Frage von Johann321 26.03.2012

Rettungsdienst? Bitte beantworten!!! :)

  • Antwort von baertl 26.03.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Rettungsdienst ist derzeit bewerbermäßig ABSOLUT überlaufen, viele Rettungsassistenten lassen sich gar darauf ein, auf schlechter bezahlten Rettungssanitäter-Planstellen eingesetzt zu werden, um vielleicht später doch "nach oben" nachrücken zu können.

    Bei den "kleinen Privaten" bekommt man tendentiell trotzdem besser eine Anstellung, allerdings auch nur deshalb, weil dort die Arbeitsbedingungen mangels AN-Vertretung und Tarifvertrag oft (nicht immer!) schlechter sind und die Fluktuation deshalb größer ist. Ob man so eine Stelle will, ist dann was anderes.

    Die schizophrene Situation "zuviel Bewerber, trotzdem laufend offene Stellen" gibt es auch allgemein im Rettungswesen, weil viele den Beruf "Rettungsassistent" und eine Anstellung oft nur als Zwischenschritt und Überbrückung bis zum Beginn eines Studiums einlegen und auch schnell wieder Stellen freimachen.

    Mittlerweile ist eine Tätigkeit auch im Krankenhaus möglich, weil dort das Pflegepersonal ausgeht und RettAss gerade in notfallmedizinischen Bereichen (wie innerklinischem Patiententransport, Notaufnahme, Intensivstation, Anästhesie) sowieso fit sind. Als fertiger Rettungsassistent sieht die Chance für eine Anstellung also nicht ganz so übel aus, wenn man räumlich und organisatorisch etwas flexibel ist.

    Einen Platz fürs Praktikumsjahr oder gar eine voll bezahlte Ausbildungsstelle zu bekommen, ist jedoch ein Lottospiel.

    Gilt für Bayern und den Rest der deutschen Rettungswelt. Wir steuern allerdings angesichts einer umgedrehten Alterspyramide in allen Berufen auf einen Bewerbermangel hin, bei gleichzeitigem höher werdendem Bedarf in sozialen Berufen. Das wird auch aus steuerzahlender Sicht noch "interessant".

  • Antwort von Imker2306 26.03.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Johann321, im großen und ganzen stimmt das schon, auch wenn es regional Unterschiede gibt. Die Tendenz geht imme mehr dahin Stellen befristet oder mit Praktikanten( gut ausgebildet und gnadenlos billig) zu besetzten. Da läuft es im Rettdienst nicht anders als in der "freien Wirtschaft", siehe Leiarbeiter,Minijober usw. Bei Privaten Rettdiensten ist es auch nicht besser, wird in der Regel noch besch....er bezahlt als eh schon! Viele Assistenten lassen sich auf Sanitäter stellen verpflichten um überhaupt Arbeit zu haben. Das freut natürlich die Arbeitgeber,die kommen vor Lachen nicht in den Schlaf! Deshalb ist die Idee mit der Krankenpflege nicht die schlechteste, wenn man will kann man immer noch ehrenamtlich Rettung fahren. mal sehen ob "baertel" oder "Londonernebel" sich zu dem Thema melden. MfG

  • Antwort von Agonie6 26.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Generell sind Stellen im RD immer recht knapp oder werden bevorzugt mit 400Euro Kräften und Ausfilfen besetzt. Richtige Vollzeitstellen gibt es zwar auch, aber werden halt weniger. Arbeit findet man immer. Grade weil die Abwanderungsrate sehr hoch ist. Nur die gewünschte Gehaltsvorstellung ist meist nicht durchzusetzen.

  • Antwort von Bianca90 26.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    schlecht sieht es nicht aus, aber die meisten organisationen wollen nur ehrenamtliche haben also ohne bezahlung

  • Antwort von Iceman2004 27.03.2012

    Richtig ist, dass es viele Leute mit Rettungsdienstausbildung gibt und leider nicht so viele eingestellt werden können, wie die Ausbildung machen. Deshalb sind viele Rettungsassistenten als Rettungssanitäter eingestellt. Manche Rettugnsdienstler arbeiten auch in der Klinik, beispielsweise im Operationssaal und leiten die Narkose ein oder in Notaufnahmen. Ich denke das sagt schon viel darüber aus, oder?

  • Antwort von Dennisgamer 26.03.2012

    Das ist von Ort zu Ort wirklich komplett verschieden. Das was dein Freund da gesagt hat, kenne ich von vielen, die Früher einmal in Rettungsdienst gearbeitet haben, aber den Streß nicht mehr ausgehalten haben . Die sind dann in die Krankenpflege gewechselt. Gruß

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