Frage von KsCaptainHook, 92

Rhodasian ridgeback, männlich oder weiblich? ?

Als erstes sollte er super zur Familie gehören, wenn er dann noch Kinder bekommt oder er gen Material weiter gibt umso besser... Was kostet im Durchschnitt ein Weibchen wenn sie Welpen bekommen würde mit registrieren und und und ein Mann kann einfach so Zeugen? Bitte klärt mich auf

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 33

Hallo,

zur Rasse selber schreibe ich dir jetzt nichts, denn die rassetypischen Eigenschaften und Anforderungen an den Halter kann man leicht
ergoogeln und darüber sollte man sich auch vor der Anschaffung gründlichst
informieren.

Wenn du wirklich züchten willst – also mit „registrieren und so“, dann ist das nicht einfach mal so gemacht:

Dazu musst du viele viele Züchterseminare besuchen, viel Bürokratie erledigen (das geht vom Zwingerschutz bis hin zur Abnahme deiner
Zuchtstätte), du musst ein Haus/Wohnung mit Garten haben, denn eine Etagenzucht ist z.B. im VDH verboten.

Du musst eine passende Hündin mit VDH-Papieren besitzen, die dann auf verschiedenen Ausstellungen gezeigt und beurteilt werden muss. Dort muss sie bestimmte Formwertnoten erringen, also beweisen, dass sie dem geforderten Rassestandard auch entspricht und keine Fehler hat.

Dann braucht es – das ist von Rasse zu Rasse verschieden, ganz  unterschiedliche gesundheitliche Untersuchungen und oft auch „Arbeitsproben“ – und erst dann, wenn alle Anforderungen positiv erfüllt sind, wird sie angekört – also für zuchtfähig erklärt.

Aber noch längst nicht jeder Hund, den man mit einer Zucht-Ambition kauft, stellt sich dann auch als zuchtfähig heraus.

Das ist bei einem Rüden übrigens genauso, außer, dass Rüdenbesitzer die ganzen Auflagen eines Züchters nicht erfüllen müssen.

Das alles kostet eine Menge Zeit, Aufwand, Arbeit und auch viel Geld. Aber es ist machbar.

Allerdings ist es schon etwas merkwürdig, sich für eine Rasse zu entscheiden und gleich daran zu denken, züchten zu wollen. Durch die
Zucht sollen ja die rassetypisch gewünschten Eigenschaften verstärkt und die eher nicht gewünschten Eigenschaften durch entsprechende Zuchtauslese eliminiert  werden. Das aber kann man ja nur, wenn
man mit der Rasse schon sehr vertraut ist, z.B., indem man sich jahrelang
bereits mit der erwählten Rasse beschäftigt, schon jahrelang solche Hunde hält.

Wenn man sich also den allerersten Hund dieser Rasse kauft,
dann ist das nicht gegeben und da eine Hündin bereits im Alter von 2 – 3 Jahren ihren ersten Wurf haben sollte, ist auch dann die Zeitspanne nicht wirklich ausreichend lang, um Erfahrungen und Wissen anzuhäufen. Aber das mus  natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Gutes Gelingen

Daniela

Kommentar von xttenere ,

bei uns werden auch die Rüden vom Verband kontrolliert...Haltung...Wesen...Gehorsam...etc.( Ich hatte selber einen Zuchtrüden )

Ausserdem werden die Rüden genauso gesundheitlich durchgecheckt wie eine Hündin, und auf HD...ED...etc. geprüft. Des weiteren wird bei beiden Geschlechtern ein Wesenstest verlangt...( Bei den meisten Rassen )

Kommentar von dsupper ,

Ja, das ist in Deutschland beim VDH ebenso, habe ich auch geschrieben:

Das ist bei einem Rüden übrigens genauso

Nur, wenn man einen angekörten (zuchtfähigen) Rüden hat, muss man kein Züchter sein, mit allem, was dazu gehört.

Kommentar von Einafets2808 ,

@xttenere hat sie doch auch geschrieben??  

