ihn jemand bedroht. In der Familie ist sie ein Schatz und treuer Begeiter, obwohl sie auch etwas sturköpfig sein kann.
Eine Freundin von mir hat eine Rottweiler Hündin, die ist total verspielt und freut sich über jeden der an ihnen vorbei geht ob Hund, Kind oder Erwachsener. Jeder ist ein Freund für sie. Sie liebt Kinder und andere Hunde. Sie kann aber auch sehr sturköpfig sein.
Bei so kräftigen Rassen, die auch nicht selten Dominanz zeigen musst du sehr auf die Erziehung achten und jegliche Form von Aggression sofort unterbinden! Du musdt auch sehr konsequent sein, wenn du einmal nachgibst hat der Hund gewonnen und versucht die Führung zu unternehmen. Er braucht einen starken und erfahrenen Rudelführer! Also falls du dir einen dieser Rasen zulegen solltest dann bitte auf jeden Fall die Hundeschule besuchen! Dort (und auch zu Hause!!) lernt der Hund Disziplin und vor allem mit anderen Hunden klarzukommen. Sozialisierung ist wichtig, bereits im Welpenalter. Mit einem Hund der kein gutes Sozialverhalten hat kannst du nirgends hingehen...die Hunde brauchen sehr viel körperliche und geistige Beschäftigung. Wenn du die ersten 2 Jahre fest an eurer Bindung und der Unterordnung des Hundes arbeitet und vor allem die Hundeschule besucht, dann wird der Hund in den nächsten Jahren ein toller Begleiter!
Ich hoffe meine Antwort hat dir ein wenig geholfen, ivh wünsche euch viel Glück und Erfolg 😉

Kommentar von Wolfinho ,

Danke für die Antwort, werde natürlich die hundeschule besuchen :)

Antwort
von LukaUndShiba, 103

Das sind ehrlich gesagt alles Rasse die nichts bei Anfängern zu suchen haben.

Zudem sei gesagt das ein Hund dich im Grunde auch gar nicht beschützen darf, selbst wenn ein Hund beißt weil du angegriffen wirst kann das Konsequenzen für dich und den Hund nach sich ziehen. 

Du sollst dem Hund Sicherheit geben und nicht umgekehrt. Wenn du das nicht gewährleisten kannst, kannst du so einen Hund nicht sicher führen denn er muss sich auf dich verlassen können und wissen das du ihn beschützen kannst. 

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 61

Hi, das liest sich ja gruselig, wo wohnt ihr denn? Ich bin froh das bei uns hier in Deutschland es noch recht gesittet ist, wenn es bei euch da so schlimm ist, hol deiner Mutter und deiner Freundin mal Reizspray, das sich zur Not auch selber verteidigen können oder schenke den beiden mal ein Selbstverteidigungskurs. 

So ganz ohne Hundeerfahrung würde ich dir da keinen der Kandidaten empfehlen, weil es Rassen sind die eher schwer zu erziehen sind. Sitz usw geht leicht bei denen, aber das ganze Sozialverhalten müsst ihr dem Welpen beibringen, genauso wie das intensive Training zum Schutzhund, sonst macht er nicht das was du dir davon verspricht. Würdest dir ja zb auch kein PC ohne Betriebssystem holen, wenn du nicht weisst wie man selber ein Betriebsprogramm schreibt und einspielt. 

Sollte der Wunsch trotzdem noch da sein, so hast du nun ein Jahr Zeit zum Hundexperten zu werden. Das kannst du schaffen, indem du lernst, kaufe dir moderne Bücher zum Thema Hund, setzte dich mit ihrer Körpersprache, Sozialverhalten und Erziehung auseinander. Lerne mal die Rassen kennen, es gibt weit mehr als 300 Hunderassen, jede hat ihre Vor- und auch Nachteile.

 Da du Sport mit den Hund machen willst, setzte dich auch mit der Gesundheit und den Körperbau eines Hundes auseinander, eine Bulldogge zB könnte unterwegs schlicht umkippen, weil sie keine Luft bekommen, manche sind so überzüchtet das sie noch nicht als mehr schwimmen können. Da dein Hund ja auch gesund leben soll, damit er die Leistung bringen kann, musst du dich auch mit der Ernährung auseinandersetzen. 

