Ist das bei den Katzen Revierkampf oder einfach "Hass"?

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3 Antworten

Katzenvergesellschaftung ist oft ein Glücksspiel und bedarf ein sensibles Händchen. Die Anfangssituation ist meist entscheidend. Frontalbegegnung sich fremder Katzen geht wenig gut aus. Der Ankömmling muss sich orientieren dürfen, was Tage oder Wochen braucht. Der Alteingessene muss sich daran gewöhnen, dass es eine Änderung gibt. Veränderungen mögen Katzentiere nicht, sie tun sich schwer damit. Sie brauchen Zeit, wie lange weiß keiner genau, es ist unterschiedlich. Jedes Tier sollte seine Rückzugsmöglichkeit haben. Gutes Ergebnis, wenn  sie sich auf begrenzten Raum zu tollerieren.  Die Chance zu einer Schmuseeinheit zu werden liegt bei 50 %.

Allein mit sich sind viele Katzen zufrieden. In gelungener Gesellschaft wären sie glücklich.

Sie sind nun mal sehr speziell. Wollen nicht allein sein, aber der Partner muss passen......      

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Kommentar von douschka
03.02.2016, 01:03

Danke für den Stern. Habe viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Kleine "Diva" trifft auf "Diva". Diese Induvidualität mögen wir Katzenfreunde doch. Nach über zwanzig Katzen (nach und nach und nie einzeln) habe ich so viel erlebt. Die schönsten Momente waren und sind die, wo sich alle friedlich um mich kuscheln. Alles Gute. 

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Das kann alles Mögliche sein, ich denke eher mal, daß es eine Aufforderung zum Spielen und Kämpfen ist. So eine Zusammenführung dauert oft Wochen und Monate, da geht nichts in ein paar Tagen. Manchmal klappt es überhaupt nicht.

Meine beiden Schmusebären sind seit über 10 Jahren zusammen, auch da gibt es gelegentlich Zoff, wobei mein Paul der "Angreifer" ist und meine Rosi einfach nur zickig reagiert. Jeder für sich ist die Liebe in Person, aber wenn es Paul packt, dann packts ihn eben.

Laß den beiden einfach Zeit. Die machen schon untereinander aus, was geht und was nicht. Irgendwann haben sie sich arrangiert. Ich hatte schon sehr viele Katzen und immer mehrere auf einmal, das hat bis auf einmal immer noch geklappt. Weiterhin viel Glück.

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Tja, auch Katzen sind manchmal Ar...löcher. ;-) Der Dicke provoziert und es macht ihm offensichtlich Freude. Ich habe auch zwei, die sich immer wieder zoffen müssen, was soll's, solange es nichts Ernstes ist. Ab und zu kriegt die Provocateuse (bei mir provoziert das Mädel) eine von mir geklapst, wenn sie zu frech wird (keine Sorge, Leute, das ist so ein gut dosierter Katzenklaps, die weiß dann auch genau, was gemeint ist) oder ich schimpfe mal kurz ihren Namen. Aber auf Dauer hilft das natürlich nicht. Ist halt wie mit Geschwistern. Es können sich nicht alle lieben, nur tolerieren lernen.


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