Frage von JKPhillip, 129

Risiko einer Psychose/Schizophrenie bei keiner familären Vergangenheit?

Hallo liebe gutefrage.net-Community!

Falls paar Leute dabei sind, die sich auskennen und lieb genug wären zu antworten:

Wie groß ist das Risiko eine Schizophrenie oder Psychose oder auch einfach Wahnvorstellungen zu entwickeln, wenn bei desjenigen Verwandten keine psychischen Störungen bekannt sind?

Das einzige was bekannt wäre, wäre halt, dass die Oma (~80 Jahre) Demenz hat (jedoch ohne Wahnvorstellungen). Ansonsten keine psychischen Auffälligkeiten.

Was noch Fakt ist, wäre vielleicht, dass man selbst unter einer leichten Angst-/Panikstörung leidet. Und unter einer leichten Zwangsstörung gelitten hat, diese jedoch durch einen Pilztrip "behoben" hat. Alter: ~22

Seid dem ich mich aus reinem Interesse mal über diese Themen rund um Schizophrenie und Psychose informiert habe, habe ich eine leichte Angst entwickelt selbst irgendwann eine davon zu bekommen. Ich meine ihr müsst euch das vorstellen: man kriegt meistens selbst nicht mit wie man in sowas reinkommt und wenn man schon voll drin ist, ist es meistens zu spät.

Alles liebe :) Und Dank an alle!

Antwort
von Seanna, 74

Die Lebenszeitprävalenz für Schizophrenie liegt bei ca. 0.5% bis 1%.

Da du schon über 22 zu sein scheinst, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, denn die höchste Wahrscheinlichkeit für die erste Phase hat man im Jugendalter bis frühes Erwachsenenalter und Männer erkranken im Schnitt eher noch früher als Frauen.

Expertenantwort
von bodyguardOO7, Community-Experte für Ernährung & Medizin, 43

Psychosen, sowie alle anderen psychischen Störungen hängen vor Allem mit Störungen des Gehirnstoffwechsels zusammen - und schon allein ein simpler Magnesiummangel kann Reizbarkeit, Psychosen, Depressionen und vieles mehr auslösen, da Magnesium im Energie-und Gehirnstoffwechsel an der Aktivierung von mehr als 300 Enzymen beteiligt ist - und das Risiko steigt durch "Magnesiumräuber" wie z.B. Stress, Alhohol, Koffein, Nikotin, THC oder andere Drogen ganz erheblich.

Einige der Mg-Mangel-Symptome findest Du hier.

http://www.dr-neidert.de/index.php/biomed/304-magnesiummangel-symptome-und-ursac...

Kommentar von JKPhillip ,

Sehr interessant! Danke für deine Antwort, kann viel damit anfangen.

Ggf. komme ich darauf nochmal zurück :)

Kommentar von bodyguardOO7 ,

Gerne.

Kommentar von JKPhillip ,

Hab mich grad übrigens mehr damit beschäftigt. Das witzige ist, viele der Symptome treffen zur Zeit auf mich zu:

ich bin sehr geräusch empfindlich, aber nur auf bestimmte arten von Geräuschen. Muss nicht unbedingt damit zusammenhängen, dass ich Magnesium-Mangel hab, es gibt auch eine Krankheit bei der Geräusche im Gehirn falsch verarbeitet werden und eine Aggression auslösen, aber trotzdem.

Unruhe, Nervosität, Ruhelosigkeit in Kombination mit Reizbarkeit treffen in hohem Maße auf mich zu, wobei ich mich auch zur Zeit in nem stressigen Studium befinde...das kann aber wegen dem Stress erst recht zu nem Magnesium Mangel führen.

Mangelnde Konzentration äußert sich zum Teil dadurch, dass wenn ich mich hinsetze und sobald ich anfange zu lesen nach 10 Minuten mein Kopf mir durch ein leichtes Drücken anfängt zu sagen: "Komm, mach was anderes."

Schlafstörungen habe ich zur Zeit eher weniger.