Dann kommt das organisatorische, zB lernen für den Sachkundenachweis oder Sachkundeprüfung bei grossen Hunden und Listen Hunden, nach Hundeschulen suchen die ein auf die Leinenbefreiung und Maulkorbbefreiung vorbereiten, in dein Fall brauchst du dann noch eine Schule die den Schutzdienst anbietet. Solltest du ein Listenhund holen und deine Mutter oder Freundin sollen auch Gassi gehen, dann müssen die ebenfalls die Prüfungen ablegen.

Auf Messen kann man mit Züchtern ins Gespräch gehen, so lernst dann schonmal wie ein gesunder Hund tickt und vor allem wieviel sie kosten (ab 1.000 eur aufwärts) und um Praxiserfahrung zu sammeln im Vorfeld geh doch mal im Tierheim Gassi, da lernst du auf die Körpersprache des Hundes zu achten und wie man bei Problemen reagieren kann, denn auch wenn du dein Hund auswendig kennst, so bekommst du es jeden Tag beim Gassi gehen, zwangsläufig auch mit fremden Hunden zu tun, da solltest du in der Lage sein zwischen Feind und Freund zu unterscheiden.

Wenn du das alles gelernt hast, weisst du auch sicher was du willst und auch brauchst, denn als Fremde möchte ich mir nicht rausnehmen dir vorzuschreiben, welcher Hund die nächsten 15 Jahre zu deinen Leben passt. Es ist halt Characktersache, ich persönlich, würde wenn ich ein Hund für den Schutzdienst brauche eher ein Riesenschnauzer oder Hovawart in Betracht ziehen. 

 

 

 

Antwort
von Weisefrau, 63

Hallo, mein erster eigener Hund war ein Schäferhund aus dem Tierschutz. Der Hund war ein Ehemaliger Diensthund und Super erzogen. Ich musste das erlernte nur noch mal auffrischen da seine Vorbesitzer keine Zeit für ihn hatten und er nur sich selbst überlassen war. 

Dieser Hund ist in seinem Leben durch 8 Hände gegangen! Er war einer der besten Hunde die ich je hatte.

Gerade Erwachsene Hunde aus dem Tierschutz, finde ich gut geeignet für Hunde Anfänger. Da siehst du schnell was für einen Charakter der Hund hat und die Pflegeljahre sind vorbei.

Ein Welpe wird oft durch die Besitzer falsch erzogen. Im ersten Jahr brauchst du sehr viel Zeit und Energie. Alleine bleiben kann ein Welpe im ersten Jahr gar nicht. Gerade Menschen ohne Hundeerfahrung fühlen sich dann überfordert.

Ich setze im Prinzip auf den Schäferhund, aber Vorsicht diese Rasse wurde kaputt gezüchtet. Lass dich nicht von der Abstammung blenden, sondern schaue dir die Erwachsenen ca 6-8 Jährigen Hunde aus der Zucht an. Also die Erwachsenen Geschwister. 

Meiner Meinung nach hat ein guter Schäferhund Nerven wie Stahlseile. Der -will to please- macht die Erziehung einfacher.

Antwort
von Bitterkraut, 60

Da du keine Hundeerfahrung hast, solltest du dir zumindest einiges anlesen. Z.B. daß der Hund nicht dich beschützt, sondern Schutz von dir als "Rudelführer" erwarten darf. Ein Rottweiler, der dich "beschützt", würde wohl ziemlich schnell im Tierheim landen. Und warum oft bereits erzogene Tierheimhunde schwer zu erziehen sind, erschließt sich mir auch nicht.

Du solltest von deinen Voruteilen abkommen und dich mit der Realität der Hundehaltung befassen, dann steht einer Anschaffung sicher nichts im Weg. Besorg dir Literatur, z.B. aus dem Animal-Learn-Verlag.

Antwort
von Goodnight, 46

Da auch deine Mutter mit deinem Hund klarkommen muss, sind deine vorgeschlagenen Rassen keine gute Wahl. Da du Anfänger bist auch nicht.