***Das ist bei einem Rüden übrigens genauso, außer, dass Rüdenbesitzer die ganzen Auflagen eines Züchters nicht erfüllen müssen.***

Kommentar von xttenere ,

ich entschuldige mich in aller Form....richtig Lesen ist halt manchmal Glückssache ;-)

Kommentar von dsupper ,

macht doch nix!! besser zweimal etwas Wichtiges erwähnt, als keinmal.

Kommentar von KsCaptainHook ,

Danke für deinen Beitrag! Sehr gut geschrieben

Antwort
von xttenere, 57

ein Rhodesian  Ridgeback ist eine der schwierigsten Hunderassen, die es gibt, da er sehr selbständig ist und auch selbstständig arbeitet. Er gehört nicht in Anfängerhände ! Er wurde und wird in Südafrika als Herdenschutzhund gegen Löwen gezüchtet.

Leider wurde diese schöne und stolze Rasse zu einem unterbeschäftigten Modehund herabgesetzt, was ihn gefährlich machte. Mit einem RR musst Du arbeiten und nochmals arbeiten, damit er beschäftigt ist und nicht auf komische Gedanken kommt.

Bei uns wird er daher bereits in einigen Kantonen als Listenhund aufgeführt.

Die Preisklasse liegt über 2000.- Euro, wenn Du ihn aus einer guten Zucht kaufst. ( in Deutschland )

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 12

Hi,

Warum will man was machen ohne auch nur im Mindesten zu wissen, was man da genau macht??? 

Bevor ihr euch Gedanken über die Genetik des Haustieren macht, solltet ihr erstmal schauen was ein Hund ist! Wie man den hält usw. 

Wenn da die Grundlagen begriffen wurden, kann man immer noch beim VDH Schulungen und Seminare zur Genetik machen, ist nämlich dezent anders als ein Farbkasten....

Antwort
von BrightSunrise, 36

Schlag dir diese Idee lieber gleich wieder aus dem Kopf.

Grüße

Kommentar von xttenere ,

Danke !

Antwort
von MancheAntwort, 47

klar kann man "einfach so"..... wenn man Mischlinge produzieren will....

um ein "richtiger" Züchter zu sein, bedarf es vieler Auflagen, enorm viel

Zeit und Fleiß..... und auch Geld !

Antwort
von HalloRossi, 50

Am besten besuchst du ein paar Züchter und Ausstellungen um die ausgiebig über Rasse und Zuchtauflagen zu informieren. Züchteradressen und Ausstellungsrermine findest du unter www.vdh.de. Mach dir keine Gedanken über den Anschaffungspreis. Der ist im Verhältnis zu den restlichen Kosten minimal. Ca 1800!€ denke ich.

Kommentar von xttenere ,

da ich mich sehr für diese Rase interessiere, weiss ich, dass der Kaufpreis für einen rassenreinen RR über 2000.- liegt.

Ein RR in den falschen Händen ist eine Waffe, und wenn ich die Frage des FS lese, und das damit verbundene Unwissen über diese Rasse, würde ich sicher keinen RR empfehlen...da nützt auch der Besuch von Ausstellungen nichts. 

Hör bitte endlich auf Sachen zu behaupten, wenn Du keine Ahnung hast.

Kommentar von HalloRossi ,

Ich habe gar keinen RR empfohlen! Ich habe empfohlen, eine Ausstellung zu besuchen und Züchter! Eben genau damit der TS die Information bekommt, die er hier so niedergeschrieben so erstmal nicht glauben wird. Das siehst du doch an den ganzen vielen Beiträgen zum Thema Husky. Es ist viel hilfreicher, diese Menschen zum Züchter zu schicken, damit sie erleben wie die Rassen wirklich sind, als hier seitenlang zu argumentieren!

Kommentar von xttenere ,

diese Tiere auf den Ausstellungen werden nur von ihrer besten Seite gezeigt, und geben ein falsches Bild von der Rasse ab. Die imense Arbeit, die dahinter steckt, bis man einen RR (oder auch anderen Hund) soweit hat, wird nicht gezeigt.

Das Einzige, was man mit gutem Gewissen empfehlen kann, ist diverse Lieratur / Bücher über diese Rasse zu lesen. Über ihr Wesen, ihren Anspruch und ihre Anforderungen.

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