Kann sein, dass ich einen Großteil der Symptome fälschlicherweise durch Denkfehler auf mich beziehe, da ich eben nach Symptomen in mir Suche. Und wenn man bei solchen Zeichen nach was sucht, wird man auch meistens fündig. So kann ich auch gleich die Hälfte der Symptome die mit Krebs in Verbindung stehen direkt auf mich beziehen...

Dennoch wäre es lohnenswert mal ein Magnesium-Präperat auszuprobieren, vor allem da ich gelegentlich kiffe und wie du sagtest THC ein Magnesiumräuber sei. ^^

Soweit ich weiß gibt es kein großes Risiko einer Überdosierung.

Danke nochmals, dass du mich auf das Thema gebracht hast. Weitere Meinungen von dir immer gerne erwünscht :) 

Kommentar von bodyguardOO7 ,

das kann aber wegen dem Stress erst recht zu nem Magnesium Mangel führen.

Ganz richtig - den Zusammenhang findest Du auch hier.

http://www.wasser-und-salz.org/blog/magnesium-das-salz-der-inneren-ruhe/

Kommentar von JKPhillip ,

Hatte vor paar Monaten sogar einen Tinnitus. Dieser ist aber nachdem ich weniger Stress hatte auch weg gegangen. Danke für deinen Tipp wie gesagt, hab mir heute ein Präparat mit 375mg Wirkstoffinhalt besorgt.

Hatte danach leichtes Unwohlsein tatsächlich (wobei ich mir das viel eher einfach eingeredet habe...) und Müdigkeit.

Aber probiere es jetzt mal aus. Schade kann es ja anscheinend nicht. ^^

Antwort
von Bitterkraut, 44

So ein Pilztrip kann genausogut auch eine Psychose auslösen. Jeder kann irgendwann im Leben eine psychotische Episode erleben. Wodurch auch immer.

Kommentar von JKPhillip ,

Das stimmt. Aber bis jetzt noch nichts passiert. Aber als ob jeder einfach so zum Teil eine Psychose bekommen kann? Das ist richtig richtig beunruhigend. 

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Aber es ist so..

Antwort
von gilgamesch4711, 13

 

  Du musst erst mal begreifen, dass Schizo Drogen induziert ist. Jeder REM Traum ist eine Schizo Psychose.

  
Ich selbst hatte zwei schwere Schizotrips jeweils im Mrz. 78 und Juni 84 . 30 X
24 h kein Auge zugetan. Ich will euch jetzt nicht anstiften. In geistiger Umnachtung schrieb ===> Daniel Paul Schreber die "
Denkwürdigkeiten " Ich kann euch nur warnen; wer dieses Buch liest,
lässt sich auf die Wette ein, auf welcher Seite er sich erstmals übergibt. Eher plädiere ich dafür, dass ein Kind einen Porno lesen darf,
als dass ihm unbeabsichtigt der Schreber in die Hände fällt.

    In bester amerikanischer Tradition sinnieren die amerikanischen Psychodoks über Schrebers Sozialisation. Hatte vielleicht der Vater neurotisierende Erziehungstechniken angewandt, die den Ausbruch der Psychose begünstigten? 

   Im Rahmen der Märzereignisse erlag ich einer zwanghaften kognitiven Täuschung; so oft mir eine Biene oder Wespe begegnete, zwang mich eine rätselhafte Kraft, gegen meine bewusste Einsicht zu glauben, dieses Vieh sei eben gerade durch Urzeugung entstanden. Für diesen mir völlig neuen Bewusstseinszustand fand ich den Begriff " Insektenwunder "

   Ich bin ja nun Physiker ( damals mitten in der Dissertation ) und habe daher gelernt, mich selbst zu objektivieren.

   " Aber warum gibt es kein Hundewunder; kein Vogelwunder? "

    Dies war wohl einer der entscheidensten Anstöße. Ich machte eine ===> Autokorrelation auf; was hatten mir meine Stimmen eigentlich beigebracht? Nichts.  Der Schizofrene kämpft gegen seine Stimmen ohne Einsicht genau wie ein Kampffisch ===> Cichlide der nicht in der Lage ist, sein eigenes Spiegelbild zu erkennen.

