Frage von Konzulweyer, 8

Richtet sich das Rechtsanwaltshonorar nach dem Streitwert einer Sache und wieviel Prozent dessen ist das in der Regel ungefähr?

Und kassiert der Rechtsanwalt auch bei verlorenem Prozeß diesen Anteil?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von uni1234, Community-Experte für Jura & Recht, 2

Grundsätzlich ist die Vergütung des Rechtsanwalts vom Streitwert abhängig, ja.

Allerdings handelt es sich nicht um einen bestimmten Prozentsatz des Streitwertes. Die Höhe der Vergütung ist vielmehr gesetzlich festgelegt im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz.

Es gibt verschiedene Online Rechner mit denen Du die Vergütung ausrechnen kannst, z.B. den hier:

http://kostenrechner.anwalt-suchservice.de/kostenrechner/anwalt/

Diese Vergütung wird fällig unabhängig davon ob Du gewinnst oder verlierst. Solltest Du gewinnen, kannst Du die Rechtsanwaltskosten jedoch in der Regel von der anderen Seite wiederbekommen.

Antwort
von honey00, 4

Es richtet sich nach dem Streitwert und nach dem RVG (Rechtsanwaltsanwaltsvergütungsgesetz) Z.b eine 1,3 Geschäftsgebühr. Man kann auch einen Pauschalbetrag/Vertrag mit seinem RA aushandeln z.b einen bestimmten Betrag pro Stunde...dies wird aber meistens eher mit größeren Firmen gemacht. 

Falls du gerichtlich gewinnst werden auch deine Kosten vom Gegner übernommen (die Macht der RA mit einem Kostenfestsetzungsantrag geltend). Wenn es nur außergerichtlich streitig wird kommt es darauf an wie man sich einigt. 

Antwort
von Deepdiver, 5

Das Honorar richtet sich grundsätzlich nach dem Streitwert. Auch wenn der Prozess verloren wird, musst du dieses Honorar bezahlen.

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