Richtig belichten bei Nacht mit einer DSLR?

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7 Antworten

Da du ja nur wenige Varriablen hast kannst du da eigentlich gut probieren. Je nach Situation musst du entsprechend 1-2 Werte fest annehmen und hast damit kaum noch eine Wahl.

Knipst du nachts etwas statisches wie ein Haus kannst du die Belichtung recht lang wählen solang du ein festen Untergrund (Stativ, Wand o.ä.) nutzt. Damit kannst du dir die Freiheit nehmen den Iso tief zu halten und die Belnde ggf sogar etwas zu schließen wenn es erwünscht ist.

Gehst du in Dunkelheit auf Menschen los hast du keine Wahl mit der Zeit die muss ganz einfach kurz genug sein sonst hast du Bewegungsunschärfe. Also wird der Iso wohl etwas hoch müssen und die Blende soweit es möglich ist eher auf. (Festbrennweiten sind hier evneutell auch nicht daneben die haben meist sehr große Blenden das hilft in der Zeit aber hat entsprechend auch andere Folgen).

Wichtig ist nur bei sich bewegenden Motiven lieber mehr Bildrauschen druch hohen Iso als eine unerwünschte Bewegungsunschärfe denn die kannst du nicht wieder korrigieren. Bildrauschen kann man bearbeiten und sieht allemal besser aus wie ein verwischter Kopf ^^ 

Willst du "kreativ" Bilder machen hast du wieder ganz andere fixe Werte (Die Übliche Langzeitbleichtung über einer Straße ^^ oder ähnliches )

Wenn es dir möglich ist kannst du ja mal die 50mm 1.8er Festbrennweite auf deine Cam schnallen und schauen ob dir 1.8 etwas hilft. Kostenpunkt für das ding ist verschwindend gering etwas um die 100€ meine ich.

Um Dinge wie Weißabgleich mach ich mir eigentlich nie gedanken da ich das notfalls am pc so ziehe wie ich es haben möchte. Meist greift die Cam doch ganz gut.

Blitz und Lichter gehen natürlich auch aber lassen wir mal außen vor :D

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Aus der Hand, Iso auf automatik, kleinste Brennweite (bei dir wahrscheinlich 18), Blende ganz auf (bei dir wahrscheinlich 3,5) und bei Canon heist die Halbautomatik am Wählrad glaube ich TA.

Auf dem Stativ oder spontan auf nem Reissäckchen (irgendwas wo man die Kamera drauf ablegen kann),  Iso 100, Brennweite egal, Blende in der Mitte so zwischen 5,6 und 11, und immernoch TA am Wählrad.

Es geht natürlich auch M, aber dann musst Du ausprobieren, wie lang die Verschlusszeit sein soll. Und wenns zu dunkel ist, geht es entweder nicht weil der AF nichst erkennt und manuell gehts nicht, wenn es so richtig dunkel ist, denn ganz ohne Licht geht garnichts.

Achja und Selbstauslöser aktivieren, um beim Auslösen nicht die Kamera zuverwackeln wärend sie belichtet.


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Jede Situation ist unterschiedlich, bzw. erfortert unterschiedliche Einstellungen. Für Nachtaufnahmen ist ein Stativ am wichtigsten. Damit kann man scho sehr lange Verschlusszeiten einstellen und die Blende ist nicht so wichtig (bis auf Sternhimmel, dafür braucht man schon richtig lichtstarke Objektive für optimale Ergebnisse. Ah ja, in der Nacht ist das M-Modus ein Muss.

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Kommentar von joello99
30.06.2016, 21:35

Okay alles klar dann werde ich mal alles durchprobieren 🙂

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ISO 100, Blende nicht so wichtig, Belichtungszeit können schon mal 30 sek sein.

Auf keinem Fall ein 30€ Stativ benutzen,die Dinger sind wackelig,daß kein Bild scharf wird.

Am besten eine Belichtungsreihe weil Canon einen schlechten Dynamikumfang hat und in Photoshop als DRI zusammensetzen

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ISO 300-400, Blende weit auf, Belichtungszeit lang (1-5 Sekunden)

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Kommentar von joello99
30.06.2016, 21:34

Ok danke 👍👍

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Deine Frage ist ein bisschen zu allgemein gestellt. Daher nur eine sehr grobe Antwort.

Hohe ISO: Die Kamera ist lichtempfindlicher und die benötigte Belichtungszeit nimmt ab. Der Nachteil ist das im Bild umso mehr Rauschen zu erkennen ist je höher die ISO ist.

Belichtung: Je länger die Belichtung ist, umso heller wird das Bild und Bewegungen erscheinen unscharf.

Blende: Je größer die eingestellte Blendenzahl an der Kamera, desto stärker ist die Blende geschlossen und der Bereich der im Bild scharf dargestellt wird nimmt zu. Außerdem nimmt die benötigte Belichtungszeit zu.

Bei der Fotografie bei Nacht muss man einfach mal verschiedene Kombinationen ausprobieren und die Ergebnisse miteinander vergleichen.

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Kommentar von joello99
30.06.2016, 21:35

Ja das allgemeine war ein bisschen Absicht weil ich bei schlechtem Licht echt keine Erfahrungen und Vergleichswerte habe. Danke für deine Zusammenfassung 👍👍

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Es gibt zu allen gängigen DSLR Kameras Bücher, in denen alle Feinheiten zur Bedienung der Kameras behandelt werden. Kostet so 30 Euro, bei ebay gebraucht auch günstiger.

Wenn du dich da "durcharbeitest" bist du fit und kannst das beste aus der Kamera rausholen.

http://www.ebay.de/itm/Canon-EOS-1200D-1300D-Fur-bessere-Fotos-von-Anfang-an-9783832802189-/371670318243?hash=item568946fca3:g:oFQAAOSwOVpXdOEn

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Kommentar von joello99
30.06.2016, 21:37

Ja solche Bücher habe ich auch schon gesehen... wären vielleicht wirklich eine Überlegung wert 🤔

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