Richtig Heizen im Winter?

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9 Antworten

außer dickere Sachen anziehen wirst nichts machen können, deine Eltern haben die Gewalt

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Ich habe den Eindruck, du bist ein verwöhnter Jugendlicher der sich um viele Dinge keinen Kopf macht, solange du es nicht selbst finanzieren musst, grob gesagt. ;-)

Wozu soll es in Räumen in denen man sich nur Minuten aufhält, -Flur etc- 21 Grad oder 16 Grad warm sein? Meine Heizung war vorher erzdumm, schon als sie vom Heizungshersteller gebaut und verkauft wurde.

Dem Heizungshersteller, Heizungsbauer, Heizungsverkäufer sind die Betriebskosten egal, die muss er nicht zahlen. Meine vorherige angeblich so tolle Heizungssteuerung heizte auf "Verdacht" einfach mal das ganze Haus nach einer einstellbaren Heizkurve in Abhängigkeit der Aussentemperatur.

Nur heizte die schon ab 20 Grad Aussentemperatur und das ließ sich nicht ändern! Gott sei Dank ging dieser Mist irgendwann kaputt und ich musste es reparieren. Dieser elektrische Mist kam größtenteils raus, dafür eine Elektronik rein, die zwar die Aussentemperatur noch misst und anzeigt, aber sonst nichts wesentliches mit dieser Info tut.

Halt Stop, eines tut sie doch und diesmal echt sinnvoll. Denn die Heizung geht erst automatisch in Betrieb, wenn es aussen unter 15 Grad kühl ist. Sie geht auch ausser Betrieb, wenn es draußen wärmer als 15 Grad ist.
Denn Wärmeverluste werden erst ab dieser Temperaturgrenze bemerkbar.

Ansonsten wird die Fussbodentemperatur und die Wohnzimmertemperatur gemessen und dafür gesorgt dass es dort maximal 21,5 Grad und minimal 20,7 Grad im Raum wird.

Okay wir haben eine Fussbodenheizung, somit einen Flächenstrahler der alle Flächen rundum erwärmt. also auch Decken und Wände. Ferner speichert die große Estrichmasse die Wärme wie einen Wärmespeicher, demzufolge muss der Wärmeerzeuger nur immer dann in Betrieb gehen, wenn es da Wärmeverluste gibt.

Mache dir doch den Spaß, kündige deinen Eltern dein Wohnrecht, ziehe in eine eigene Wohnung oder in ein eigenes Haus. Spätestens dann wirst du anfangen vernünftig zu denken, weil dich dann eine Menge mehr interessieren muss als jetzt! Dann hast du eine Menge Kosten selbst zu tragen und dann wird sich zeigen, wie du damit umgehst.

Vielleicht gehst du dann zu deinen Eltern und fragst, wie sie das alles machen, mit diesen und jenen Problemen und Kosten und spätestens dann wirst du in etlichem umdenken, ähnlicher denken wie deine Eltern derzeit.

Ich weiß, meine Antwort gefällt dir garantiert nicht. Aber das Leben ist kein Tummelplatz für verwöhnte Zeitgenossen. Wirst du spätestens dann merken, wenn du selbst für etliches sorgen musst.


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"Vom Reichen lernt man sparen" sagt ein schwäbisches Sprichwort. Ich denke mal, dass du bei deinen Eltern kein Gehör finden wirst.....

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Auch unter 16 Grad kann man überleben, völlig unabhängig davon, ob man arm oder reich ist. Ich sehe mich irgendwo dazwischen und auch bei uns ist die Heizung komplett aus, wenn niemand da ist. Was soll ich denn 10h tagsüber heizen, wenn wir arbeiten? Oder warum soll das Wohnzimmer oder die Küche dauerhaft warm sein, wenn wir nur für 1 oder 2 Stunden täglich drin sind. Solang der Schimmel keine Probleme bereitet, ist es völlig ok, wenn Teile der Wohnung kühler sind. Unsere Küche, der Flur und das Schlafzimmer haben selten mehr als 13/14 Grad.

Wenn du irgendwann mal selbst ein Haus hast und die Heizkosten siehst, denkst du vielleicht anders darüber.

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Kommentar von GravityZero
13.11.2016, 21:55

Naja, das regelmäßige aufheizen eines so kalten Raumes kostet nicht weniger. Unsere Fußbodenheizung läuft 24 Stunden von Oktober bis März, wir hatten sie auch mal weniger laufen. Ersparnis war gleich 0, der Wohlfühlfaktor weitaus höher. Es kommt hier auch stark auf die Dämmung und die Masse an. Bei Altbauten macht eine Absenkung oder Abschaltung Sinn, bei fast allen anderen nicht

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Die Heizung erst im Oktober einschalten ist in Ordnung. 

Hingegen das sporadische Einschalten ist total daneben. Irgendwann gibt es sicher Feuchtigkeitsschäden oder geplatzte Rohre durch Frost. Dann wird das erst richtig teuer. 

Fast jede Heizung hat einen schönen Steuerungskasten, wo man die verschiedensten Programme einstellen kann. 

In der Frostperiode hat sich am besten bewährt, die Nachttemperatur von 23 Uhr bis 6 Uhr um einige Grad abzusenken und die restliche Zeit voll Durchzuheizen. 

Die Wohnzimmertemperatur sollte nicht unter 20 Grad abfallen, das Schlafzimmer um die 18 Grad, dann kann der Winter Spaß machen. 

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Es ist schwer Menschen von ihrer festgelegten Meinung abzubringen. Die Schimmelgefahr steigt so natürlich an. Sind denn die 7 Grad kalten Räume bewohnt?

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Ich habe in meiner Kindheit in ungeheizter Umgebung alle strengen Frostnächte überlebt, von  ein paar Frostbeulen abgesehen.

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Kauf dir doch einen kleinen Elektro Ofen für dein Zimmer. So hast du immer schön warm, der Rest muss dich nicht kümmern.


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Bei der Einstellung Deiner Eltern zu diesem Thema hast Du schlechte Karten.

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