Frage von Engelchen111,

Richtiges Fremdstarten beim Auto?

Wenn man ein Auto Fremdstarten muss weil die Batterie nicht mehr mitmacht, wie muss man da richtig vorgehen? Also ich meine welchen Pol zuerst und was muss ich sonst noch alles beachten?

Antwort von demosthenes,
16 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Frage gab es schon mal - auch wenns lange her ist:

Wie muss ich bei der Starthilfe die Kabel anschliessen?

Antwort von kevka,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo! Wie man ein Auto richtig und einfach fremdstarten kann, habe ich einmal in einem Tutorial gezeigt - das findest du hier: Link auf http://www.autofrage.net/video/starthilfe-geben---so-gehts-richtig

Antwort von rudolfo123,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

zuerst die Pluskabel,dann Minus beim Spender dann Minus an Masse (Karosserie o.ä.) beim Empfänger,Motor vom Spender laufen lassen mit etwas Gas und beim Empfänger Licht einschalten.Dann starten.Kabel in umgekehrter Reienfolge wieder entfernen.

Kommentar von JoGerman,

Licht einschalten? Wozu soll DAS denn gut sein? Damit die ohnehin schon geschröpfte Empfänger-Batterie noch mehr belastet wird? Aus elektrischer Sicht völliger Unfug. Höchstens NACH Starten des Motors, um die Elektronik zu schützen.

Antwort von eltenjohn,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

erst plus, dann minus anklemmen...wenn funken kommen, hast du kontakt...die klemmen vom "überspielkabel" immer ein bischen hinundherruckeln....wenn dann der anlasser sich dreht , bist du auf der sicheren seite!

Kommentar von sender,

MINUS (-) NICHT AN DIE BATTERIE, SONDERN AN DEN MOTOR KLEMMEN, WIE RUDOLFO SCHON SCHRIEB.

Antwort von Chief001,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Starthilfe per Starthilfekabel [Bearbeiten] Starthilfe durch Spenderfahrzeug [Bearbeiten]Ein Starthilfekabel besteht aus zwei isolierten Leitungen, je eine für den Pluspol (rot) und den Minuspol (schwarz oder blau), die auf beiden Seiten mit einer großen Klemme abschließen. Es dient dazu, ein Kraftfahrzeug, dessen Starterbatterie nicht mehr genügend Strom spendet, um den Anlasser (Starter) drehen zu können, dennoch mithilfe eines "Spenderfahrzeugs" zu starten.

In der Beschreibung gilt die folgende Terminologie:

Empfängerfahrzeug: Liegengebliebenes bzw. nicht startbereites Fahrzeug mit entladener Batterie. Spenderfahrzeug: Fahrbereites Fahrzeug mit geladener Batterie. Hinweis: Es ist unbedingt die Betriebsanleitung beider Fahrzeuge zu beachten und die Anweisungen zu befolgen. Manche Fahrzeuge haben im Motorraum eigene Anschlüsse für die Starthilfe.

Reihenfolge und Vorgehensweise zum Startvorgang mit Starthilfekabel:

