Ist eine Riesterrente wirklich sinnvoll oder sollte man lieber ein Sparbuch anlegen, auf welches jeden Monat 100,- € gleich vom Gehalt überwiesen wird ?
das letzte ist glaube besser da weis man das es noch da ist zum schluß weißt du ob den herren und damen aus der regierung dazu noch wieder was einfällt um es für sich zu behalten
Wenn Du sicherstellen kannst das Du mit Deinem Rentenanspruch über den Grundbedarf kommst lohnt Riestern. Ansonsten würde ich das Geld an Deiner Stelle lieber verprassen.
Wie hoch ist der Grundbedarf ?
Wann willst Du in Rente?
Warmmiete für 45qm plus 354 Euro im Jahr 2009
In Endgeldpunkten etwa 30 Jahre Durchschnittsverdienst.
Rentenalter 2031,Miete 450,-€ Wozu braucht man die Angaben ? Mußte noch 120,€ Rentenanteile abgeben an EX.
Das kommt ganz drauf an...
Wenn Du bei Riester eine gute Förderung bekommst (z.B. durch viele Kinder), oder wenn Du noch jung bist, oder ... und wenn Du auf jeden Fall im Alter über die Grundsicherung kommst (auf die die Riesterrente angerechnet würde), kann das für Dich sinnvoll sein.
Wenn Du dagegen im Verhältnis zum einzuzahlenden Betrag kaum Förderung bekommst, jetzt schon weißt, daß Du auch im Rentenalter einen hohen Steueranteil zahlen mußt... ist ein gut verzinstes "Sparbuch" (Tagesgeld, Festgeld, was auch immer) vielleicht besser.
(Ein einfaches Sparbuch ist natürlich nicht so sinnvoll, weil die Zinsen viel zu niedrig sind. Aber das hast Du ja bestimmt nicht gemeint, oder?)
Bin im mittleren Alter und Kinder sind bereits erwachsen. Ich habe an ein verzinstes Sparbuch gedacht.
Wenn die Kinder bereits erwachsen sind, bekommst Du für die ja schon mal keine Zulagen mehr.
Dann hängt es noch vom Einkommen ab: je niedriger das Einkommen, desto weniger Mindesteinzahlung hast Du - desto höher ist der prozentuale Anteil der Förderung.
Und wieviel Steuern Du im Alter zu zahlen hast, hängt auch noch von etlichen anderen Rahmenbedingungen ab, z.B. ob du andere Einnahmequellen außer der Rente hast.
Ein "verzinstes Sparbuch" kann ja auch ganz unterschiedliche Zinsen haben. Es sollte mindestens so viel abwerfen (nach Steuern!!!) wie die Mindestverzinsung des Riester-Vertrags.

Hängt davon ab, was für einen Riester-Vertrag du abschließt. Es gibt z.B. auch risikofreie Banksparpläne, die riestergefördert sind. Die verzinsen teilweise auch mit 3-4% - also das, was man i.d.R. bei einer normalen Sparanlage derzeit auch kriegen würde. Zudem erhält man die staatliche Zulage (die gibt's fürs Sparen ja nicht) und kann die Riester-Beiträge von der Steuer absetzen.

Gehen wir mal von jeweils 100 EUR monatlich aus: Wenn du riesterst, kannst du die 100 EUR von der Steuer absetzen, was dir am Ende des Jahres 1.200 EUR x Steuersatz (z.B.30%) Rückerstattung bringt. Dafür kommst du aber bei Riester nicht so leicht an das Geld ran...
PatrickSaar am 25. März 2009 14:24 Edit: natürlich stark vereinfacht...
Mit dem Riestern wäre ich vorsichtig - auch - oder gerade trotz der Steuererleichterung. Denn die holt sich Vater Staat sowieso wieder - am Ende der Laufzeit - und keiner kann die sagen wieviel das bis dato sein wird. Meiner Meinung nach wurde durch den Riester-Irrsinn Kapital, das eigentlich für den Konsum gedacht war, abgezwackt und landete bei den Banken, welche es wiederum verdaddelt haben und in faule Papiere investiert haben. Riester ist ein Schröder-Produkt - also vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Lege es auf ein Tagesgeld oder Festgeldkonto bei einer seriösen Bank an (RVB, Sparkasse)- oder kauf die Wertpapiere, welche du über viele Jahre bhälst, Aktien sind momentan günstig.
Ich würde einen Riester-Bank- oder Fondssparplan wählen.
Denn dadurch sicherst du dir den Steuervorteil und die Zulagen zusätzlich.
Warum ?