Riesen Problem! ALG I & Krankengeld?

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4 Antworten

Bisschen viel, was Du da alles auf einmal vorhast. Eigene Wohnung, arbeitslos, Nebenverdienst, Studium. Überlelg Dir, ob das alles gleichzeitig zu schaffen ist.

Du musst Dich auf jeden Fall umgehend beim Arbeitsamt melden, wenn Du kündigst. Du musst ja aber jetzt nicht sofort kündigen, sondern kannst erst mal noch abwarten.

Du kannst natürlich einen Job annehmen, der iwrd Dir aber angerechnet. Das wird Dir aber auch alles beim Arbeitsamt erklärt.

Übrigens: Wenn Du in Deine Frage mal einen Absatz machst, ist es leichter zu lesen.

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Wenn du ALG 1 beantragst, darfst du IMMER maximal nur 165 Euro verrechnungsfrei zum ALG 1 hinzuverdienen. Alles darüberhinaus wird mit deinem ALG 1-Anspruch verrechnet.

Weiter wäre ich an deiner Stelle nicht so blauäugig optimistisch, was die Akzeptanz deiner Kündigug durch die Arbeitsagentur anbetrifft.

Offensichtlich wirst du ja wieder gesund und folglich auch nicht weiter krankgeschrieben. Insofern fehlt es eigentlich an einem "wichtigen Grund", der eine Eigenkündigung rechtfertigen würde...

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Kommentar von isomatte
17.03.2016, 13:37

Es gibt bei der Anrechnung von Einkommen auf das ALG - 1 auch eine Ausnahme,siehe meine Antwort !

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ALG1 bekommst du nur, wenn du nicht mehr krankgeschrieben bist. wenn du weiter krankgeschrieben bist, dann darfst du auch nicht arbeiten. also auch keinen Minijob.

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Wenn das durch deine Ärzte abgeklärt wird und du keine Sperre bekommst dann wird sich die Agentur für Arbeit nicht damit zufrieden geben das du einen 450 € Job machst !

Entweder du stehst der Arbeitsvermittlung min. 15 Stunden pro Woche zur Verfügung,dann würde aber dein ALG - 1 auch dementsprechend angepasst ,wenn du der Vermittlung nicht mehr Vollzeit zur Verfügung stehen möchtest oder eben nicht und dann würdest du ggf. gar keinen Anspruch haben.

Du hast 165 € ohne Anrechnung auf dein ALG - 1,dazu kannst du noch Aufwendungen wegen der Beschäftigung geltend machen,also z.B. Fahrkosten zur und von der Arbeit.

Mehr als 165 € dürftest du dann ohne Anrechnung auf dein ALG - 1 nur verdienen,wenn du deinen Minijob schon min. 12 Monate in einem Zeitraum von 18 Monaten vor deiner Arbeitslosigkeit hattest.

Dann dürftest du auch in der Arbeitslosigkeit den Durchschnitt deines Einkommens ( Minijob ) der letzten 12 Monate vor deiner Arbeitslosigkeit weiterhin verdienen,ohne das es auf das ALG - 1 angerechnet würde.

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Kommentar von atzef
17.03.2016, 13:45

Das Problem mit der Sperre verschärft sichvermutlich für die Fragestellerin auch noch insofern, da sie vor dem bezug von Krankengeld kündigen will, um den Minijob antreten zu können...Da würde ich auf das gelaber der Ärztin wenig geben...

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Kommentar von Tulpe10
17.03.2016, 14:13

Wenn ich wollte könnte meine Ärztin mich noch ewig krankschreiben.. ! Ich bin in ambulanter Behandlung und werde von der Psychiatrie quasi auch krankgeschrieben.. Und da mir ein Vollzeit Job jetzt für einen Wiedereinstieg zu viel ist, da ich eben nicht gesund bin, ich aber trotzdem langsam wieder ins Arbeitsleben möchte, reicht mir von den Stunden erst ein Minijob .. Und ich werde mich sicherlich nicht querstellen wenn sie mich Vermitteln wollen .. Es geht einfach darum das es jetzt für den Anfang einfach zu viel ist.. Ich aber meine Wohnung etc. bezahlen muss ! Deswegen ja der Minijob um das irgendwie hin zu bekommen.. 

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