Ich bräuchte da wirklich kompetenten Rat. Ich überlege eine Riskolebensversicherung abzuschließen und überlege noch, wie hoch vernünftigerweise der Risikoschutz sein soll. Gerade vor Vertragsabschluß muss man sich über alle finanziellen Folgen im Klaren sein. Hat jemand einen Tipp?
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Das A und O: Mindestens in der Höhe eines Bruttojahresgehaltes muss der Risikoschutz sein. Alles andere wäre viel zu niedrig. Geh da kein Risiko ein...
Stimme palau1 grundsätzlich zu. Ist aber noch viel mehr zu bedenken. Die Höhe der anzusetzenden Summe muss sich ja nach den dann bestehenden Versorgungslücken richten und die können wiederum von vielen Umständen abhängen. Beispiele: 1. ist das dann fehlende Einkommen das Einzige, sollte die Versicherungssumme dem Bedarf aller Hinterbliebenen an Kosten für Lebenshaltung einer "Übergangszeit" von ca 1-2 Jahren abdecken + 2. Verbindlichkeiten (wie Kredite z. Bsp,) sollten damit abgelöst werden können, damit die Belastung für die Hinterbliebenen minimiert wird.
Das würde schon mal die Summe konkretisieren, denke ich.
Hoffe Du stimmst mir zu.
Gruß christian1201
Kommt drauf an was du alles hast. Also meine Risikolebensversicherung ist sehr gering, nur 10.000 Euro, da ich ja auch eine Kapital-Lebensversicherung habe. Ich würde einfach schauen was du für offene Kosten (wie Kredite) hast, denen dann noch 10.000 Euro für eine ordentliche Beerdigung beifügen und gut ist. Dann wären alle Kosten gedeckt und deine Leute die dich unter die Erde bringen müssen nichts aus eigener Tasche zahlen. So würde ich es machen. Wenn du noch kleine Kinder hast sieht das vielleicht noch anders aus, aber als Single reicht das.
Ha, ha, was wollt ihr heute mit 10T ? Außerdem: 10T für 'ne Beerdigung? Verbrennen und weg! Kostet nich' 10T!
Wenn Du Familie hast, siehe oben, dann leg mal ruhig 20T drauf! G
Beispielrechnung: Ein günstiger "ordentlicher" Grabstein - 1.600 Euro
Friedhofsgebühr an die Gemeinde, sowie Nutzung der Kapelle, Leiche kalt halten und "Baugenehmigung" das ein Grabstein drauf darf - 1.200 Euro
Kaffeetrinken für ca. 100 Personen - 1.000 Euro
günstiger Sarg mit Laken etc., der ja mitverbrannt wird, eine günstige Urne, Amtsärztliche Untersuchung vor Verbrennung, Überführung vom Todesort zur Verbrennung und dann zum Friedhof, Gebühren für Ämter wie Standesamt (Sterbeurkunde) und und und - alles günstig und du bist wieder mit 3.000 Euro dabei. Also 7.000 Euro muß man schon für eine günstige Verbrennung rechnen. Und wenn es dann etwas mehr sein sollte bricht es keinen das Genick. Vertue dich da mal nicht ;-)
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Es war meine Beispielrechnung. Zitat: "So würde ich es machen" Und was ich damit will hast du gelesen, also spar dir dein "Ha, ha...." Ich habs erst vor einem halben Jahr miterleben dürfen / müssen.

Es kommt ganz darauf an, was du absichern willst. Warum brauchstdu diesen Schutz und welchen Grund hast du für diese Absicherung. Da kann dir hier niemand einen seriösen Rat geben. Weil er deine persönlichen Verhältnisse nicht kennt. Der Preis für diese Versicherungen ist abhängig von der Versicherungssumme, Gesundheitszustand, Größe und Gewicht und gefährlichen Hobbys.