   Das Insektenwunder beweist ja eines. Im Gehirn gibt es kein Warumzentrum; sondern es gibt offenbar ein Zentrum, das fragt, wo kommen die Vögel her? Und ein anderes, wo kommt das Universum her? Denn gäbe es nur eine zentrale Waruminstanz und diese würde mal ausfallen, würden wir gleich aller höheren geistigen Leistungen verlustig gehen.

   schreber las ich nach meiner Remission aus wissenschaftlicher Neugier. Und siehe da; auch er hatte ein " Insektenwunder " nicht nur erlebt, sondern auch unabhängig von mir das selbe Wort gefunden. Schrebers Symptome gleichen den meinen so sehr, dass ich zu dem Ergebnis kam, wir beide, er wie ich, sind Opfer einer Horrordroge.

   Beschäftige dich mal mit ===> Jeanne d'Arc; der Dauphin Karl VII instrumentalisierte die Legende, die Erlösung Frankreichs werde von einer Jungfrau kommen. Der füllte jetzt mehrere Pythias mit einer Voodoodroge ab; und diejenige, deren Gestammel ihm am Ehesten zusagte, war eben Johanna.

   Du sollst lernen, dass Schizofrenie in aller Regel aus kriminellen Motiven durch Horrordrogen induziert wird. Eine spontane Neigung zu dieser Erkrankung will ich von Vorn herein zwar nicht unbedingt ausschließen, halte es aber für eine vernachlässigbare Größe.

   ach übrigens.  Mein Psychodok, bei dem ich wegen meiner Epilepsie in Behandlung bin, verbot mir kategorisch zu behaupten, ich sei je schizofren gewesen. Bis Heute ist die Psychiatrie das einzige Gebiet, auf dem Mediziner straflos die Symptomatik einer Krankheit mit ihrer Diagnose verwechseln dürfen. So meinte der Psychodok, ich ei doch ein intellenter Akamiker. Und Schizofrene erkenne man daran, dass sie dummes Zeug schwätzen ...

Kommentar von JKPhillip ,

Hey, danke auch für deine Antwort.

Dein Text ist bisschen kompliziert zu lesen, aber es ist cool, dass du ein Physiker bist. Ich interessiere mich selbst auch für die Physik. Das ein Traum sehr viele Ähnlichkeiten für eine Psychose/Schizophrenie/Wahnvorstellungen hat ist mir auch aufgefallen. Das witzige ist zwischen den Träumen und Wachphasen ist man wirklich am halluzinieren. So kann es auch sein, dass wenn man sich gerade bei der Induktion eines Klartraums befindet, kurzweilig Gegenstände sieht, die nicht da sind, oder kurze Stimmen hört.

Aufjedenfall was mich interessieren würde:

Was meinst du mit Horrordrogen genau? Ich meine Opioide sind auch Drogen, aber die würden kaum eine Schizophrenie oder so auslösen. Desweiteren müssen auch nicht alle Drogen die das Potential haben eine Schizophrenie auszulösen auch eine auslösen. Genauso können halluzinogene Substanzen dazu benutzt werden jemandem zu helfen und dank psychisch analytischer Methoden kann ein Psychologe tiefer in das Bewusstsein dringen.

Ich glaube in dieser Hinsicht ist da viel möglich würden diese Substanzen zumindest anfangs für die Forschung komplett erlaubt werden. Der nächste Schritt wäre dann die komplette Legalisierung.

2. Frage:

Glaubst du also jemand hat dir mit kriminellen Absichten extra eine Schizophrenie induziert?