Die Einstellung, dass der Hund schützen soll geht immer in die Hose, schneller als du es merkst hast du einen aggressiven Hund.

Sehr liebenswerte und sanfte Hunde sind Berner Sennenhunde und Leonberger. Sie haben ein ausgeglichenes Gemüt , sind leicht zu erziehen und haben eine natürliche Art sich vor ihre Besitzer zu stellen ohne aggressiv zu sein. Man braucht also nichts weiter als diese Hunde zu erziehen, sie lieb zu haben und am Familienleben teilhaben zu lassen. Allein schon ihre Grösse reizt gewisse Leute nicht sich dir unangenehm zu nähern.

Antwort
von MiraAnui, 46

Keiner dieser rassen hat was bei Anfänger was zu suchen.

Alles sind Hunde, die erfahrene Hände brauchen.

Ein Hund darf euch im Grunde nicht beschützen, beißt er jemand gibt riesige Probleme für den Hund.

Wenn ihr angst habt, macht Selbstverteidigung oder holt euch Pefferspray

Antwort
von froeschliundco, 86

sind alles nicht die einfachsten hunde...rotti u.dobi sind absolut keine anfängerhunde...geh bei züchter vorbei um die rassen mal persönlich näher kennen zu lernen...züchter findest du unter www.vdh.de...zuchtwarte der einzelnen rassen können dir auch gut weiterhelfen

Antwort
von Jocker62, 61

Bitte beachte,das wie z.B.der Rottweiler unter die sog. Kampfhunde Verordnung fällt das heißt extra Prüfungen für Maulkorb Befreiung,höherer Steuersatz u.dadurch ich mein jetzt die Vorurteile ,machen viele Menschen einen Bogen um Euch!! Zudem weiss der Rottweiler gar nicht welche Kraft er hat u.das kann ,muß nicht schmerzlich enden.Also eher nicht für Anfänger geeignet.

Kommentar von Jocker62 ,

Ich stand mal vor der Wahl Schäferhund oder Golden-Retriver ! Beide im Alter von 4 Jahren.Der Schäferhund wurde als Wachhund ausgebildet u.war im Einsatz bei der Bundeswehr, der Goldi aus der Tiernothilfe. Das heißt der Schäferhund wurde aus Altersgründen ausgesondert!Abgabe wäre kostenlos gewesen!Ein Tier was auf Kommando Familienhund oder Arbeit unterscheiden konnte.Alternativ also mal nach solchen Hunden umschauen. Der Goldi ,von seinen Vorbesitzern misshandelt, mußte erst mal wieder das vertrauen zum Menschen aufbauen.Somit war er ein Problem hund! Habe aber im Laufe der Zeit das Vertrauen aufbauen können.Jetzt nachdem dieser verstorben ist habe ich einen Labrador aus der Tiernothilfe. Er ist dort aufgewachsen, habe ihn mit einem 1/2Jahr bekommen."Whisky" ist jetzt 14 Monate, u. was soll ich sagen!!!Besser konnte es für uns beide nicht kommen !!

Antwort
von BlackRose10897, 85

Wir haben einen Dobermann, der mit einem halben Jahr über eine Tierschutzorganisation aus Portugal zu uns kam. 

Er ist ein absoluter Familienhund und wir hatten keinerlei Probleme bei der Erziehung. Wir können ihn auch überall mitnehmen, da er ein eher ruhiger Geselle ist. 

Aber: er hat einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt, vorallem den Kindern gegenüber. Er und meine Kinder haben eine sehr enge Bindung und wenn wir mit ihm unterwegs sind und fremde Menschen oder (noch schlimmer) fremde Hunde in die Nähe der Kinder kommen, wird er sehr böse, zeigt seine Zähne, knurrt und stellt den Kamm. Wenn er auch sonst ein sehr ruhiger und geselliger Hund ist, in solch einem Moment würde ich keine Garantie übernehmen.

