Frage von BonnieBarko, 30

Rezidives Ovarialkarzinom?

Meine Mama hat ein rezidives Ovarialkarzinom. Trotz der Entfernung der inneren Geschlechtsorgane und aller Lymphknoten im Bauchraum vor 10 Jahren hat sie seit drei Jahren "verkalkte" Metastasen im Bauch und einen Tumor, der auf eine Niere drückt. Alle Tumormarker dahingehend sind im grünen Bereich, sogar die Kreatininwerte und die allgemeinen. Allerdings hat sie seit einigen Monaten schon Beschwerden im Bauchraum - Durchfälle etc. Außerdem genauso lange schon extreme Rückenschmerzen, Luftnot, Schlappheitsgefühl in den Händen und Füßen. Und sie muss immer ganz schlimm husten. Der Onkologe würde sie zwar durchchecken lassen, weiß das aber nicht alles. Wir waren heute beim Gespräch. Sie ist eine Meisterin der Verdrängung. Ich möchte allerdings wissen, wie es um sie steht. Schmerzen müssen nicht sein! Habe meinen Opa und auch meine Oma beim Sterben begleitet... Kann mir hier bitte jemand sagen, was die neuen Syptome verursachen könnte? Vielen Dank!

Antwort
von Sacul1997, 30

Nun durch eine solch ausgeprägte Tumor Erkrankung kann es leicht sein das sich Methastasen im Körper bilden und an anderer stelle neue tumore entstehen lassen.

Die Eierstöcke und co. produzieren außerdem Hormone die für die Stabilität der Knochen wichtig sind. Daher könnten die Rückenschmerzen kommen. Da kann man aber Medikamente nehmen.

Ich wünsche dir und deiner Familie viel Glück !

Kommentar von BonnieBarko ,

Hallo Sacul,

sie hat ein rezidives Ovarialkarzinom, gibt nix mehr dort, alles raus... Trotzdem!

Vielen Dank für deine bemühte Antwort. Meine das bestimmt nicht böse!

Ich liebe es, dass hier welche sind, die mich begleiten mögen.

Kommentar von Sacul1997 ,

Gerne ,viel Glück !!

Antwort
von BonnieBarko, 16

Danke Gabi, leider kenne ich mich dahingehend aus. Und leider kommt mir ihr Onkologe so vor, als ob er Schiss vor meiner Mama hätte... Mehrtägig Lungenröntgen und Knochen-Froschgedönse - Szinigrafie!

Ich weiß es, aber wie kann ich es ihr bei nem Bauchhöhlen-Rezidiv mit dem Primärtumor an der linken  Niere schmackhaft machen? 

Das ist mein wirkliches Problem!

Antwort
von gaby01, 22

Warum die Symptome jetzt vorkommen muss vom Arzt geklärt werden.
Am besten wäre eine MRT und wenn Knoten sichtbar werden, eine Biopsie.

Es können Rezidive sein, es kann aber sich ein anderer Tumor gebildet haben. Nicht immer die Tumormarker brauchbare Werte zeigen.

Bei einem Rezidiv (Rückfall)  würde der Arzt eine Chemotherapie oder eine Antihormontherapie einsetzen.

Bis Alles geklärt ist soll der Arzt deiner Mama Opiode verschreiben, starke Schmerzmittel.

http://krebs-tumoren.de/eierstockkrebs-ovarialkarzinom/

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