Rentnerin gesetzlich versichert, Ehemann war privat kv. Muss auf die Witwenrente der hohe private KV-Beitrag oder "nur" der gesetzliche Beitrag bezahlt werden?

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3 Antworten

Logisch wäre, dass der gesetzliche Beitrag zu zahlen ist, weil der Versicherungsnehmer der PKV ja verstorben ist. Eine private KV ist nicht vererbbar, u.a. weil personenbezogen.

Die Witwe sollte bei der PKV die Todesmeldung des verstorbenen Ehemannes nebst der Dokumente dazu abgeben und die Beendigugn des PKV Vertrages dokumentieren lassen.

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Kommentar von Reiema
20.01.2016, 13:50

anscheinend ist das Gesetz aber nicht logisch, denn eine Bekannte muss auf ihre Witwenrente den vollen privaten KV-Beitrag ihres Mannes weiter bezahlen, ob wohl sie selbst gesetzlich versichert ist und bleibt.

kann mir jemand dazu die Gesetzeslage mit §§ usw. sagen ???

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die witwe bleibt doch gesetzlich versichert. der versicherungsnehmer der privaten versicherung ist ja verstorben

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Kommentar von Reiema
20.01.2016, 13:53

sicher ist der private VN verstorben, aber auf die Witwenrente von diesem muss eine Bekannte den hohen priv. KV-Beitrag bezahlen, nicht den gesetzlichen.

Wie ist hier die Gesetzeslage, was sagen die Vorschriften und §§  ???

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Mit dem Tod des Ehemannes (Versicherungsnehmer) ist das private Krankenversicherungsverhältnis beendet.

Ich würde mir von der gesetzlichen Krankenkasse die Beitragsberechnungen erläutern lassen, auf alle Fälle die Einkommen, die sie für die Beitragsberechnung zugrunde gelegt haben.

Auf keinen Fall würde ich aber Zahlungen an die ehemalige private Krankenversicherung leisten, weil die Vertragsgrundlage (siehe oben) nicht mehr besteht.

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