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Rosenkrieg, warum?

Frage von Drachenherz Drachenherz

Nach 15 Jahren Beziehung kam das AUS. Sorgerecht und Unterhalt sind geklärt. Eigentlich gibt es keinen Grund zu streiten. Ich habe schon überlegt weg zu ziehen, aber meine Frau soll die Kinder natürlich regelmäßig sehen. Ein Freund fragte mich kürzlich, ob da wirklich nichts gefühlsmäßiges mehr ist, denn er kann sich diesen Rosenkrieg nicht erklären. Kann es denn sein, dass sich Menschen so streiten, weil sie sich noch etwas bedeuten?

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Antworten (11)

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    Antwort von Niklaus Niklaus

    Ich denke dass der wahre Grund für einen Rosenkrieg viel tiefer liegt. Verletzte Liebe, verletzter Stolz, verletzte Gefühle, Angst vor dem Alleinsein. Es gibt so viele Gründe. Wenn es möglich ist, sollten die wahren Gründe des Beziehungsendes gefunden werden. Dabei immer den Respekt und die Achtung vor dem Anderen wahren.

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    Antwort von BELLA64 BELLA64

    15 Jahre sind eine lange Zeit, die man miteinander gelebt hat. Das kann niemand so schnell ablegen und gut ist. In den wenigsten beziehungen geht eine Trennung ohne Stress und Häßlichkeiten von statten. Hochachtung vor denen, die alles gut im Griff haben. Vor allem sich selber und nicht den anderen schlechter als schlecht machen.

    Kommentar von Drachenherz Drachenherz

    Ich habe sicher eine Menge Fehler gemacht. Für mich ist es wichtig die Kinder aussen vor zu lassen, aber vielleicht ist das auch der Grund, dass meine Ex nicht damit zurechtkommt, dass die Kinder beim Vater leben.

    Kommentar von BELLA64 BELLA64BELLA64

    Dann bleib dabei. Deine Einstellung finde ich gut, wenn die Kinder aussen vor bleiben. Ohne Streit wird es wohl nicht gehen und es wird auch seine Gründe haben, warum du die Kinder bei dir hast.

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    Antwort von Pinguin Pinguin

    das gegenteil von liebe ist nicht hass sondern gleichgültigkeit. solange man sich noch streitet, hat man noch gefühle füreinander.

    Kommentar von moon73 moon73moon73

    Gefühle schon, aber nicht mehr unbedingt Liebe. Eine Trennungn ist ein sehr schmerzhafter Prozeß, besonder für den, der getrennt worden ist. Da sind Rosenkrieg ähnliche Verhaltensweisenn fast normal oder auch verständlich. 15 Jahre sind sehr lang, man hat so viel miteinander erlebt und durchgemacht. Der der verläßt, ist immer einen kleinen Schritt weiter und kann emotional leichter an die Trennung herangehen - aber der der verlassen worden ist , muß seine Gefühlswelt erst mal wieder ins Reine bringen. Da staut sich so viel an: Wut - Verzweiflung - Enttäuschung - diese Gefühle wollen alle raus und das Ergebnis davon ist natürlich nicht unbedingt schön.

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    Antwort von GrueneFee GrueneFee

    Sicher ist das möglich. Muss aber nicht unbedingt sein. Es wird wohl von Vorteil sein, anfangen richtig getrennte Wege zu gehen. Deine Frau kann die Kinder doch auch regelmäßig sehen, wenn du umgezogen bist? Das sollte kein Grund sein, den Umzug zu lassen.

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    Antwort von Lena101 Lena101

    Nach 15 Jahren Ehe sind sicher noch Gefühle vorhanden, in deinem Fall sind es wohl hauptsächlich negative und die führen eben zu dem genannten Rosenkrieg. Man kann aber versuchen eine konstruktive Konfliktlösung herbeizuführen, indem man sich nicht versucht gegenseitig auszutricksen, sondern die Kommunikation zueinander sucht und sich daran erinnert, dass man sich ja mal geliebt hat und dass man, wenn auch getrennt, Eltern bleibt. Kinder haben ein Anrecht darauf, dass sich ihre geschiedenen Eltern ihrer Pflichten zum Wohl der Kinder bewusst bleiben.

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    Antwort von Laika2003 Laika2003

    Solange man miteinander streitet empfindet man noch etwas füreinander.

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    Antwort von YuLy42 YuLy42

    Liebe und Hass sind direkte Nachbarn, ja.

    Wobei ich einen Rosenkrieg eher der Unfähigkeit zu echter Kommunikation zuschreibe.

    Kommentar von Drachenherz Drachenherz

    Streiten ist doch auch eine Form der Kommunikation.

    Kommentar von BELLA64 BELLA64BELLA64

    Aber nicht, wenn es in Krieg ausartet.

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    Antwort von andien andien

    such doch mal nach einer mediation in eurer gegend. das kann richtig gut bei streit helfen. (ansonsten auch eine erziehungsberatung, die vom jugendamt bezahlt wird - alle eltern haben anspruch darauf und da geht es auch um streits nach der trennung)

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    Antwort von abwegung01 abwegung01

    Sagt man ja, Hass und Liebe liegen nah beieinander... Beides sind eigentlich extreme... Und so sollte es eigentlich nicht wundern, das das eine in das andere, artverwandte, schnell umschlagen kann..weil es auf den gleichen Empfindungen und Gefühlen basiert, 15 Jahre ist ne lange Zeit

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    Antwort von Schnukkel Schnukkel

    tragt es bitte nicht auf den rücken der kinder aus und versucht ein gutes verhältnis zwischen euch herzustellen denn in soviel geimsamen jahren gab es auch schöne zeiten

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    Antwort von andreas48 andreas48

    ein Rosenkrieg aus verletztem Stolz anzufangen ist das allerletzte und ich kann bei solchen Allüren nur den Kopf schütteln..

    aber wenn du das vermeiden willst, dann meine Hovchachtung, aber dann suche dir eien Bleibe,wo du dich erstmal im wahrsten sinne des Wortes wegschließen kannst...

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