Mein erster Hund war ein Schäfer-Berner Sennen-Mix. Auch er war ein absoluter Familienhund und sehr sehr wachsam. Allerdings haben Schäferhunde oft Probleme mit der Hüfte. Obwohl Monty ein Mischling war, hatte auch er diese Probleme. Sein Sohn (Schäfer-Berner Sennen-Riesenschnauzer-ein kleiner "Unfall" vom Pferdehof😅)  bekam ebenfalls Hüftprobleme, allerdings erst später. Wie es bei seinen Geschwister aussah, weiss ich nicht, da diese bei anderen Familien aufgewachsen sind.

Auch Boxer sind absolute Familientiere, haben aber manchmal einen ziemlichen Dickkopf, so auch Bulldoggen😅

Von Rottweiler würde ich Dir komplett abraten, da man bei dieser Rasse noch erfahrener sein sollte.

Es sind alles keine Rassen für Anfänger, da es sehr dominante Wesen sind. Eine Hundeschule solltest Du auf jeden Fall aufsuchen. Und Unsicherheit im Umgang mit einer dieser Rassen, kann ganz böse in die Hose gehen.


Kommentar von Bitterkraut ,

wenn wir mit ihm unterwegs sind und fremde Menschen oder (noch schlimmer) fremde Hunde in die Nähe der Kinder kommen, wird er sehr böse, zeigt seine Zähne, knurrt und stellt den Kamm.

Wenn ein Hund sich gegenüber mit und meinen Kindern so benehmen würde, wär die Polizei und der Amtstierarzt schneller bei euch, als du gucken kannst. Sowas geht gar nicht. Euer Hund scheint eine Zeitbombe zu sein.

Kommentar von BlackRose10897 ,

Nein, der ist keine Zeitbombe. Der reagiert nicht immer so, sondern nur wenn fremde Hunde unangeleint an unseren Kinderwagen gehen oder zu meiner großen Tochter laufen.  Und mit Kindern hat er gar kein Problem sondern hauptsächlich mit Männern. Das war aber schon so, als wir ihn bekommen haben.

Kommentar von Bitterkraut ,

auch gegenüber Erwachsenen hat sich ein Hund nicht so zu benehmen. Es ist so lange keine Zeitbombe, bis er hochgeht.

Kommentar von BlackRose10897 ,

Wir sind beim Hundetraining und haben einen Bekannten, der Hundeführer ist. Der Hund wäre nicht mehr bei uns, wenn von ihm eine Gefahr ausgehen würde. Und glaubst du wirklich, dass wir dabei seelenruhig zusehen und ihn auch noch dafür loben? Ganz sicher nicht. Wir unterbinden das sofort. Und er reagiert auch wenn wir das tun und wird sofort wieder ruhiger und setzt sich brav neben mich.

Er hat wohl schlechte Erfahrungen mit großen Männern gemacht, bevor er zu uns kam.

Er wurde auch mit 1 1/2 Jahren im Wald von einem Pit Bull angegriffen und bekam dabei ein Stück vom Ohr abgebissen. Seit dem reagiert er bei unangeleinten, fremden Hunden so, wenn diese uns zu nahe kommen.

Kommentar von froeschliundco ,

zähne zeigen, knurren und kamm stellen ist ein zeichen von unsicherheit und angst, das sind zeitbomben...wen du souveräner rudelführer wärst, müsste dein hund diese ihn überfordernde aufgabe nicht auf sich nehmen...das ist eigentlich dein job als rudelführer für sicherheit zu sorgen...du musst lernen vorneweg zu gehn, deinen hund in die schranken weisen und dich zwischen die "gefahr" und dein rudel zu stellen, grossmachend ruhig verharren bis die person od.hund vorbei gegangen sind...dann hund kurz loben für sein ruhiges verhalten u.weiter gehn...und wen du das 20mal machen musst im park...ich würde fürs anfangtraining die kinder sowieso zuhause lassen

Kommentar von Goodnight ,

Dein Hund hat vor allem einen Besitzer der sich der Gefährlichkeit seines Hundes nicht im Geringsten Bewusst ist.

Kommentar von BlackRose10897 ,

Ihr könnt mich verurteilen wie ihr wollt. Ihr kennt weder mich, noch den Hund. Ihr seid nicht dabei und könnt auch die Situationen nur aus den Texten beurteilen.

Wie bereits erwähnt, sind wir mittendrin, dieses Problemverhalten abzulegen.

