Frage von loveya2714, 26

Richtige grösse und was bedeuten diese Infos/ Fahrrad/Focus?

Was bedeuten diese ganzen infos 26 zoll die räder oder? Und 52 cm ist dann was? Passt das Rad zu meiner körpergrösse 166-168cm???

Dankee :D

Antwort
von Franek, 26

Ja, 26" sind die Räder. Das ist ok.
Die anderen Angaben (Marke bzw. Typ) von Gabel, Schaltung, Bremsen etc. jagen einem eher Angst ein. Also die Komponenten sind allesamt nicht besonders gut (gelinde gesagt).
Ich würde dieses Fahrrad nicht empfehlen, weil die Komponenten nicht besonders gut und nicht besonders haltbar sind.
Außerdem wird Dir mMn ein Herrenrad nicht sonderlich gut passen. Frauen und Männer haben eine unterschiedliche Anatomie (Körperbau) und darum ist es keine gute Idee, ein Fahrrad zu kaufen, welches auf die Bedürfnisse des anderen Geschlechtes zugeschnitten ist.
Um sagen zu können, ob Dir die Rahmenhöhe passt (ja, das sind die 52cm, gemessen von Mitte Tretlager bis zur Oberkante Sattelrohr), müsste man Deine Schrittlänge kennen.
Wärest Du ein Junge, würde ich ganz grob auf Körperlänge minus 100 schätzen und sagen: Der Rahmen ist viel zu groß.
Mädchen haben aber normalerweise bei gleicher Körpergröße eine größere Schrittlänge (und dafür einen kürzeren Oberkörper), von daher solltest Du mal hier nachrechnen lassen:
https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/G/03/sporting-goods/content/bike/...

Kommentar von loveya2714 ,

Danke...ich glaube ich nehme das unisex modell mit 46 cm rahmenhöhe :) 

Kommentar von Franek ,

Da Du weder Dein Alter (also die Aussicht darauf, ob Du noch wächst), noch Deine Schrittlänge verraten hast, kann ich weder zustimmen, noch Dir abraten sondern nur annehmen, dass 46cm Dir wohl besser passen werden als 52cm -zumindest für die nächste Zeit :-)

Kommentar von FelixLingelbach ,

Moin moin,

das mit der Schrittlänge hatte ich mal ausgegoogelt. Es ist genau andersrum. Frauen haben im Verhältnis zur Körpergröße kürzere Beine, wenn auch der Unterschied zu den Männern nicht so groß ist, wie ich es angenommen hatte.

Aufgefallen ist mir außerdem, dass Rennfahrerinnen (Rennrad) den Lenker höher im Verhältnis haben als die Männer. Das Oberrohr vom Lenker ist dabei meist auf einer Höhe mit dem Sattel. Bei den Männer sitzt der Sattel gern nochmal 10 cm höher.

Bei den Alltagsrädern sieht es ganz ähnlich aus. Hier fahren die Männer gern mit Sattel und Lenker auf einer Höhe, die Frauen wollen den Lenker aber deutlich höher.

Eine durchschnittlich proportionierte Frau sollte also, wenn sie ein Männerrad will, lieber eine Nummer größer wählen, damit der Lenker hoch genug ist, sofern sich der Sattel genug absenken lässt.

Wie du schon geschrieben hast, geht aber nichts über professionelles Ausmessen. Das bringt sogar mehr als die vielgerühmte Probefahrt.

Kommentar von Franek ,

Hallo Felix :-)
Also dass Männer längere Beine als Frauen haben sollen, widerspricht allem, was ich bisher erlebt und gesehen habe.
Auch beim ecosiaen gerade finde ich nur meinen Wissensstand bestätigt:
http://www.fahrradmonteur.de/Fahrrad_einstellen
Zeile 12.
Ich sehe den Unterschied zwischen den Rahmengeometrien und -einstellungen zwischen Männer- und Frauenrädern auch in der gängigen Praxis begründet, dass der Stack gegenüber der Rahmenhöhe längst nicht im gleichen Maß steigt.
So ist es auch bei meinen Rädern zwangsläufig, da der Stack bei korrekter Rahmenhöhe gering ist, muss ich den Sattel -zumindest in der Bergaufposition- weit über Lenkerhöhe bringen, um ergonomisch pedalieren zu können. Das entspricht aber nicht meinem eigentlichen Wunsch bzgl. der Sitzposition
Kleinere Rahmengrößen, wie sie aufgrund der geringeren Körpergröße von Frauen und Kindern überwiegend gefahren werden, haben -im Verhältnis zur Rahmenhöhe- mehr Stack, was -bei ergonomisch korrekt eingestellter Sattelhöhe- bei Frauen idR zu einem ausgewogenen Verhältnis Sattelhöhe : Lenkerhöhe, bei Kindern sogar oft zu einer deutlichen Lenkerüberhöhung führt. Kinder sitzen daher oft "hinter" dem Lenker. Ich als Mann leider weit über dem Lenker und mehr "auf" als "im" Fahrrad. Das ist eine Folge, kein Wunsch :-(
Bei Rädern mit höhenverstellbarem Vorbau (z.B. Cityrädern) sehe ich sehr häufig und geschlechterunabhängig, dass der Vorbau weitmöglich hoch eingestellt ist, so dass eine möglichst aufrechte Sitzposition erreicht wird.
Da "Spacertürme" in der MTB Szene sehr verpönt sind, kann ich mir vorstellen, dass aus diesem Grund (und aus dem, beim Bergauffahren mehr Kraft aufs Pedal bringen zu können) die deutliche Sattelüberhöhung in Kauf genommen wird. Wobei ich auch da schon -zugegeben seltene- Ausnahmen gesehen habe.

Kommentar von Franek ,

Dadurch offenbahrt sich gleich das Problem mit Deiner Empfehlung:
Wenn frau einen größeren Rahmen wählt, ist die Sattelrohrlänge größer, der Stack steigt aber nicht im gleichen Maß. Außerdem wird der Reach größer.
Ergo: Der Lenker ist -im Verhältnis zur Sattelrohrlänge- sogar niedriger (absolut gesehen höher, aber in Relation nicht um soviel gestiegen, wie die Oberkante des Sattelrohrs), zusätzlich ist die Oberrohrlänge gewachsen, wodurch der (geringfügig) gestiegene Reach wieder relativiert wird.
Der Lenker ist zwar minimla höher, aber weiter vom Sattel entfernt als beim kleineren Rahmen und aufgrund der größeren Sattelrohrlänge läßt sich der Sattel auch nicht mehr so weit absenken.
Außerdem steigt die Überstandshöhe, also die Höhe des Oberrohrs. Die ist aufgrund der längeren Beine evtl. zu verschmerzen, gilt aber oft als Grund für Unsicherheiten.

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