Rote Augen beim YOGA machen.......... an was kann das liegen?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Hallo RolloMollo,

Atemübungen/ Pranayama, sind eine sehr sensible Sache.

Der Atem ist an das Nervensystem gekoppelt. Wie du weisst, atmet man in Stresssituationen anders als in entspannten Phasen. So atmen wir im Stress kurz und mit schneller Frequenz, im entspannten Zustand langsam und tiefer...

Kumbhaka heisst, den Atem anhalten. Das kann sowohl nach einer vollständigen Einatmung geschehen (antara kumbhaka), als auch nach der vollständigen Ausatmung (rechaka kumbhaka).

Was du mit Vinjasas meinst verstehe ich nicht. Machst du während du Asanas ausführst diese Atempausen und ziehst den Bauch ein?

Oder meinst du Uddiyana-Bhanda? Bei dieser Atemtechnik wird nach der vollständigen Ausatmung der ganze Bauchbereich an die Wirbelsäule gezogen und hoch zum Brustbein...? Das wird im Stehen geübt.

Dies ist eine sehr fortgeschrittenen Atemübung, absolut nix für Gelegenheits-Yogis!

Bevor du solche exotischen Pranayamas machst, schule deinen Körper mit Asanas. Begib dich auf die niedrigen Stufen vom Pranayama (Ujjayi, Viloma, liegend, dann sitzend) und lerne erst diese. Und vor allem, nimm Unterricht! Wie gesagt, der Atem ist sensibel. Er verbindet dein Innen mit dem Aussen, macht deine Lebendigkeit aus und ist Ausdruck des Zustands deines Nervensystems. Und wenn du da forcierst, antwortet dein Körper und deine Psyche...

In deiner Praxis übst du definitiv zu viel Druck aus, das ist gefährlich- für die Physe und die Psyche. Lass das sein!



Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von kwon56
09.02.2016, 10:57

Ja, nimm den Druck heraus, alles muss fließen.

0

Das Wichtigste wurde ja schon gesagt, langsam und lieber tiefer anfangen, vor allem aber ohne irgend einen persönlichen Druck etwas schnell erreichen zu wollen. Deine roten Augen zeigen das Dein Körper unter Stress und Giften steht.

Für mich gehört zu erfolgreichem Yoga der ganze Körper, das ganze Leben, damit auch ganz wichtig die Ernährung. Vorher eine Entgiftung, dann eine Umstellung möglichst Richtung basische Ernährung.Diese erreicht man am besten mit vegetarischer, noch besser Veganer Ernährung.

Vegan bedeutet mehr als nur anders Einkaufen, Kochen und Essen. Vegan heißt für mich den Chip wechseln, kritischer Hinterfragen,sich über Herkunft von Produkten informieren. Auch über den eigenen Lebenstil und selbstgemachten negativen Streß.

Nachdenken, hinterfragen und dann relaxt regelmässig Yoga.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist auch wichtig, dass du sattwig lebst (kannst ja mla googeln- Sattwa), das heißt, dich vor allem rein ernährst und keine Gifte intus hast. Da wir ja alle Gifte über die Umwelt aufnehmen, ist es wichtig, vorher Kriyas zu machen, z.B. Dhauti Kriya. Hier siehst du ein paar kriyas, Reinigunsübungen: http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/Art_Kriyas.html. Tratak (siehe die Seite) könnte besonders empfehlenswert bei deinem Augenproblem sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?