Wie lernt man effektivsten? Gibts Methoden wie man das lernen kann?
Hallo legolas,
dieses Thema ist sehr umfangreich und vielschichtig, von persönlichen Voraussetzungen und organisatorischen Gegebenheiten abhängig, so dass du mir bitte nicht übel nimmst, wenn ich statt einer „Bibliothek“ zu diesem Thema nur ein paar Gedanken aufschreibe.
Wichtig zu wissen ist, ob du reinen Paukstoff in den Kopf bekommen möchtest oder komplizierte Gedankengänge verstehen und erforschen.
Lernen wird durch eine Umgebung erleichtert, die man instinktiv mit „sich Merken“ verbindet. Wie diesbezüglich deine räumlichen Bedingungen sind, weiß ich nicht, aber mal hier mal da ist selten erfolgreich, womit ich nicht meine, dass man nicht auch beim Spazierengehen (ad ambulandum Lernen kann).
Erfolgreiches Lernen erfordert Motivation. Wichtig ist im Idealfall Interesse am Thema, im Notfall tut es aber auch ein selbst gestecktes Ziel oder die Motivation für eine besondere Form des Lernens.
Damit die erarbeiteten Informationen auch verarbeitet werden können, musst du Pausen genau so fest einplanen wie die Arbeitszeit. Diese kannst du möglichst abwechslungsreich mit Musik- Hören, Bewegung an frischer Luft, dem Genuss- Leckerchen zwischendurch … und ,und, und … verbringen. Im Idealfall können einem bestimmte Sachverhalte wieder einfallen, wenn man ein bestimmtes Musikstück hört oder je nach Kreativität einen bestimmten Gegenstand zeichnet …
Zum Pauken ist das Wiederholen wichtig. Reiner Lernstoff geht am Sichersten vom Kurzzeitgedächtnis ins Langszeitgedächtnis über, wenn man es (es verstanden zu haben setze ich voraus)
a) nach einigen Stunden wiederholt (bei Schülern nennt man so etwas Hausaufgaben),
b) nach einem Tag, (bei Schülern Kontrolle der Hausaufgaben),
c) nach 7-10 Tagen (bei Schülern Kurztest oder Wochenwiederholung) und
d) nach 3-4 Wochen (bei Schülern Vorbereitung auf Klassenarbeiten)
Natürlich reduziert sich automatisch die zu lernende Informationsmenge, weil der Rest ja irgendwann klar ist und man nur noch „Eckpunkte“ lernen muss. Das ist ungefähr so wie bei einem Spickzettel, der aus Angst vor Entdeckung immer kleiner wird, bis er sich erübrigt, weil man eh alles weiß.
Wichtig ist das Lernen im Zusammenhang, d.h Vokabeln im Wortfeld, in Beispielsätzen, in Gegensätzen, in selbst erdachten Mustersätzen,…., Körperteile eines Pferdes (als Beisp.) von oben nach unten oder umgekehrt, möglichst mit bildhafter Darstellung.
Versuche so oft wie möglich, beide Gehirnhälften zu aktivieren, indem du die Lerninhalte (auch komplizierte) kreativ darstellst, also auch die rechte Gehirnhälfte mit einbeziehst. Komplexe Zusammenhänge, z.B. das Beziehungsgeflecht der Charaktere in einer Lektüre, bleiben besser hängen, wenn du sie als Mindmap darstellst, also als Gebilde mit Pfeilen, Kreisen etc.
Schau dir mal diese Seite an. Ggf kannst du danach noch nach bestimmten Begriffen weiter googlen:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/fAktuelles/aSchule/s_1179.html#das
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Uta
(goodmood)
Ich weiß nicht, ob ein Buchtipp als Antwort erlaubt ist, aber Sebastion Leitners Buch "Wie lernt man lernen" kann ich zu 100% empfehlen. In allen Büchern zum Thema lernen scheint das gleiche drin zu stehen (Ordnung auf dem Schreibtisch, Terminplaner anschafen, Motivation, bla bla bla), aber wie man dann wirklich lernt, d.h. denn Lernstoff versteht und behält, das steht nur in "So lernt man lernen".