Mit freundlichen Grüßen :)

Antwort
von DUHMHAITTUHTWEE, 49

Das Risiko (ohne jegliche Erbanlagen) an einer schizophrenen Erkrankung zu erkranken liegt bei 1%.
Das Risiko generell an irgendeiner Psychose zu erkranken ist natürlich wesentlich höher.
Also ein Prozent der Weltbevölkerung erkannt einmal in ihrem Leben an einer schizophrenen Episode.
Da du eine Panikstörung hast und unter einer Zwangsstörung gelitten hast,ist bei dir sogar anzunehmen das du an einer Negativsymptomatik leidest.
Der Trip , mit dem du deine Zwangsstörung "behoben" hast gildet übrigens als "Substansmissbrauch" was oft bei schizophrenen Auftritt.

Kommentar von JKPhillip ,

Ich glaube die Zwangsstörung ist nicht einfach ohne Grund aufgetreten, sondern hatte die Wurzeln bei meinen Aggressionen.

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Google mal Schizophrenie -> Negativsymptomatik

Kommentar von JKPhillip ,

http://flexikon.doccheck.com/de/Negativsymptomatik

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/schizophrenie.html

http://www.leben-mit-schizophrenie.com/de/Schizophrenie-Symptome.php

Hab bei 3 Seiten (extra nochmal jetzt) nachgeguckt, vorher schon mich auf anderen informiert.

Keine der Negativsymptome treffen explizit auf mich zu und wenn dann nur für einen kurzen Zeitraum (beispielsweise Mangel an Antrieb kommt auch einfach ganz normal im normalen Leben eines Menschen manchmal zeitweilig vor, genauso wie man manchmal zum Teil eher grundlos depremiert und manchmal bisschen glücklicher ist - natürlich soll das mit keiner Bi-Polaren Störung verwechselt werden, dort sind die Symptome viel schlimmer und stärker ausgeprägt.

Auch kann diese Negativsymptomatik entweder in Form anderer psychischer Erkrankungen auftreten oder einfach in Form von äußeren Umweltbedingungen. Ist klar, dass man vielleicht gedankenlos, wortlos, antriebslos ist und weniger auf sein äußeres achtet, wenn die Frau gerade gestorben ist oder so.

Man sollte das nicht direkt auf eine anbahnende Schizophrenie schieben oder so.

Ich glaube ich habe eine Erkrankung wo ich bisschen schneller gereizt bin und auch verschiedene akustische Reize in Aggressionen verarbeite, dies führte meiner Meinung nach dazu, dass ich eine leichte Zwangsstörung entwickelt habe, da ich eine Besserung der Aggressionen erfahren habe, sobald ich einen Gedanken oder so kurzweilig wiederholt habe.

Es kommt vielleicht in diesem Text dir/Ihnen so vor, als ob ich mich weigere deine Meinung zu akzeptieren. So ist das nicht, ich wollte nur kurz meine Meinung äußern, gerne höre ich von dir mehr dazu :)

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Ich kenne dich nicht-somit kann ich nicht beurteilen ob du was hast & auch nicht was du eventuell hast.

Kommentar von JKPhillip ,

ok kein Problem :)

Antwort
von jww28, 25

Hi,

les ich das richtig??

mit Pilzen selbst therapiert???

Mit der Aktion dürftest das Risiko selber massiv erhöht haben, Psychosen können grad bei jungen Menschen auch vom Drogenkonsum kommen. https://de.wikipedia.org/wiki/Substanzinduzierte_Psychose

Kommentar von JKPhillip ,

Hey, :) 

ich wusste da noch nichts von. Hab es erst viel später erfahren, aber damals haben ja auch selbst Schamanen damit Rituale vollführt. Ich glaube Menschen müssen nur wieder den richtigen Umgang zu diesen Substanzen finden.

Genauso wie sie einem schaden können, können sie auch helfen.

Es ist schon mehrere Jahre her, noch nichts passiert. Kann schon sein, dass ich vielleicht das Risiko erhöht habe, aber wer weiß. In den 80ern hat jeder Honk praktisch permanent an nem LSD-Blotter genuckelt, also naja.

