Roman Herzog: "Zu viel Sozialstaat ist unsozial. Warum?

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4 Antworten

Grundsätzlich muss jeder Euro, der über die Sozialsysteme verteilt wird, vorher irgendwo eingenommen werden.

Daher muss ein "gerechter" Weg gefunden werden, der zum Einen die Bedürfnisse der Empfänger deckt und zum Anderen die Geber nicht überfordert.

Das ist eine Gratwanderung. Sind die Sozialleistungen zu niedrig, kommen die Bedürftigen nicht mehr klar. Sind sie zu hoch, werden den Leuten, die jeden Tag ihrer Arbeit nachgehen, immer höhere Beträge abgepresst, was letztlich dazu führt, dass derjenige, der nichts macht, sorgenfrei leben kann, während derjenige, der alles bezahlt, kaum noch etwas von seiner Leistung sieht.

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Er spielt darauf an das ein Sozialstaat eben auch irgendwie fianziert werden muss. Das wird durch unsere Steuern bewerkstelligt. Den Sozialstaat tragen finanziell gesehen also vor allem die Mittelschicht und die Oberschicht. Roman Herzog möchte damit audrücken das die Steuern mittlerweile schon so hoch sind, dass es für den arbeitenden Bundesbürger unfair bzw. unsozial wird ("zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit für alle, die arbeiten."). Im Kontrast dazu liegt der sozialabgabenbeziehnde Arbeitslose nur auf der faulen Haut (übertrieben gesagt). Das beste Beispiel dafür, dass kommunistische Systeme nicht funktionieren war die UdSSR mit ihrer Zentralverwaltungswirtschaft.

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Reaktionäres Gewäsch ist das, weiter nix sonst. Damit läutete er zum Sturm für einen weiteren Sozialabbau, stt Hinweise zu geben, wie man ihn wieder zurückgewinnt und wie man das finanzieren kann. Diese seine Roßtäuscherei ist dazu angetan, alles Soziale zu verteufeln. Dabei ist eh fasdt nix mehr in Richtung Sozialstaat zu erkennen. Nun, dieser Herzog ist ein bloßer CDU-Mann, daher muß er solch falsche Töne spucken.

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Kommentar von Interesierter
10.06.2016, 19:36

Umverteilung um des verteilens Willen ist weder sinnvoll, noch sozial.

Du redest dem Faulenzen das Wort und ziehst Arbeit und Leistung in den Dreck.

Genau das meinte Herzog mit seiner Aussage.

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Naja. Wenn der Staat es seinen Arbeitslosen "zu" gut gehen lässt, hat der arbeitende dem Arbeitslosen gegenüber keinen  Vorteil mehr. Eher sogar einen Nachteil, da er 8h am Tag auf Arbeit ist. (Zeitverlust)

Würdest du das fair finden?

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