Frage von H96er, 19

Roter Prachtbarsch frisst nicht?

Infos vorab: 150 Liter Aquarium mit relativ dichter beplfanzung und 3 Höhlen + stillen ecken Besatz: - 1 Pärchen Paradiesfische - 1 Pärchen Rote Prachtbarsche - 12 Neons - 4 Mollys - 4 Otocinclus und 2 Antennenwelse.

25 Grad, Ph ca 7, Gesamthärte ca 8-16 und eine Karbonathärte ca 3 (alles vom Stäbchentest)

Problem: Mein RPB (Roter Prachtbarsch) frisst nicht. Es sitzt meist in einer Ecke an einer Höhle, und wenn es Futter gibt schwimmt er entweder planlos umher oder bleibt dort. Dem Weibchen geht es gut! Könnte das Brutpflege sein (Weil ich bei Antennenwelse gelesen habe, dass die Männchen dann nichts fressen)? DIe Farben scheinen noch zu passen (sogar ein wenig/minnimal rot am Bauch (aber Männchen!!!)).

Oder mache ich bei der Haltung etwas falsch?

Vielen Dank im Voraus

Felix

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Aquaristik, Aquarium, Fische, 19

Hallo,

nein, leider hat das so gar nichts mit Brutverhalten zu tun, denn das würde erstens durch das Weibchen durchgeführt (das Männlein verteidigt in dieser Zeit das Revier) und zweitens findet das innerhalb einer Höhle statt, nicht außerhalb.

Die Wassertests deiner Teststäbchen kannst du komplett vergessen, mit so einer von-bis Härte lässt sich gar nichts anfangen, die KH passt überhaupt nicht zur Gesamthärte und der PH-Wert von 7 kann wasserchemisch gar nicht sein.

Wie schafft man es, in so einem kleinen AQ zwei stark revierbildende und territoriale Fische zu vergesellschaften?

Wie schafft man es, Fische zu vergesellschaften, die komplett gegensätzliche Wasserwerte brauchen?

Da musst du dich nicht wundern, wenn Fische krank werden und sterben. Bei revierbildenden Fischen gibt es Stress und Stress lässt das Immunsystem von Fischen schnell zusammenbrechen - ergo, sie werden krank, denn in einem AQ herrscht eine hohe Keim- und Bakteriendichte und außerdem tragen viele Zierfische viele Krankheitserreger bereits in sich.

Und falsches Wasser (zu hart, zu alkalisch oder umgekehrt) verursacht bei den Fischen große Probleme mit der osmotischen Regulierung. Dabei werden dann die Organe so sehr belastet, dass sie nach einiger Zeit der Überbeanspruchung versagen - und der Fisch stirbt so vor sich hin.

Bitte teste dein Wasser vernünftig mit Tröpfchentests und optimiere nach den Ergebnissen deinen Fischbestand.

Gutes Gelingen

Daniela

Kommentar von H96er ,

Ok danke dafür.

Also neue Tests werde ich dann auf jeden Fall machen aber zu mir meinte man, das es geht mit pppbs und paradiesfischen weil ich 50 cm höhe habe und die pppbs unten und die paradiesfische oben sind

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community