Mal sehen. Weitere Meinungen von dir gerne gehört :)

Kommentar von jww28 ,

Hi, versteh mich nicht falsch, ich lasse jeden leben wie er will. Mein Freund ist zb angewiesen auf Cannabis weil es seine Medizin ist (er hat MS) und er kommt gut damit zu Recht. Aber bei Jugendlichen, wo die Persönlichkeit noch nicht voll entwickelt ist und ohnehin schon psychische Auffälligkeiten bestehen ist das wirklich nicht gesund zu experimentieren, man muss wesensfest und nervenstark sein, damit man drauf klar kommt. Und grad Pilze haben ja nochmal ne andere Wirkung als nur THC. 

Von sowas kann zB kommen eine gesteigerte Ängstlichkeit, in dein Text oben dreht sich viel um Angst, du machst dir ja Gedanken um Sachen die noch nicht eingetreten sind, denke daher das deine Phobien nicht überstanden sind, und wenn man sich auf diese Ängste weiter einlässt kann es natürlich auch schlimmer werden. :/ 

Kommentar von JKPhillip ,

Ich schließe nicht aus dass die Pilze diesen Effekt verstärkt haben, da ich während des Trips unter großer Anspannung stand und auch Angst hatte, ich war wie gesagt nicht wirklich darauf vorbereitet, aber ich habe auch viel durch den Trip erkennen können. Er hat mich in vielen Sachen weitergebracht, wenn ich das so persönlich einschätze. Klar, kann es auch aber was mit meiner jetzigen Angst zu tun haben.

Ich glaube aber persönlich zum Großteil, das meine Angst von meiner Kindheit kommt. Ich war schon immer ängstlicher als andere und da ich noch desöfteren Filme geschaut habe auf die ich am Ende als Kind nicht ganz klargekommen bin, hat das wohl nur dem Negativen beigetragen.

Aber ich merke auch, dass sobald ich mich nicht auf die Angst einlasse und mich beruhige, das Schwindelgefühl im Kopf verschwindet und alles wieder normal ist.

Dennoch beunruhigt mich die ganze Situation, dass ich dem Risiko ausgesetzt bin. Klar kann mir keiner das Risiko punktgenau sagen, ich hoffe nur, dass das nicht so hoch ist.

Kommentar von jww28 ,

wenn da wirklich Angst vor hast, geh doch einfach mal unverbindlich zu einen Arzt und lass dich zu einen Therapeuten überweisen, bist ja nicht gezwungen so eine Therapie zu beenden, aber der kann dir vielleicht bessere Antworten geben :) spielen ja so viele Faktoren da mit, das man das online kaum beantworten kann. Wie eben das drogeninduzierte, andere Erkrankungen, zB bipolare Störungen, Lebensgeschichte, usw....Aber an Ängsten kann man auf jeden Fall was ändern, zumal du es ja anscheinend noch recht gut im Griff hast ;) auch der Gedankenfehler das man so sein muss, weil die Kindheit schlecht war bekommt man gut mit einer Verhaltenstherapie im Griff, man lernt nach vorne zu schauen und aktiv es anders zu machen. 

Und um dir ein bisschen Mut zu machen, meine Oma litt an Schizophrenie mit Wahnvorstellungen, sie hat 10 Kinder und zig Enkel, davon ist (noch) kein einziger auffällig geworden...der älteste Sohn ist schon über 60, wenn die Gefahr so hoch wäre wären garantiert schon welche auffällig geworden vom Verhalten her ;) Mach dir da nicht so ein Kopf drum, denn auch diese Gedanken können einen quälen und in Angst versetzen..du machst dir doch auch keine Gedanken ob ein Blitz jetzt genau dich trifft?

Kommentar von JKPhillip ,

Stimmt, habe ich auch überlegt zu einem Therapeuten mal zu gehen und die ganze Situation mit ihm mal auszusprechen, werde ich ggf. in Zukunft definitiv auch machen.

Die Situation mit deiner Oma ist tatsächlich wirklich echt interessant.
Weißt du vielleicht ob die Eltern deiner Oma mal psychisch auffällig waren oder so?
Und wenn es ok für dich ist zu antworten:
war die schizophrene Phase deiner Oma einmalig oder immer wiederkehrend, in welchem/bis zu welchem Alter?

