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Richtiger Umgang mit schwerer Altersdemenz?

gefragt von webwilli am 09.08.2007 um 22:21 Uhr

Unser Oma ist über 90 und körperlich noch ziemlich fit, aber das Kurzzeitgedächtnis lässt extrem nach, wogegen Erinnerungen an Ereignisse, die mehrere Jahre zurückliegen noch recht präsent sind. Bei Unterhaltungen kann sie sich an wenige Sekunden vorher getätigte Sätze nicht mehr erinnern, der Namen und die Existenz der Enkelkinder ist nach Minuten wieder weg. Sie selbst merkt ihre Vergesslichkeit, was ihr peinlich ist. Mich interessiert bei der Frage nicht, was man medizinisch tun kann, sondern wie man als Verwandter am besten mit der Situation umgeht, um unserer Oma die verbleibenden Jahre möglichst angenehm zu machen. Danke


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Mimi081
beantwortet von Mimi081 am 9. August 2007 22:47
13x
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Geht mit ihr um, wie ihr es vorher getan habt, als sie noch nicht so krank war. Geht mit ihr spazieren, unternehmt was, wenn sie es körperlich noch so toll kann. Haltet ihr Gedächtnis so weit auf Vordermann wie es geht, mit Fotoalben, mit Gesprächen an früher, über kirchliche Dinge (das kommt jetzt unweigerlich immer öfter). Und darüber wegsehen, wenn sie das eine oder andere nicht mehr weiß und vergessen hat. Gelassenheit an den Tag bringen und viel miteinander lustig sein. Macht ein paar leichte Gedächtnisspiele und lest ihr was vor, Lieblingsgeschichten/Gedichte oder aus Zeitschriften. Man muß sich das so vorstellen, ein Regal war voller Bücher wird im Laufe des Lebens gesammelt (die Kindheit, die Jugend, das Arbeitsleben, die Heirat, Kinderkriegen, Tod von Eltern, Verwandten, usw. jede Episode ein Buch), mit der Demenzerkrankung wird es nun immer leerer, jede Woche/Monat wird ein Buch rausgeworfen und kommt nie mehr wieder...

Kommentar von Simple_avatar5smalljuekor am 10. August 2007 09:29

Klasse Antwort


ManiS
beantwortet von ManiS am 9. August 2007 22:26
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Geduld und Gelassenheit, nehmt sie, wie sie ist. Achtet ihre Würde

Einfach so, wie ihr selbst auch behandelt werden wollt, wenn ihr selbst so weit seid.


markusros
beantwortet von markusros am 9. August 2007 22:36
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Die Oma viel Besuchen und ins Familienleben auch außerhalb des Altersheims bzw. wo eure Oma lebt, einbeziehen.

Unsere Oma lebt gerade bei Familienfesten wieder etwas auf und man hat mit etwas Optimismus das Gefühl, dass die Beschwerden wir Vergesslichkeit etc. für eine kurze Zeit etwas nachlassen


fourseasons
beantwortet von fourseasons am 9. August 2007 22:33
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@ManiS: sagt es schon ganz richtig. Ganz normal verhalten, was denn auch sonst. Auch wenn es manchmal etwas Geduld und Einfühlungsvermögen bedarf.


anonym
beantwortet von angel1001 am 7. November 2008 13:28
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Hallo zusammen, Mein Name ist Nicole ich bin 31 Jahre alt, und mir geht s grade sehr schlecht, meine Oma hatte inzwischen drei Schlaganfälle und ist nun wegen der Demenz seid etwa 4 Tagen in einem Pflegeheim, ihre Wohnung löst meine Mutter grade auf und ich komm einfach nciht damit klar nun ist Oma seid zwei Tagen bei uns in Würselen in einer Klinik die man woll Geriatrie nennt, da wird nun festgestellt wie weit es ist und so was, sie war bisher noch bei sich in ihrer Wohnung aber da sie sehr doll Angst hatte und nun schon Zwei mal des Nachts einfach weg ist Wobei gemeerkt sie sich eigentlich nciht mal mehr alleine anziehen konnte und jetzt das letzte mal von der Polizei heim gebracht wurde hat meine Mutter die sie gepflegt hat entschieden das es so zu gefährlich sit und sie ins heim soll. Es wäre sehr schön, wenn sich hier jemand finden ließe mit dem ich eine art Briefkontakt aufbauen kann und mit der man sich unterhalten kann eben über diese sache den mir gehts echt schlecht, meine oma war immer im grunde meine Mutter wir lieben uns sehr und es tut so weh sie hat doch schon so viel im Leben einstecken müßen meno warum immer sie ich denke das fragt sich wohl jeder der betroffen ist ich weiß aber wie gesagt wäre sehr schön wenn jemand interessiert wäre mit mir zu tippen, ich werde einfach meine ... nennen und abwarten, Also sie lautet prengel2003 gmx.de danke erst mal und vielleicht ja bis bald.


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