Frage von Richard30, 59

Rheinland-Pfalz - Kostenübernahme Diagnostestellung Asperger - Sozialamt hat Antrag abgelehnt - Was tuhen?

Also, es geht wie schon gesagt, um eine Diagnosestellung über das Asperger-Syndrom. Diese muss in einem Institut (denke mal das ist eines) gemacht werden, jedoch meinten diese ausdrücklich, dass die Krankenkasse dies nicht übernimmt und haben mich auf das Sozialamt verwiesen.

Nun habe ich dort einen Antrag gestellt, dieser wurde jedoch abgelehnt, mit der begründung, die Krankenkasse sei dafür zuständig. Dagegen habe ich fristgerecht Widerspruch eingelegt, jedoch mit der Anmerkung, das eine detailiertere Begründung folgen wird.

Wie schon gesagt, wurde mir ausdrücklich mitgeteilt, dass das Sozialamt in diesem Fall die Kosten überimmt. Auch aus Quellen aus dem Internet, habe ich entnommen, dass in diesem Falle das Sozialamt dafür zuständig ist. Dummerweise stand nirgens ein Gesetzt drann, auch wusste ich nie, woraus sich diese Aussagen berufen haben.

Ich binn kein Jurist und ein Anwalt wäre mit etwas zu teuer, ich könnte mir zwar sämmtliche Gesetze zu diesem Thema durchlesen, allerdings wäre dies für einen Laihen (dem die justistische Sprache überhaubt nicht zusagt) überaus anstrengend, wenn nicht gar unschaffbar.

Was kann ich also tuhen? Aus Google werde ich nicht wirklich schlau, was sicherlich auch daran liegt, das ich einfach nicht weiss wie ich die dazu passende Frage formulieren soll. Ich wäre für jede Hilfe dankbar.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kiniro, 29

Das Sozialamt hat damit nichts zu tun.

Ich bekam alle nötigen Diagnosen von meiner Krankenkasse bezahlt.

Diese wurden jeweils von Psychiatern mit Fachrichtung "Autismus und AD(H)S" gestellt.

Einen Feld-Wald-Wiesen-Psychiater oder gar Psychologe kannst du vergessen.

Interessant finde ich, dass das Institut meint, die Krankenkasse würde die Diagnose-Kosten nicht übernehmen.
Was ist das denn für ein Institut?

Kommentar von Richard30 ,

Die nennen sich selbst Team Authismus (http://www.team-autismus.de/). Mir wurde das empfohlen.

Es gibt bei mir in der Gegend kaum Ärtze für diese Richtung und die es gibt sind hoffnungslos überbelegt.

Kommentar von kiniro ,

Das kenne ich nicht.
Ich hatte meine Diagnose damals im ZI Mannheim bekommen.

Ich kenne das Problem mit erreichbaren (kompetenten) Ärzten sowie den elend langen Wartezeiten.

Für mich war es jedes Mal eine Tagesreise mit Bus, S-Bahn und Bahn.

Kommentar von kiniro ,

Danke fürs Sternchen :)

Antwort
von summersweden, 19

Also am besten gehst du damit zum Arzt. Der verweist dich zu einen Spezialisten, den die Kasse zahlt. da viele Ärzte kaum Ahnung von Autismus haben, würde ich dir empfehlen, am besten bei Möglichkeit gleich zu einem Psychiater. Ansonsten fang beim Hausarzt an, der verweist dich auch weiter

Antwort
von Spuky7, 32

Du kannst das von einem richtigen Arzt diagnostizieren lassen. Dann übernimmt es sicher auch die Kasse. Geh doch zu Medizinern. Warum zu einem Institut? Wenn der Arzt das sagt, dann glaubt es auch die Kasse. Das ist meine Laienantwort.

Antwort
von Eiszeitw, 24

Wenn dein Arzt es für nötig hält, eine Diagnose zu stellen, müsste es eigentlich die Krankenkasse übernehmen

Antwort
von robi187, 22

frage dort mal an ob den wen kenne für eine sozalberatung

http://autismus-institut.de/pages/autismus-spektrum-stoerungen/symptome/asperger...

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