Hallo Also ich werde nun 50 jahre und lerne auch noch viel am einfachsten ist es vor dem schlafengehn zu lernen weil das gehirn im schlaf viel verarbeiten kann da bleibt allerhand hängen also bei mir funktioniert das immer freundliche grüße

Versuche es mal mit http://www.cobocards.com. Das coole ist, dass du das mit Freunden lernen kannst.
versuchs mal mit www.lerntipp.com da habe ich gute Tipps erhalten

Hallo legolas, dieses Thema ist sehr umfangreich und vielschichtig, von persönlichen Voraussetzungen und organisatorischen Gegebenheiten abhängig, so dass du mir bitte nicht übel nimmst, wenn ich statt einer „Bibliothek“ zu diesem Thema nur ein paar Gedanken aufschreibe. Wichtig zu wissen ist, ob du reinen Paukstoff in den Kopf bekommen möchtest oder komplizierte Gedankengänge verstehen und erforschen. Grundsätzlich: Lernen wird durch eine Umgebung erleichtert, die man instinktiv mit „sich Merken“ verbindet. Wie diesbezüglich deine räumlichen Bedingungen sind, weiß ich nicht, aber mal hier mal da ist selten erfolgreich, womit ich nicht meine, dass man nicht auch beim Spazierengehen (ad ambulandum Lernen kann). Erfolgreiches Lernen erfordert Motivation. Wichtig ist im Idealfall Interesse am Thema, im Notfall tut es aber auch ein selbst gestecktes Ziel oder die Motivation für eine besondere Form des Lernens. Damit die erarbeiteten Informationen auch verarbeitet werden können, musst du Pausen genau so fest einplanen wie die Arbeitszeit. Diese kannst du möglichst abwechslungsreich mit Musik- Hören, Bewegung an frischer Luft, dem Genuss- Leckerchen zwischendurch … und ,und, und … verbringen. Im Idealfall können einem bestimmte Sachverhalte wieder einfallen, wenn man ein bestimmtes Musikstück hört oder je nach Kreativität einen bestimmten Gegenstand zeichnet … Zum Pauken ist das Wiederholen wichtig. Reiner Lernstoff geht am Sichersten vom Kurzzeitgedächtnis ins Langszeitgedächtnis über, wenn man es (es verstanden zu haben setze ich voraus) a) nach einigen Stunden wiederholt (bei Schülern nennt man so etwas Hausaufgaben), b) nach einem Tag, (bei Schülern Kontrolle der Hausaufgaben), c) nach 7-10 Tagen (bei Schülern Kurztest oder Wochenwiederholung) und d) nach 3-4 Wochen (bei Schülern Vorbereitung auf Klassenarbeiten) Natürlich reduziert sich automatisch die zu lernende Informationsmenge, weil der Rest ja irgendwann klar ist und man nur noch „Eckpunkte“ lernen muss. Das ist ungefähr so wie bei einem Spickzettel, der aus Angst vor Entdeckung immer kleiner wird, bis er sich erübrigt, weil man eh alles weiß. Wichtig ist das Lernen im Zusammenhang, d.h Vokabeln im Wortfeld, in Beispielsätzen, in Gegensätzen, in selbst erdachten Mustersätzen,…., Körperteile eines Pferdes (als Beisp.) von oben nach unten oder umgekehrt, möglichst mit bildhafter Darstellung. Versuche so oft wie möglich, beide Gehirnhälften zu aktivieren, indem du die Lerninhalte (auch komplizierte) kreativ darstellst, also auch die rechte Gehirnhälfte mit einbeziehst. Komplexe Zusammenhänge, z.B. das Beziehungsgeflecht der Charaktere in einer Lektüre, bleiben besser hängen, wenn du sie als Mindmap darstellst, also als Gebilde mit Pfeilen, Kreisen etc. Möchtest du mehr erfahren? Schau dir mal diese Seite an. Ggf kannst du danach noch nach bestimmten Begriffen weiter googlen: http://www.familienhandbuch.de/cmain/fAktuelles/aSchule/s_1179.html#das Viele Grüße und ein schönes Wochenende