Vorbereitung Empfängerfahrzeug und Spenderfahrzeug gegebenenfalls sichern (Warndreieck). Überprüfen, dass beide Batterien die gleiche Spannung haben (in der Regel 12 Volt). Die Kapazität der Batterie des helfenden Fahrzeugs sollte nicht wesentlich kleiner sein, als diejenige des liegengebliebenen Fahrzeugs. Spenderfahrzeug in kurze Distanz der Batterien zueinander bringen, wobei sich die Karosserien nicht berühren dürfen; Zugang zu den Batterien öffnen (Motorhauben, Polschutzkappen). möglichst Radio und unnötige Geräte, die Energie verbrauchen, abschalten (sowohl Spenderfahrzeug, als auch Empfängerfahrzeug) Hilfevorgang Mit den roten Klemmen die Pluspole verbinden, Empfängerfahrzeug zuerst. Vorsicht! Nicht an bewegte Teile der Motoren kommen (z.B. Keilriemen, Ventilatorflügel, Lichtmaschine)!
Starthilfekabel: Die Reihenfolge beim Anklemmen (dunkelrot) und Lösen (dunkelgrün) muss beachtet werden!Das schwarze Kabel zuerst an den Minuspol der Spenderbatterie klemmen. Danach an den Motorblock oder an ein mit dem Motorblock verbundenes massives Metallteil des Empfängerfahrzeug verbinden (auf keinen Fall direkt mit dem Minuspol der schwachen Batterie, da sich sonst beim Herstellen/Lösen des Kontakts eventuell Knallgase entzünden können). Spenderfahrzeug starten und laufen lassen. Startversuch am Empfängerfahrzeug. Nach geglücktem Start, Motor einige Minuten laufen lassen Beim Empfängerfahrzeug nun einige starke Verbraucher einschalten: Heckscheibenheizung, Ventilator, etc. zum Schutz der Elektronik gegen Überspannungen. Dann kann Spenderfahrzeug ausgeschaltet werden. Geht der Motor des Empfängerfahrzeug aus, gibt es nicht genug Leistung von Lichtmaschine/Spannungsregler. Dann muss er in die Werkstatt. Abbau Dann das schwarze Kabel (Minus) an dem Empfängerfahrzeug (am batteriefernen Massekontakt bzw. Metallteil) lösen. Niemals (Explosionsgefahr wegen möglicher Knallgasentwicklung) als erstes eine der Klemmen an den Batterien lösen. Vorsicht beim Berühren der Klemmen, diese können infolge hoher Ströme heiß geworden sein. Die restlichen Klemmenkontakte lösen. Verbraucher wieder ausschalten. Starthilfekabel verstauen, Hauben und Polschutzkappen schließen. Warndreiecke/Sicherungen einsammeln und verstauen. Eine gewisse Zeit kontinuierlich fahren, um die Batterie zu laden. Es werden 60–90 Minuten empfohlen, je nach Modell genügt aber auch eine kürzere Zeitspanne.

Hinweis und Bemerkungen:

Bei älteren Fahrzeugen konnte man die Batterie des helfenden Fahrzeuges sofort nach erfolgreichem Start abklemmen. Bei neueren Fahrzeugen sollte man die Batterie jedoch noch einige Zeit (10-15 min) angeklemmt lassen. Dies ist vor allem bei tiefentladenen Akkus wichtig. Diese nehmen anfangs nur wenig Strom auf und haben einen hohen Innenwiderstand. Dadurch kann es durch den Lichtmaschinen-Regler zu Spannungsspitzen kommen, die jetzt nur durch die Batterie des helfenden Fahrzeuges gedämpft werden können. Speziell die Steuergeräte im Fahrzeug sind jedoch sehr empfindlich gegen Überspannungen und könnten ansonsten beschädigt werden. Entsprechend sollten starke Verbraucher eingeschaltet werden, um Spannungsspitzen zu vermeiden. Die Reihenfolge, dass erst das rote Kabel (plus) und dann das schwarze Kabel (minus) verlegt wird, ist sicherheitsrelevant! Würde zuerst das schwarze Kabel gelegt, wären sämtliche Metallteile der beiden Fahrzeuge leitend. Berührt das rote Kabel nun ein Metallteil (rutscht aus der Hand, Unachtsamkeit), während es bereits mit einer Batterie auf einer Seite verbunden ist, entsteht ein Kurzschluss mit schlimmen Folgen. Ist das schwarze Kabel noch nicht verlegt, kann dies nicht geschehen. Beide Batterien müssen in den jeweiligen Fahrzeugen elektrisch angeschlossen bleiben: ein Unterbrechen kann zum Zerstören der Lichtmaschinengleichrichter führen.

Es dürfen nur Kabel mit ausreichenden Querschnitt (mindestens 16 mm²) verwendet werden.

Kommentar von Engelchen111,

Vielen Dank für die ausführliche tolle Antwort, DH!

Antwort von Karl134,

Hey also hier gibt es eine nette Anleitung, mit Bildern etc.

http://www.hau-tu.de/index.php5?title=Starthilfe_geben

Antwort von Perserkatze,

Also ich hab das immer so gemacht: "Gesundes" Auto laufen lassen > Plus an "Gesundes" > Minus an "Gesundes" > Plus an Liegengebliebenes > Minus an Liegengebliebenes > Liegengebliebenes Starten (und hoffen). Danach mindestens ne halbe Stunde (ohne Licht, ohne Heizung, ohne Lüftung, sprich ohne alles) herumfahren. Hat eigentlich immer ganz gut geklappt.

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