Aber wie gesagt, echt cool, dass keine der Kinder und Enkel erkrankt sind. Theoretisch kann man ja auch ohne genetische Veranlagerung erkranken, irgendwer muss ja der erste gewesen sein, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass ich dieser erste bin. :/

Mit freundlichen Grüßen :)

Kommentar von jww28 ,

Alle Vorgenerationen habe ich nicht mehr kennengelernt :\ aber so weit ich weiss war da nix. Bei meiner Oma war das eher ein lebenslanger Verlauf, schuselig, abergläubisch und schreckhaft war sie schon immer. Mit zunehmenden Alter ab 70 aufwärts kamen nervöse Unruhezustände, Depressionen und Verfolgungswahn dazu, der Verfolgungswahn kam und ging, mal war alles gut und mal schrie sie vor Angst und wehrte sich wie ein Löwe. Dann kamen halt noch andere Sachen dazu dessen medizinischen Name ich nicht kenne, sie erzählte Geschichten die nie stattfanden, so war sie ein Tag im festen Glauben das sie den Vortag erst aus dem Urlaub kam, wo sie aber 30 Jahre lang nie war und sie hörte nachts Engelgesang oder traf sich mit Toten Verwandten. Manche Tage hatte sie eines ihrer Kinder auf den Kicker die sie der Vergewaltigung, Misshandlung anschuldigte, die sollen sogar ihr Zimmer verkabelt haben und sie beobachten, an den Abend nahm sie ein Küchenmesser und attackierte die Wand :\ Sie attackierte danach noch mein Cousin und mein Vater, mein Cousin musste genäht werden, sie hatte echt Wutausbrüche die plötzlich und kraftvoll kamen. Man kam am Ende gar nicht mehr an ihr ran, so das sie eingeweist werden musste, das war echt teilweise wie im Horrorfilm wenn es um Exorzismus geht, die bekannten Gesichtszüge und die Ausstrahlung eines Menschen sind in diesen Zustand fremd, sie sah so anders aus, wie eine fremde :( uns erkannte sie nicht wieder zB. In der Klinik haben die das innerhalb von 3-4 Wochen allerdings wieder gut im Griff bekommen, so das sie ein wenigstens erkannte und sogar bedingt Unterhaltungen geführt werden konnten, giftig ist da allerdings Stress, die Patienten brauchen eine möglichst stressfreie Umgebung, wenn es zuviel war merkte man das sofort.

Nur ist es ja so das Schizophrenien ja durchaus sehr unterschiedlich und individuell ablaufen, es gibt viele Erkrankung die ähnliche Symptome hervorrufen. Eine akute starke Depression kann auch sehr sehr viel Flurschaden anrichten, die teilweise ähnliche Ausmaße annehmen können. 

Kommentar von JKPhillip ,

Hey,

echt sehr großes Danke für deine mühevolle Antwort. Echt nett von dir mir das so genau im Detail zu erklären. :)
Hat mir echt geholfen. ^^

Bei deiner Oma könnten das theoretisch auch umweltbedingte Ursachen in ihrer Entwicklung gehabt haben. Ich weiß nicht wie alt du bist, aber ich gehe davon aus, dass deine Oma vielleicht einen der Weltkriege miterlebt hat. Wer weiß was die da erlebt hat, so könnte das vielleicht negative Auswirkungen in ihrer Entwicklung gehabt haben und wenn die das am Ende nicht wirklich komplett verarbeitet hat, sondern nur unterdrückt hat, kann es sein das als ihr Geist mit dem Alter leicht schwächer wurde, die es nicht mehr aushalten könnte und es sich irgendwie in einer Schizophrenie manifestiert hat. Ey, aber ich bin absolut kein Experte. Das ist nur ne Amateur-Theorie.

Oder die ist halt die 0,5%-1%, die unabhängig von genetischen Faktoren an einer Schizophrenie erkranken.

Meine Oma hat Demenz wie gesagt, sie kann sich noch erinnern wer ich bin und so, aber manche kognitiv logische Kausalitäten funktionieren bei ihr nicht :/

Sie wundert sich beispielsweise wieso es draußen bei uns nicht regnet, wenn es im Fernseher in der Nachrichtensendung regnet.

Aber jeder der Demenz hat ist auch einem Risiko ausgesetzt Wahnvorstellungen zu entwickeln. Eine präventive Maßnahme, für alle Menschen, aber auch Demenzkranke insbesondere, könnte sein, einfach nicht auf solche Gedanken zu tief einzugehen.

Wenn man beispielsweise nicht versteht wieso es draußen nicht regnet, wenn es im Fernseher regnet, dann sollte man auf keinen Fall anfangen weitere Theorien darüber zu entwerfen wie, dass vielleicht man irgendwo eingesperrt ist und die Umwelt außerhalb des Hauses nur durch Fernseher die an dem Balkon und Fenstern befestigt sind, simuliert wird oder so.

Vor allem wenn man manchmal zu tief in irgendwelchen Gedanken steckt, sollte man sich immer fragen: "Halt, ist es wirklich jetzt so?" "Habe ich überhaupt die Kompetenz, das zu verstehen und diese Theorie zu entwerfen." Und wenn einem dann solche komischen Ideen in den Kopf kommen einfach nicht zu sehr drauf eingehen.

Aber sorry, für bisschen offtopic.

Alles liebe :)

Antwort
von Usedefault, 25

Alle möglichen psychishen Krankheiten und Bezeichnungen dafür sind Erfindungen von gestörten Psychopathen wie Sigmund Freud. Die meisten psychischen Krankheiten sind reine Entscheidungen und wenn man sich etwas fest einredet dann dreht man folglich durch.

Außerdem leben diese parasitären Ärzte und Psychologen von den Kranken oder vom Sozialsystem, weshalb am besten jeder 10te gestört ist und der Rest um Hungerlohn arbeiten geht.

Und eine Psychose oder Gefährlichkeit bei anderen festzustellen ist oft bloß ein Vorwand um politische Gegner ohne Verfahren aus dem Weg zu schaffen.

Die Therapie ist de facto Mord, weil gesunde Menschen mit steuerlich gestützen Drogen erst verrückt gemacht werden.

Kommentar von JKPhillip ,

Sehr interessant! Daran habe ich auch schon oft gedacht und es ist auch wahrscheinlich so, dass die meisten Krankheiten einem auch nur eingeredet werden. Tag täglich kriegt man im Fernseher zu hören, dass was mit einem nicht stimmt und so. Aber wenn man sich was einredet und danach sucht, dann wird es vom Körper auch zur Wahrheit gemacht, automatisch.

Dennoch steht außer Frage, dass Krankheiten wie Schizophrenie exestieren. Auch wenn dem Großteil der Menschen das vielleicht auch nur eingeredet wird.
Es gibt sowas wie akustische Halluzinationen und sowas wie Wahnvorstellungen. Ich glaube aber es wäre evtl. möglich den Großteil der Wahnvorstellungen beispielsweise zu beseitigen, wenn man einfach nicht drauf eingeht, was aber von Psychologen meistens eher zum Gegenteil geführt wird.

Kommentar von Usedefault ,

Früher wurde ein Verrückter als Verrückter abgestempelt und aus. Heute ist jeder Verrückte "Shizophren" oder sonst irgendein indoktriniertes Modewort. Da es diesen Markt gibt, wird er am Leben erhalten: Die Ärzte verdienen, die Psychologen, die Pharmafirmen. Jeder soll verrückt werden und der einzige der übrig bleibt sind die Arbeiter.

Aber Moment mal? - Sowas gabs schonmal! In Deutschland gab es dann Arbeitslager und in Russland auch. Was vor den absolut Bösen Tyrannen war, schreiben die Medien nicht, da die Nazis als sie schwach wurden, zum Alleinfeindbild gemacht wurden. Davor waren die jüdischen Ärzte die Bösen! Und auch Stalin hat viele von diesen scheinheiligen Ärzten in Arbeitslager verfrachten lassen.

Kommentar von JKPhillip ,

Das stimmt, aber das heißt ja nicht, dass man trotzdem nicht verrückt werden kann. Klar, du hast recht. Der Großteil meiner Angst scheint wohl daher zu kommen, da ich mich zu sehr mit dem Thema beschäftigt habe und halt von dem ganzen Scheiß den ich im Internet darüber gelesen habe. Jetzt verstehe ich was du mir sagen willst, glaube ich zum Teil zumindest. Ich meine wenn man sich wirklich das alles durchliest, dann kann man alleine vom Durchlesen schon verrückt werden.

Aber das heißt ja dennoch nicht, dass man nicht verrückt werden kann. Und darum geht es mir hauptsächlich. Das ich vielleicht irgendwann verrückt werde...vielleicht dann nicht "schizophren" oder wie diese Mode-Krankheiten heißen, aber dass ich anfange paranoid zu werden, an Sachen zu glauben die kausal logisch her unmöglich wären, dass ich anfange zu halluzinieren und so weiter...

Wäre nett, wenn du nochmal antwortest. :)
Aber danke auch hier schonmal für deine bisherigen Antworten!

Kommentar von JKPhillip ,

--

Kommentar von Usedefault ,

Ich denke mir, wenn man vertückt wird, auf Grund eines Autounfalls oder als Konsequenz des morbiden Lebensstils (wie bei vielen Alzheimerpatienten, die sich verfallen lassen), erlebt man das nicht.

Angst vor dem Tod zu haben schränkt ein und ist absurd, da man nicht weiß, ob es danach besser ist oder schlechter.

Vom Schlimmsten auszugehen, wäre eine Prämisse für tollen Lebenstil.

Von ausgleichender Gerechtigkeit auszugehen (was ich tue), wäre eine Prämisse für moralischen Lebensstil.

Wenn man bestimmte Zusammenhänge erkennt die nicht existieren, ist das schlecht. Es trübt den subjektiven Verstand.

Wenn man Zusammenhänge erkennt, die sich z. B. als Muster im Verhalten von anderen herauskristallisieren, so kann das von Vorteil sein.

Wenn z. B. jemand plötzlich andere Vokabeln häufig verwendet, kann das ein Indiz für eine neue Freundin sein. Je nachdem wie stark oder schwach sich der Mensch an andere sprachlich anpasst.

Antwort
von Nicodemus0815, 14

Es man ein Buch über Krankheiten und deren Symtome, wird maqn meist feststellen, daß man einige der Symtome auch bei sich feststellen kann. dann kann man sich nach der Lektüre dieses Buches schon mal recht krank fühlen.

Solange du dein Leben selber einigermaßen selbstbestimmt und selbstverantwortlich gestalten kannst, brauchst du dir keine Sorgen machen.

Antwort
von AriZona04, 38

Eine Psychose kann jeder bekommen zu jeder Zeit. Davor ist keiner gefeit. Aber ich denke, man muss sich deswegen nicht psychisch fertig machen. Eine positive Lebenseinstellung ist die beste Voraussetzung, gut durchs  Leben zu kommen. Also geh raus und genieß das Leben!

Kommentar von JKPhillip ,

hm

Kommentar von AriZona04 ,

Schreib nicht nur "hmh"! Das zeigt mir, dass Du im Moment nicht unbeschwert leben kannst. Lerne Umdenken! Das Leben ist nicht nur -hmh- es gibt soo viel Schönes und Lebenswertes! Mach Dir jeden Tag schön mit einem Ausflug, einem schönen Essen, etwas schönem im Fernsehen, - mach selbst eine Liste!

Kommentar von JKPhillip ,

Ey, sorry. so war das nicht gemeint. Klar ist mir das bewusst was du sagst und ich versuche das umzusetzen, aber irgendwie fühle ich mich einfach unwohl zur Zeit mit dem Gedanken, dass ich eine Psychose oder so bekommen könnte. Vor allem weil die Medizin in diesen Themen nicht so weit ist. Ich will gar nicht davon anfangen wie die Umstände in Psychatrien sind und so. 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community