Jemand der ein Trauma hat, kann seine Ängste ja auch nicht innerhalb kürzester Zeit ablegen. Da kann man sich noch so groß zwischen ihn und die "Gefahr" stellen. Es ist ein Lernprozess für ihn. 

Wir haben schon mehrere Hunde aus Gewalt und Verwahrlosung geholt, die diesen Prozess mit Pravour durchlaufen sind und auch er wird es schaffen.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass Angst und Unsicherheit bei einem Hund sehr gefährlich werden können, wenn man nichts tut oder den Hund in so einer Situation "alleine" machen lässt. 

Von daher urteilt nicht, wenn ihr nicht dabei seid.

Antwort
von smokyunicorn, 88

Ich habe ein Schäferhund-Husky mix und kenne auch die "reinen" Schäferhunde und würde dir diese Rasse empfehlen... Sie sind sehr freundlich , beschützen , anhänglich und loyal , sehr lernfähig und sehr sportlich ...sie sind sehr aufmerksam und außerdem sind sie Sehr schön und bellen nicht die ganze Zeit ... :) die können dich in deiner "gefährlichen" Gegend gut beschützen ;)

Hoffe ich konnt helfen ^-^ bei weiteren Fragen zum "Schäferhund " kannst mich gerne fragen :)

Kommentar von froeschliundco ,

wobei du erwähnen solltest/musst, das DSH in verschieden zuchtlinien gezüchtet werden u.wen du einem anfänger einen DSH empfiehlst dann sicherlich keinen aus einer reinen arbeitslinie (kannst du auch gleich malinois empfehlen)...beim DSH muss aber auch genauso auf gesundheit geachtet werden@wolfhino wen dann wende dich an den zuchtwart des DSH-vereins SV...

Kommentar von LukaUndShiba ,

Du bist doch selber grade hundeanfänger und stellst noch Fragen zum Hunde benehmen (was natürlich nicht negativ sondern positiv ist)

Aber ich glaube du hast noch nie einen Schäferhund der Arbeitslinie gesehen oder richtig damit zu tun gehabt. 

All das sind die Hunde nur wenn man Erfahrung da drin hat einen Hund konsequent und richtig zu führen. Und das ist gar nicht so leicht auch wenn ein ordentlich ausgelasteter schäferhund erst mal super lieb ist. 

Kommentar von froeschliundco ,

genau @lukaundshiba ich bin sozusagen mit arbeitslinie "aufgewachsen" und trotzdem bin ich froh das mein erster eigener hund eine schönheitslinie war, mit der ich meine erfahrung sammeln konnte

Kommentar von LukaUndShiba ,

Meine Tante und ihr Mann halten DSH der Arbeitslinie, bin also auch sozusagen damit groß geworden. 

Es sind super tolle Hunde keine Frage, aber mit denen wird meist den ganzen Tag lang gearbeitet und wenn mal ein Tag frei ist sind die von morgens bis abends bei meiner Tante im Stall (Reitlehrerin) und bewegen sich dort komplett frei. 

Kommentar von brandon ,

Mein erster Hund war eine Schäferhündin die ich mit 14 Jahren bekam. Mit ihr war ich mindestens drei mal in der Woche auf dem Hundeplatz und habe mit ihr an vielen Prüfungen und Pokalkämpfen teilgenommen. 

Für mich war sie der beste Anfängerhund den ich haben konnte.

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 44

so lange du so wenig ahnung hast -hole dir bitte gar keinen hund!

dein rassemix zeigt -du hast dich ueberhaupt nicht ueber die so sehr unterschiedlichen beduerfnisse dieser rassen intormiert. bitte hole das nach! 

abhaengig vom bundesland brauchst du fuer einige dieser hunde besondere auflagen, weil sie listenhunde sind.

anfaengerhunde sind keiner der genannten hunde.

jeder hund beschuetzt seine menschen -vor allem muessen aber menschen ihre hunde beschuetzen!

ueber die rassen kannst du sehr vielegooglen ueber hundeerziehung gibt es viele buecher im verlag animal learn!

Antwort
von brido, 88

Bin für den Dobermann, finde Boxer häßlich, Rottweiler zu gefährlich. 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten