Richtige Krankenversicherung als Zivilperson mit Zeitsoldat als Verlobten. Wir heiraten bald, wie muss ich mich Krankenversichern?

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6 Antworten

Der Krankenversicherungsschutz deines Zukünftigen (Soldaten) spielt für dich zur Zeit keine Rolle, denn als BFD´ler bist du in der GKV pflichtversichert.

Nur wenn du ohne Einkünfte bist, bzw. ein mtl. Brutto-Einkommen bis max. 450 € hast, oder selbständig bist mit einem Jahres-Brutto von unter 17.000 € kannst du dich wenn du verheiratet bist privat versichern mit Beihilfetarifen von 30 %.

Kommentar von DolphinPB
21.11.2016, 17:50

"oder selbständig bist mit einem Jahres-Brutto von unter 17.000 €"

Nicht das Brutto-EK sondern der Gesamtbetrag der Einkünfte (das können auch andere Einkunftsarten sein) im zweiten Kalenderjahr vor Beantragung, und es muss absehbar sein dass dem auch im laufenden Kalenderjahr so ist.

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Bist du arbeitslos ? Bekommst du Leistungen wie ALG 1 oder ALG2 2 . Hast du irgendwelche Einkünfte ?

Wenn nicht, musst du dich freiwillig selbst versichern. Kostet ca. 180 Euro im Monat. Wenn du es nicht zahlen kannst und du mit deinem Verlobten zusammen wohnst, muss er für dich aufkommen,.

Kommentar von icegirl007
21.11.2016, 10:10

Ich mache Bundesfreiwilligendienst, Ausbildungsähnlich.

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Hallo icegirl007,

die Gestaltungsmöglichkeiten deiner Versicherung kommen immer auf deine aktuelle berufliche Tätigkeit an.

Wenn du selbst als Arbeitnehmerin tätig bist (oder deinen Bundesfreiwilligendienst absolvierst) bist du versicherungspflichtig in der Gesetzlichen Krankenkasse versichert.

Für die Zukunft ist vielleicht folgendes wichtig für dich zu wissen:

Wenn du keiner beruflichen Tätigkeit nachgehst oder dein Einkommen unter einer bestimmten Grenze liegt hast du über deinen zukünftigen Ehemann dann einen sogenannten Beihilfeanspruch (wie hier auch schon erwähnt wurde). Das heißt, dass die Beihilfestelle dann 70% deiner Krankheitskosten übernimmt.

Du kannst dir dann aussuchen, ob du dich künftig privat versicherst oder als freiwilliges Mitglied in der Krankenkasse bleibst.

In der privaten Krankenversicherung hast du den Vorteil, dass es Tarife gibt, die perfekt auf die Beihilfe abgestimmt sind. So kannst du alle Vorzüge und den hochwertigen Versicherungsschutz einer privaten Krankenversicherung nutzen.

Außerdem ist der Beitrag zur PKV i. d. R. deutlich günstiger, da du hier nur für den vereinbarten (prozentualen) Versicherungsschutz bezahlst.

Auch ich kann dir nur empfehlen - solltest du dich später für die PKV dann entscheiden - nimm' dir die Zeit und lass dich von einem Versicherungsberater ausführlich informieren.

Ich wünsche euch für eure gemeinsame Zukunft alles Gute!

Viele Grüße

Katharina vom Barmenia-Team

Kommt darauf an, solange du arbeitest bist du ja in der gesetzlichen Krankenversicherung. Sobald du heiratet, übernimmt die Bundeswehr zu 70% deine Behandlungskosten, den Rest kannst du günstig über eine private Zusatzversicherung abdecken. 

Kommentar von BlackRose10897
21.11.2016, 10:20

Sie muss sich nicht über ihn versichern.

Wenn sie berufstätig ist, kann sie auch in der gesetzlichen bleiben. 

Ich bin auch mit einem Soldaten verheiratet und bin in der gesetzlichen KV geblieben.

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Kommentar von Apolon
21.11.2016, 13:10

 Sobald du heiratet, übernimmt die Bundeswehr zu 70% deine Behandlungskosten, den Rest kannst du günstig über eine private Zusatzversicherung abdecken. 

So pauschal ist die Antwort völlig falsch.

Du solltest daran denken, dass es auch eine GKV-pflichtige Tätigkeit gibt.

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Bufdi ist versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Wie jetzt auch schon, gesetzlich bei einer Krankenkasse Deiner Wahl.

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