andrealin am 26.01.2009 um 23:40 Uhr
guten abend, leute! ich hoff, es ist keine blöde frage, grins! wenn man seine messer mit einem wetzstab schleifen möchte, ist es dann egal, ob man das messer am stab abzieht o den stab am messer?? hab nämlich gute messer u möchte sie nicht kaputt machen :) schon mal vielen dank für antworten!

drehe einen teller falsch herum also die schleifstelle gleich unten dann ziehe dein messer ca 6-8 mal drüber es ist wie neu
Ob Du das Messer über den Wetzstahl ziehst oder den Wetzstahl über das Küchenmesser ist fast egal. Viel wichtiger ist, dass Du es beherrschst.
Generell ist aber der Teil "Messer mit einem Wetzstahl schleifen" schon ein grundlegender Fehler. Wie Du selber geschrieben hast ist es ein Wetzstahl und kein Schärfstahl!
Der kleine Unterschied ist, dass ein Wetzen das Aufrichten der Schneide von Messern ist, die kleine Beschädigungen hat. Achte mal z. B. auf einen Schlachter. Der wetzt das Messer mehrmals am Tag und das nicht deswegen, weil das Messer stumpf ist!
Ein paar Infos auch unter http://www.kochen-essen-wohnen.de/schaerfen.html
Zum Schärfen von Messern ist ein Wasserstein, bzw. Abziehstein viel besser. Damit kann man deutsche und japanische Küchenmesser abziehen und wieder richtig scharf machen.
Wetzen sollte man dann, wenn es eigentlich noch nicht nötig ist. Wenn man erst merkt, dass das Messer stumpf ist bringt das Wetzen nichts mehr!
Der Schleifkegel, von dem geschrieben wurde, ist übrigens wahrscheinlich der Schärfhut. Er ist aus Keramik und ziemlich gut für deutsche Messer geeignet. Der Vorteil ist, dass bei dem genau der richtige Schleifwinkel für deutsche Messer vorgegeben ist.
collo am 27. Januar 2009 11:32 Wer nie mehr als 5 Euro für ein Messer ausgibt, braucht hier nicht weiter zu lesen.
@Kuechenjunge, ein guter Beitrag. Ich kam nicht auf den Namen von dem Teil. So ein Schärfhut ist nicht billig, lohnt aber wenn man bedenkt, dass man ein gutes Messer kaum unter 50 Euro bekommt. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden damit und kann es nur empfehlen. DH
andrealin am 27. Januar 2009 22:12 danke dir für deine zeitaufwendige antwort, grins. werd mich mal bei dem link durchlesen. danke dir!

viel wichtiger ist der richtige Winkel. Schleift man sein Messer mit einem falschen Winkel, macht man es kaputt
Ich habe mir daher einen Schleifkegel gekauft, sieht aus wie ein Zuckerhut. Nun braucht nur sein Messer senkrecht zu halten und schleift im richtigen Winkel

Ich zieh immer das Messer übern Stab. Ist Gewohnheit... Du solltest nur nicht gegen die Klinge schleifen, also immer vom Schaft Richtung Spitze ziehen.

und ich mach es genau umgekehrt, also schleifstein übers messer, und unterm wasserstrahl-- wird auch problemlos scharf

Noch besser ist ein japanischer Schleifstein, den man feucht macht, durch das Schleifen wird das Steinmehl noch feiner und man erreicht bei den richtigen Messern (z.B. japanische) eine unglaubliche Schärfe. Da ist auch die Richtung egal
collo am 26. Januar 2009 23:53 diese Schleifsteine sind in erster Linie für Damastmesser gedacht, die man anders gar nicht schleifen darf, was viele nicht wissen und dann ihre schönen Messer am Wetzstab kaputt schleifen :-)
twobees am 28. Januar 2009 10:55 Wie kommst Du denn zu dieser Erkenntnis? Das mit dem Wetzstab/stahl geht ja noch. Die andere Aussage zu den Wassersteinen und den Damastmessern ist falsch! Der einzige mir bekannte Messerhersteller der sagt: "kein Wetzstahl!" ist HAIKU. Aber für alle seine Messer.
Messerschleifen trägt Material ab, also verschwindet mit jedem Schleifvorgang ein wenig Material des Messers im Nirvana.
Wenn Du bei www.messer-machen.de schaust, siehst Du auf was Du beim Schleifen achten musst. Viele Aussagen, die hier Auftauchen sind in der Kategorie Märchen zu werten.
Viele Grüße, Leo.
9876543210 am 20. April 2009 22:38 wie schlecht. würd ich nie so machen...
DeHa alter gladbacher
ok
tasse ist handlicher